25 Ja, drei Nein und zwei Enthaltungen

Landtag: Gesetz zum Großraubwild verabschiedet

Freitag, 06. Juli 2018 | 11:52 Uhr

Bozen – Am Freitag wurde im Südtiroler Landtag die Generaldebatte zum Landesgesetzentwurf Nr. 162/18 – Vorsorge und Entnahmemaßnahmen bei Großraubwild. Umsetzung von Artikel 16 der Richtlinie 92/43/EWG (vorgelegt von der Landesregierung auf Vorschlag von Landesrat Schuler) – wieder aufgenommen.

Sigmar Stocker (Freiheitliche) stellte die Frage, was man unter Tierschutz verstehen solle. Der Wolf, der keine natürlichen Feinde habe, reiße Tiere nicht nur aus Hunger und auf grausame Art und Weise. Ein Tierschutz müsse auch für Schafe gelten. Wer nur auf den Wolf schaue, sei eigentlich ein Tierquäler und sehe die Schafe nur als Nutztiere des Menschen. Es gehe heute nicht darum, den Wolf in unserer Gegend auszurotten – wogegen er auch nichts hätte -, sondern um eine Regulierung, betonte Stocker. Man müsse auch die enorme Geldverschwendung durch die Herdenschutzmaßnahmen sehen. 360 Wölfe würden den Franzosen 26 Mio. Euro kosten. Für den Wolf, der nicht auf der roten Liste stehe, sei er nicht bereit, 73.000 Euro pro Tag auszugeben. Zu den 36 gemeldeten Wolfsrissen in Südtirol müsse man auch die versprengten Schafe dazu zählen, die abstürzen. Den Grünen, die im Ausschuss gegen das Gesetz gestimmt hätten, würden nicht alle Tiere am Herzen liegen, jedenfalls nicht die grausam gerissenen Schafe.

Bernhard Zimmerhofer (Süd-Tiroler Freiheit) wies auf das mangelnde Verständnis in Rom und Brüssel für die Anliegen Südtirols hin. Die zeige auch das Wahnsinnsurteil gegen Alt-LH Durnwalder und Amtsdirektor Erhard. Daher müsse man die Sache selbst in die Hand nehmen, und dieses Gesetz sei ein kleiner Schritt dazu, auch wenn es ein Gutachten aus Rom vorsehe.

Riccardo Dello Sbarba (Grüne) erinnerte an den abgelehnten Antrag der Grünen vor vier Jahren, Südtirol auf die Rückkehr des Wolfs vorzubereiten. Nun sei der Notstand ausgebrochen, und es herrschten – kurz vor den Wahlen – Alarmstimmung und Populismus, auch wenn weit mehr Tiere durch Unfälle umkommen würden als durch den Wolf. Dieser Gesetzentwurf – und das sollte man dem Bauernbundobmann sagen – habe kein wolfsfreies Südtirol zum Ziel, sondern die Regelung des Umgangs mit dem Wolf. Es gehe um einzelne Wölfe, die Probleme machten, und abgesehen davon um das Zusammenleben zwischen Wolf, Mensch und anderen Tieren. Die wolfsfreie Zeit sei nur eine kurze Klammer, man könne die Natur nicht nach den eigenen Vorstellungen formen. Der Mensch sei nicht der Herr der Natur, sondern ein Teil von ihr. Ein wolfsfreies Südtirol sei eine Illusion, man könne nicht einfach das ganze Land mit einem elektrischen Draht umzäunen. Vorliegender Gesetzentwurf sei verfassungswidrig. Laut Habitat-Richtlinie könnten nur die Staaten Regulierungen vornehmen. Dieses Gesetz werde angefochten werden, aber das sei der Mehrheit egal; sie wolle vor den Wahlen zeigen, dass sie alles getan habe, und an der Ablehnung sei dann Rom schuld. Dasselbe sei in der vergangenen Legislaturperiode mit der Toponomastik passiert. Damit täusche man den Leuten etwas vor. Wenn das Gesetz Bestand haben solle, dann müsste man wenigstens ein bindendes ISPRA-Gutachten vorsehen. Der Gesetzentwurf gehe zudem bereits davon aus, dass die Herdenschutzmaßnahmen nicht greifen würden – das werde auch das bereits vorbereitete Ergebnis von Nogglers Sonderkommission sein. Dello Sbarba plädierte daher dafür, zuerst den Beweis zu erbringen, dass sie nicht greifen, bevor man den Abschuss erlaube.

