Von: luk
Bozen – Im Jahr 2023 hat die Landesregierung den Klimaplan Südtirol 2040 verabschiedet, der sich zum Ziel setzt mithilfe unterschiedlichster Maßnahmen innerhalb des Jahres 2024 die Klimaneutralität zu erreichen. Dies soll unter anderem über die Ausschreibung der Förderung von Forschungsprojekten zu Themen, die mit dem Klimaplan in enger Verbindung stehen, geschehen. Diese können sich mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels befassen, ebenso wie möglichen Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes oder mit den Auswirkungen von Auwäldern auf das Klima in Peripherie und städtischen Zentren.
Das Amt für Wissenschaft und Forschung hat 2024 eine entsprechende Ausschreibung veröffentlicht und stellt dafür insgesamt 1,5 Millionen Euro für die Projektfinanzierung zur Verfügung. Eingereicht werden konnten Kooperationsprojekte, die eng mit der Umsetzung des Klimaplans verknüpft sind, von Forschungseinrichtungen aus Südtirol. Der technische Landesbeirat für Innovation und Forschung, der alle eingereichten Projektvorschläge gesichtet hat, hat Anfang 2025 eine Rangordnung veröffentlicht, aus der die vier Wettbewerbsgewinner DiCAM, NextWater,_ST, ClimOO und CoolST hervorgingen. “Initiativen wie diese sind eine strategische Investition in eine nachhaltige Zukunft. Es geht darum, innovatives Wissen und konkrete Lösungen zu erarbeiten, welche der Gesellschaft als Ganzes zugutekommen”, ist Forschungslandesrat Philipp Achammer überzeugt.
Dank der Landesförderungen konnten die Projekte bereits begonnen werden, voraussichtlich 2027 werden sie abgeschlossen. Einige erste Forschungsergebnisse wurden bereits Ende 2025 an der Freien Universität Bozen im Rahmen des Workshops “South Tyrol Alliance for Research in Sustainability” (S.T.A.R.S.) vorgestellt.




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