Die Freiheitlichen hadern damit

Kein Kinderfußball wegen Pandemie

Dienstag, 27. Oktober 2020 | 22:32 Uhr

Bozen – Die Infektionszahlen bezüglich Covid-19 steigen rapide an und es besteht dringender Handlungsbedarf. Dies betrifft auch Kontaktsportarten wie Fußball, die eine Ansteckung mit dem heimtückischen Virus erhöhen. So mancher hadert trotz wissenschaftlich guter Gründe mit den Präventionsmaßnahmen zur Eindämmung des Virus. Dabei ist evident, dass Fußball ohne Kontakt unmöglich ist, besonders bei Kindern. Abstandhalten ist pure Illusion.

Landesparteiobmann Andreas Leiter Reber fordert “Klarheit” von der Landesregierung hinsichtlich des Trainingsverbots im Zusammenhang mit der jüngst erlassenen Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus. “Besonders Kinder und Jugendliche treffen die verschärften Einschränkungen rund um sportliche Aktivitäten besonders hart. Auch wenn sämtliche Amateurmeisterschaften unterbrochen wurden, muss den einzelnen Mannschaften zumindest das Training ermöglicht werden”, meinen Die Freiheitlichen.

„Sport und Bewegung stärken das Immunsystem und sind auch für die psychische Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen wichtig“, hält der freiheitliche Landesparteiobmann Andreas Leiter Reber in einer Aussendung einleitend fest. „Das jüngst erlassene Dekret hat bei den Sportvereinen im Land für erhebliche Verwirrung gesorgt, da vielen nicht klar ist, ob den Mannschaften auch das Training untersagt ist. Denn auch Mannschaftssportarten wie der Fußball können ihr Training durchaus auch mit entsprechenden Abstandsregeln kreativ und vielfältig gestalten“, so Leiter Reber.

„Besonders Kinder und Jugendliche brauchen in dieser schwierigen Zeit einen sportlichen Ausgleich und ein soziales Umfeld, in dem ihre Persönlichkeit wachsen kann. Auf Wettkämpfe, Meisterschaften und Publikum kann durchaus verzichtet werden, aber ein Stück Normalität in Form eines organisierten Bewegungs- und Balltrainings ist genauso wichtig wie die Abstands- und Hygieneregeln“, betont der freiheitliche Parteichef.

„Wir werden uns im Landtag dafür einsetzen, dass zunächst für Klarheit gesorgt wird und die Trainings unter Einhaltung der geltenden Abstand- und Hygieneregeln durchgeführt werden können“, so Andreas Leiter Reber abschließend.

Von: bba

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "Kein Kinderfußball wegen Pandemie"


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knoflheiner
knoflheiner
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

lasst doch endlich kinder kinder sein!!!
bei den profis spielts kuane rolle, wenn uaner a tor schießt nocher hobm sie ihn olle lieb und umanonderspuckn, deis terfn sie a nou olle. pfui!
 ober do, gehts ums geld

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Lasst den Kindern und Jugendlichen ihren (Fußball) Sport im Freien !! Es muss dann aber auch gewährleistet sein, dass sie vor, während und nach dem Spiel die Kabinen benutzen und danach auch duschen können. Ein Verbleib im Freien, z.B. während der Halbzeit, ist in der jetzigen Jahreszeit unzumutbar. Und auch eine Heimfahrt, verschwitzt und verschmutzt, ist eine Zumutung.

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