Brigitte Foppa (Grüne) prophezeite, dass die Themen Wolf und Migration den Wahlkampf begleiten würden. Beide hätten mit Angst vor Kontrollverlust zu tun. Sie warnte davor, den Menschen aus der Stadt das Urteilsvermögen abzusprechen. In einer Zeit, in der alles mobil sei, sei dieses Argument gefährlich. Die Städter könnten sich gegen die Landbevölkerung und ihre Interessen richten. Die Landschaft sei ein Allgemeingut, sie gehöre nicht nur der Landbevölkerung. Man sehe sich die Entwicklung der 20er und 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts an, wo die Städte aufgehört hätten, offen und fortschrittlich zu sein.

Foppa zeige, dass sie mit der betroffenen Bevölkerung, mit den Bergbauern, nie geredet habe, meinte Sigmar Stocker (F). Die Bergbauern fühlten sich von den Städtern nicht verstanden, denn diese wüssten nicht, was es bedeute, ein Schaf zu verlieren. Man könne lange philosophieren, aber die Praxis werde dazu führen, dass es zu einer Regelung kommen werde.

Foppa wohne am Waldrand, daher verstehe er nicht, dass sie diesen Unterschied zwischen Stadt und Land mache, erklärte Oswald Schiefer (SVP). Am Land werde das Thema sehr stark wahrgenommen. Die betroffenen Bergbauern hätten sich immer wieder beklagt, dass das Land nichts tue. Dieser Gesetzentwurf sei ein Versuch einer Lösung, kein Abschussbefehl, man wisse noch nicht, wie es ausgehen werde.

Der Wolf sei nicht mehr vom Aussterben bedroht, erklärte LR Arnold Schuler, die Situation sei eine ganz andere als zur Zeit, in der die Habitat-Richtlinie erlassen wurde. Die Wolfspopulation sei mittlerweile so groß, dass eine Regulierung notwendig. Südtirol habe keine direkte Zuständigkeit für den Wolf. Man müsse an die Grenzen des Möglichen gehen, eine Anfechtung riskiere man immer. Mit Pessimismus könne man die Sache jedenfalls nicht angehen. Er hoffe, man bekomme vom ISPRA ein Gesamtgutachten, damit es nicht für jeden Fall ein eigenes brauche. In Apulien würden die Wölfe durch die Dörfer spazieren, und die Hoffnung, der Wolf würde die Wildschweinplage bekämpfen, habe sich zerschlagen. Der Vergleich mit der Migration sei weit hergeholt. Landschaft gehöre allen, aber vielen sei die Situation der Betroffenen nicht bewusst. Die Folgen des Nichtstuns wären schlimmer, ohne Regulierung würden viele Almen nicht mehr bewirtschaftet. Nichts zu tun wäre auch für den Wolf schädlich, denn mittlerweile bestünde ein Viertel der Population aus Hybriden. Eine transparente Regulierung sei notwendig, auch weil sonst die illegalen Abschüsse zunehmen würden.

Der Übergang zur Artikeldebatte wurde mit 24 Ja und drei Nein genehmigt.

Zu Art. 1, der den sachbezogenen Teil des Gesetzentwurfs ausmacht, betonte Riccardo Dello Sbarba, dass auch er Maßnahmen für nötig halte. Sein Vorschlag für Präventivmaßnahmen von 2014 sei aber abgelehnt worden. Er forderte mit einem Änderungsantrag, das Gutachten der Höheren Anstalt für Umweltschutz und Forschung (ISPRA) bindend zu machen. Außerdem sollte vor einer Abschussgenehmigung der Nachweis erbracht werden, dass die bestmöglichen Präventivmaßnahmen nicht greifen. Ohne diese Änderungen habe das Gesetz vor dem Verfassungsgericht keine Chance.
Sven Knoll fragte, wie man das Problem der Individualisierung löse. Ein Wolf, der hier ein Schaf reiße, könne morgen schon in der Lombardei sein.
Die Änderungsanträge (auch die Freiheitlichen hatten zwei eingebracht) wurden abgelehnt.
Der Artikel wurde mit 26 Ja und drei Nein genehmigt.

Art. 2 (Finanzierung) und 3 (Inkrafttreten) wurden ohne Debatte genehmigt.

Erklärungen zur Stimmabgabe

Riccardo Dello Sbarba (Grüne) sagte dem Gesetz ein kurzes Leben voraus. Die Grünen würden, unabhängig vom Wahlkampf, bei ihrer Überzeugung bleiben.

