Jugendbeiräte vertiefen mit Landtagspräsident Schuler mögliche Modelle

Kinder- und Jugendlandtag: Vorstellung der Vorschläge im Plenarsaal

Mittwoch, 15. April 2026 | 14:28 Uhr

Von: mk

Bozen – Die Arbeiten zur Ausarbeitung eines Konzepts für einen Südtiroler Kinder- und Jugendlandtag schreiten voran. Dies erfolgt in Umsetzung eines vom Landtag 2024 einstimmig angenommenen Beschlussantrags, in dem eine stärkere Einbindung junger Menschen in politische Entscheidungsprozesse angeregt wird.

Landtagspräsident Arnold Schuler hat gestern Abend im Sitzungssaal des Südtiroler Landtages in Bozen die Arbeitsgruppe empfangen, die beauftragt wurde, verschiedene Modelle eines Jugendlandtags zu analysieren und auf dieser Basis ein umsetzbares Konzept für Südtirol zu entwickeln. Das Gremium besteht aus den Vorsitzenden, Vizevorsitzenden und Koordinatoren der Landesjugendbeiräte für die deutsche, italienische und ladinische Sprachgruppe.

Bei dem Austausch berichteten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Larissa Bianchi, Alex Giovanelli, Nicole Insam, Giusy Cupo, Iris Achmüller und Felix Nagler über die Studienfahrten nach Salzburg und Trient, die zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema durchgeführt wurden. Zudem hatte man das Baden-Württemberger Modell analysiert.

„Die intensive Auseinandersetzung mit den verschiedenen Modellen schafft eine fundierte Grundlage für unsere weiteren Entscheidungen. Jetzt liegt es am Landtag, daraus ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, das jungen Menschen in Südtirol echte Mitwirkung ermöglicht“, betonte Landtagspräsident Schuler. „Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement, die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die nächsten Schritte.“

Bezirk: Bozen

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