Innovationstechnologien

Land fördert zwei Projekte in Meran und Schlanders

Montag, 24. Juli 2017 | 13:19 Uhr

Meran – Heute Vormittag wurden im Meraner Rathaus und im Beisein von Landeshauptmann Arno Kompatscher die Projekte MESTECH und BASIS vorgestellt. Diese wurden von der Landesregierung im Rahmen des EFRE-Programmes (Europäischer Fonds zur Regionalen Entwicklung) genehmigt und zielen darauf ab, in Meran und Schlanders Forschung und Innovation, nachhaltiges und integratives Wachstum sowie den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt zu fördern.

„Forschung und Innovation sind wichtige Bereiche, damit es der Wirtschaft und der Gesellschaft gut geht. Um laufend wettbewerbsfähiger zu werden reicht es aber nicht, in Forschung und Entwicklung zu investieren. Es zählen darüber hinaus vernetzte und daher effiziente und wirksame Projekte“, betonte der Landeshauptmann bei der heutigen Pressekonferenz im Rathaus, an der auch der Meraner Bürgermeister Paul Rösch, sein Amtskollege aus Schlanders Dieter Pinggera und der Meraner Innovationsstadtrat Diego Zanella teilgenommen haben.

„Ganz im Sinne des Koalitionsprogrammes 2015-2020 besteht eine unserer primären Aufgaben darin, für günstige Rahmenbedingungen zu sorgen, damit der Wirtschaftsstandort Meran gestärkt werden kann. Dazu gehören auch Maßnahmen und Projekte, welche die digitale Entwicklung der Kurstadt zu einer Smart City, also zu einer intelligenten Stadt unterstützen und ein günstiges Umfeld schaffen, das neue unternehmerische Initiativen hervorbringt“, sagte Bürgermeister Rösch.

MESTECH steht für Merano Smart Tech Community. „In Meran gibt es so gut wie keine Forschungsinstitute oder solche, die hochspezialisiertes Personal bilden. Mit diesem Projekt wollen wir die Voraussetzungen schaffen, damit in Meran neue Unternehmen im Bereich Hochtechnologie für die Stadt der Zukunft gegründet werden können“, erklärte Stadtrat Diego Zanella.

BASIS ist hingegen das Kürzel von Business and Service Incubator Schlanders. „Das Kasernenareal bietet eine einmalige Chance für Schlanders“, hob Bürgermeister Dieter Pinggera hervor. „Zur Entwicklungsstrategie dieses Areals gehört nicht nur die Schaffung von Wohnangebot, sondern auch Forschung und Bildung, ein Gründungs- und Innovationszentrum. Im Rahmen des BASIS-Projektes soll hier eine Dienstleistungsstruktur für Gründer und bestehende Unternehmen im Vinschgau errichtet werden. Weiters soll eine Testumgebung für Ideen, Versuche und Prototypen in der Erstphase der Produktentwicklung geschaffen werden – mit dem Ziel Kreativität, Technologie, Risikobereitschaft und Mut zu Neuem zu entfalten”, so Pinggera.

Diese zwei Projekte, die bis 2019 realisiert werden sollen, wurden bereits in der Planungsphase in enger Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinde Meran und Gemeinde Schlanders erarbeitet. Diese Synergien werden auch bei deren Umsetzung genutzt. Hierfür wird eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingerichtet, um Ergebnisse und Informationen über bewährte Verfahren auszutauschen.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt, Vinschgau

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