Brigitte Foppa (Grüne) erklärte, dass ihr natürlich auch die gerissenen Schafe leid täten. Aber kein Raubtier betäube ein anderes Tier, bevor es dies fresse. Der Wolf konfrontiere uns mit einer Brutalität, die wir aus unserem Leben verdrängt und in die Schlachthöfe verbannt hätten. Die Bilder würden zur Propaganda benutzt.

Hans Heiss (Grüne) sprach von der Notwendigkeit von Herdenschutzmaßnahmen. Er hoffe, dass Land und Bauernbund mehr in diese Richtung gingen. Die Grünen seien nicht die Verteidiger des Wolfs, wohl aber des Rechtsstaats, und dieses Gesetz habe rechtlich keinen Bestand. Man greife in das Strafrecht ein, wofür das Land keine Zuständigkeit habe. Heiss betonte auch, dass Städter wie er sehr wohl auch die Landbevölkerung verstehen könnten.

Sigmar Stocker (Freiheitliche) bezeichnete die Grünen als Verbotspartei. Dieses Gesetz sei nicht zur Ausrottung der Wölfe da, sondern zur Regulierung. Eine solche werde sicher in ganz Europa bald kommen.

Alessandro Urzì (L’Alto Adige nel cuore) unterstrich seine Skepsis: Das Land habe für diese Materie nicht die Zuständigkeit. Eine Anfechtung vor dem Verfassungsgericht sei wahrscheinlich, aber auch in anderen Fällen habe man die Grenzen aus politischen Gründen ausgereizt. Urzì wunderte sich, dass die Landesregierung nun auch Hirtenhunde finanzieren wolle, obwohl man von Kollegin Hochgruber Kuenzer gehört habe, dass diese eine Gefahr für die Touristen seien. Er kündigte seine Enthaltung an.

Das Gesetz nehme Bezug auf die Bereiche, in denen das Land die Zuständigkeit habe, betonte LR Arnold Schuler. Es schaffe die Voraussetzung, dass eine Entnahme nicht mehr unter das Strafrecht falle. In der Schweiz müssten die Entnahmen auf ein bestimmtes Tier bezogen werden; er hoffe, dass man für Südtirol eine allgemeine Lösung finde. Schuler wehrte sich gegen den Vorwurf Dello Sbarbas, er habe bisher nichts unternommen. Er habe Herdenschutzmaßnahmen studiert, Experten konsultiert, mit anderen betroffenen Regionen Kontakt aufgenommen. Auch der Sonderausschuss könne beitragen, Lösungen zu finden. Dieses Gesetz eröffne neue Möglichkeiten und gebe ihnen einen rechtlichen Rahmen.

Der Gesetzentwurf wurde mit 25 Ja, drei Nein und zwei Enthaltungen genehmigt.

Damit war die Tagesordnung erschöpft. Der Landtag tritt am 23. Juli wieder zusammen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

66 Kommentare auf "Landtag: Gesetz zum Großraubwild verabschiedet"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
buggler
buggler
Grünschnabel
11 Tage 23 h

wann kommt ein gesetz das den bauer verbietet beim mähen rehkitze zu töten

Landschaftspfleger
11 Tage 22 h

Kein Bauer tötet vorsätlich Rehkitze, es passiet freilich oft wenn man Rehkitze im hohen Gras nicht sieht. Raubtierbefürworter hingegen fördern vorsätzlich die Tierquälerei, nicht nur durch das Zerfetzen von Haustieren durch Raubtiere, sondern auch durch die indirekte Förderung von Massentierhaltungen.

erika.o
erika.o
Superredner
11 Tage 21 h
@buggler da kann ich dich etwas beruhigen, wenn du dich mit der Natur, mit dem Bauern befassen und ihn beobachten würdest, hättest du längst gemerkt, daß AUCH ein Bauer ein Tierschützer sein kann und IST. EINIGE MALE habe ich schon beobachtet wie Bauern nach Rehkitzen Ausschau hielten und das nicht etwa um sie dann zu töten, NEIN !!! um sie in Sicherheit zu bringen ! mein Nachbar z.B. mäht seine Wiese erst, wenn die Geis mit ihren Kitzen das Feld verlassen haben und das dauert gar nicht so lange . Denn diese jedenfalls hat die Angewohnheit immer am selben Ort… Weiterlesen »
Firewall
Firewall
Grünschnabel
11 Tage 21 h

