Ziel: Rasch gemeinsame Maßnahmen fixieren

Kollektivvertragsverhandlungen: Spielräume nochmals ausloten

Mittwoch, 05. Juni 2019 | 14:25 Uhr

Bozen – Landeshauptmann Arno Kompatscher hat heute bei einem informellen Treffen mit den Spitzen der Gewerkschaften und den jeweiligen Verhandlungsdelegationen von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite dazu aufgerufen, sich rasch wieder an den Verhandlungstisch zurück zu begeben, um für die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes gemeinsam Verbesserungen zu erarbeiten.

Er unterstrich damit die weiterhin bestehende Bereitschaft von öffentlicher Seite zu verhandeln und bei dem für 12. Juni geplanten nächsten Verhandlungstreffen gemeinsam ein konkretes Maßnahmenpaket zum Wohle aller Mitarbeitenden zu schnüren. “Es ist uns wichtig, dass das Paket an Maßnahmen aktiv und lebendig diskutiert wird. Das Beharren auf einer einzigen Position ist für uns, aber vor allem für unsere Mitarbeiter nicht zielführend”, sagte Landeshauptmann Kompatscher im Anschluss an das heutige informelle Treffen. Es gehe darum – darin waren sich öffentliche Delegation und Gewerkschaften einig – die erforderlichen Geldmittel gut einzusetzen. Dies sei man den vielen Mitarbeitern im öffentlichen Dienst, aber schließlich auch den Steuerzahlern schuldig.

Der Landeshauptmann erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass dafür Einsparungen in anderen Bereichen vorzunehmen seien, nachdem die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel auch in den kommenden Jahren nicht weiter ansteigen werden. “Wir haben bisher ganz bewusst keine Summen im Vorfeld festgelegt, um unseren Verhandlungsspielraum nicht schon vorab zu begrenzen. Fest steht, dass wir bereit sind, zu verhandeln und einen Zeitplan zu fixieren, innerhalb dessen Maßnahmen konkret greifen sollen”, sagte Kompatscher. Der Landeshauptmann kündigte zudem an, dass demnächst auch in der Landesregierung nochmals der aktuelle Verhandlungsstand und die geäußerten Forderungen zur Debatte stehen werden. Zudem werde man auch überprüfen, ob bei den mit dem Bereichsübergreifenden Kollektivvertrag 2016-18 vereinbarten Maßnahmen noch Nachholbedarf bestehe und Spielräume genutzt werden können.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "Kollektivvertragsverhandlungen: Spielräume nochmals ausloten"


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faif
faif
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

blaablaablaaa….bolls um ihmene geholtsaufbesserungen geaht isch kuan problem…..und do wärt affamoll ols in frooge gstellt….schande

Gitte
Gitte
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

Bla, bla, bla… redn kennen se… bisher nix als leere Worte um Zeit zu schindn… es solln endlich konkrete Zohln gnennt werdn!!!

faif
faif
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

genau fakten…..wenns lei alloan 16.5 prozent affn inflationsausgleich braucht norr war a geholtsaufbesserung ve 20 prozent gerademoll 3.5 % mär lohn….und dee woss iatz soogn isch net möglich in die semm soogi es volk wärd sich innagalling wehrn…so oder soo!!

dosig3r
dosig3r
Neuling
1 Monat 13 Tage

Die bis jetzt ausgeloteten Spielräume sind ja zum Schämen. Normalerweise müsste man für evtl. Aufbesserungen nach 10 Jahren Stillstand wohl Vorkehrungen getroffen haben. Oder hat Herr Landeshauptmann damit gerechnet, dass auch die nächsten 10 Jahre die Gehälter gleich bleiben?

Gescheide
Gescheide
Tratscher
1 Monat 13 Tage
Solche Verhandlungen sollten alle Kollektivverträge betreffen, nicht nur die Öffis, oder bekommen Angestellte im Handel, Industrie, Handwerk, Tourismus… so viel mehr? Im Endeffekt haben die öffentlichen Angestellten auch den ein oder andren Bonus, was Niemand sonst hat – z.B. bei der Mutterschaft – ach ja, zahlen tuts ja der Steuerzahler und die Mutter die spätestens das 9 Monate alte Kind abgeben muss, damit ihr der Job bleibt. ALLE Gehäter und Kollektivverträge müssen den Lebenerhaltungskosten angepasst werden – eine Mitwohnung kostet meist mehr als die Hälfte eines Monatsgehaltes… Manager verdienen teilweise 200.000 – 300.000 € brutto  im Jahr (auch mehr), normale Angestellte,… Weiterlesen »
faif
faif
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

….i versteah net wieasoo die orbetnemmer olm gegnanonder wettern..anstott zommzeholtn..kuan wunder dass mir in lond/toog boll nirgends mär ummer sein…..wiaso wärn in der privatwirtschoft net die gleichen bedingungen gfordert/ausghandlt damit zb. a muater gleich long wiea in öffentlichn dieanst be an kind drhuambleibm kannt?…weil wenn iatz olle ve die kosten schrein soogi die kita koschtet aa …es gspoorte geld waret in richtign ort ingsetzt, nämmlich be der muater und es kind miasset net hin und härgschobm wärn war viel besser betreut grod in die ersten wichtign lebnsjohr….ober es häng olm drfuhn oo woo men die prioritätn setzt….

der Rote Wichtel
1 Monat 13 Tage

Im Hinblick auf die morgige Demo am Landhausplatz wieder große Sprüche klopfen und Bereitschaft signalisieren um vielleicht den ein oder anderen von der Teilnahme abzuhalten. Spätestens bei der nächsten Verhandlung werden die Gewerkschaftsvertreter wieder bei den E… n genommen!
DARUM, MORGEN AUF NACH BOZEN UND ERNEUT EIN STARKES SIGNAL SETZEN!

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