Das Ignorieren die Landschaftspfleger, Der Mensch darf alles Vernichten und Töten aber dem Wildtieren wird die Nahrung nicht vergönnt, denn diese wird von den Bauern selbs hingerichtet, geschlachtet um sie Teuer am die Idioten zu verkaufen …

Mamme
Mamme
Superredner
11 Tage 20 h

buggler  Wann kommt endlich ein Gestz,das verbietet Grossraubtiere anzusiedeln und wann kommt ein Gesetz das die Tierschützer verpflichtet Rehkitze vor dem mähen zu suchen und nicht nur Landesbeiträge verlangen füs Nichtstun

mandela
mandela
Superredner
11 Tage 19 h

@Landschaftspfleger bravo landschaftspfleger! genau so ist es!

tom
tom
Superredner
11 Tage 19 h

@erika.o
Eine der vermutlich wenigen Ausnahmen

Willi
Willi
Tratscher
11 Tage 19 h

@Landschaftspfleger
dor wolf und der bär a net, sem isches wie ban mensch töten de 2 zum essen, leinnet sobgrausam wie zum teil dor mensch

So sig holt is
So sig holt is
Tratscher
11 Tage 18 h

@tom traurig dass man so wia du dorvon ausgeat, dass jeder bauer a so a schlechter mensch isch und es ihm egal isch ob er a kitzl zommahnt oder nit… wirklich traurig wenn man sig wia die restliche Bevölkerung kuane ohnung mear hot wia die bauern sein… man sig lei mear es schlechte bzw es geglaubte schlechte in ihnen und es guate werrt verschwiegen

Pic
Pic
Tratscher
11 Tage 17 h

@Mamme Sie meinten sicher, wann kommt ein Gesetz, das die BAUERN verpflichtet, Rehkitze vor dem Mähen zu suchen und nicht nur Landesbeiträge fürs Nichtstun verlangen. 

prontielefonti
prontielefonti
Tratscher
11 Tage 17 h

Ah noar mahnt dr Baur obsichtlich die Kitz nieder? Sell tian lei de wos zi faul sein is Feld vourn Mahn noch a Reach im Gros ozisuachn!!!
Lei dass mr ins verstian!

Pic
Pic
Tratscher
11 Tage 17 h

@Landschaftspfleger zu den vielen Beiträgen werden die Bauern auch noch einen Heiligenschein bekommen.

Simba
Simba
Grünschnabel
11 Tage 16 h

@erika.o mag ja bei manchen Bauern zutreffen. Ich kenne Bauern die die Kàtzchen lieber an die Wand werfen bevor sie die Mutterkatze sterilisieren lassen.Auch wenn Der Tierschutz die Kosten übernimmt, sind sie zu faul die Katzen zum Tierartzt zu bringen. Ist das Tierliebe ?

Simba
Simba
Grünschnabel
11 Tage 16 h

@So sig holt is leider kenne ich wenige Bauern die nicht auf ihren Geldbeutel schauen. Da wir das Kalb frühzeitig von der Mutterkuh weggemommen nur das ein paar Liter Milch mehr übrig bleibt. Zum schämen ist das

So sig holt is
So sig holt is
Tratscher
11 Tage 3 h

@Simba und i kenn mear wia genua Arbeitnehmer, Firmen oder private de a lei af ihmene Geldbeutel schaugen.. muas a bauer af olles ondere, lei nit af sich selber schaugen und bei olle onderen isch sel egal, wenn sie lei afs geld schaugen? a bauer isch a lei a Unternehmer! wer schaug nit aufs geld? jeder muas schaugen, aus seiner situation es beschte zu mochen! isch bei jeden es gleiche oder hosch du in heiligenschein gepochtet??

So sig holt is
So sig holt is
Tratscher
11 Tage 3 h

@Simba zum schamen isch dein Kommentar und sischt nix! Man isch foscht dorzua gezwungen a kalbl awia frior weck zu tian, weil man oft af jeden Liter ungwiesen isch.. probier lei du mol mit denn wianigen geld auszukemmen, wos a milchbauer zur Verfügung hot, zommb die Beiträge! nit umsonst aein die meisten Betriebe lei mear im Nebenerwerb, weil man nimmer alluan dorvon leben konn! probier lei selber mol, gscheide reden konn gor a jeder.. ober die milch terf jo nit mear wia 1,40 koschten, sischt dorzohlt sie dor “normal sterbliche” jo nimmer gel… hel isch zum schamen!

tom
tom
Superredner
11 Tage 23 h

In Apulien verlieren Olivenbauetn wegen eines Bakteriums teils den gesamten Bestand (sue müssen auf eigene Kosten die Bäume im Umkreis von 100m vom Befall fällen, verbrennen und teilweise die Wurzeln entfernen und das entschädigungslos auf eigene Kosten, was ganze Existenzen vernichtet. Und bei uns plärren die Bauern wegen 5 Schafe herum, die vergütet werden. Und der Bauern wirtschaftet problemlos weiter. War gestern auf einer SetvusTV- Reportage wegen EU-Skepsis. Und jetzt her mit den Minus

Firewall
Firewall
Grünschnabel
11 Tage 21 h

Super👍👍👍👌👏👏👏

Sag mal
Sag mal
Universalgelehrter
11 Tage 20 h

👍👍👍👍

tom
tom
Superredner
11 Tage 19 h

Stand17:17: Nur acht minus?

tom
tom
Superredner
11 Tage 18 h

@tom
17:59: die minusdrücker holen auf. mur egal. Ändert nichts an der Tatsache, dass de Südtiroler auf hohem Niveau jammert. Die zitierten apulischen Olivrnbauern hätten sicher zu gerne die Probleme einheimischer Bauern

Staenkerer
11 Tage 17 h

😅😄😃 👍👍👍 du sogsch es !!!
wenn de panikmoche ernst zu nemen war, müßten mindestens wöchentlich 10 schof und a mensch gerissn werd, von 100erten von wölfen … 😱 … 🤗😃😄😅
nit normal …

So sig holt is
So sig holt is
Tratscher
11 Tage 17 h

@tom wos mochts aus ob do 1000 minus sein oder 10 oder kuans wenns dir decht egal isch? die normale Bevölkerung jammert a oft genua af sehr hohem Niveau und nit lei die bauern ober isch jo wurscht.. ma i woas nit, i mechet die Probleme fa Apulien nit, i glab ober de von Apulien wellen insre a nit

sonoio
sonoio
Grünschnabel
11 Tage 17 h

isch jo a logisch dass ins viele italiener net megn.. ins geats do so guat und es wert lei glärmt.. net zu vergessen dass mir a no moanen gscheider zu sein und gsetzer mochn lei zum stimmenfang.. traurig traurig

tom
tom
Superredner
11 Tage 3 h

@So sig holt is
es wrrd woll a unterschied sein, ob fünf schof grissen sein oder a gonzer olivenhain grodet werden muas

sonoio
sonoio
Grünschnabel
10 Tage 21 h

@So sig holt is 
worn erst im süden und 3 leit hom ins gfrog, wieso mir sofl gegn sie sein und umbeding zu die österreicher welln. i hon mi gschamp

tom
tom
Superredner
10 Tage 20 h

@sonoio mir hobn jo nix gegen die einwohner, lei die institutionen gian ins afn wecker, und wenn se net wissen, wieso gewiase kreise noch österreich zruggwelln,hot eher der geschichts-unterricht versogt. i mechet a NET unbedingt zu österreich zrugg, ober a eigenständiger stoot noch z.B. Liechtensteiner Vorbild war net schlecht

sonoio
sonoio
Grünschnabel
10 Tage 3 h

@tom 
sie kennen a nix für insre geschichte, und die meisten wissen sehr wohl bescheid. versteah mi net folsch, obor viele von ihmene segn ins holt als undonkbor un, weil mir oanfoch besser lebn do hel isch realität. hobn ins net zuletzt insre politiker an supeeeer ruf beschert 

https://www.youtube.com/watch?v=fQ-gtfXxcUc

tom
tom
Superredner
10 Tage 2 h

@sonoio der letzte satz isch hoffentlich ironisch gmoant, ongesichts de gonzn extrawürst

sonoio
sonoio
Grünschnabel
10 Tage 54 Min
@tom  wieso ironisch? mein voller ernst. so werdn mir in italien durch die medien dorgstellt olle zom.. der grundgedanke von klotz und co. isch irgndwo verständlich, insre großeltern hobn viel mitgmocht.. obor noch den gonzn unrecht wos in insre vorfahren passiert isch, ischs in die negstn generationen in vergleich zun restlichen italien foscht zuu guat gongen.. mir lebn do wirklich guat, zumindest der groasstoal, und wenn donn die süditaliener, de wirklich groasse probleme hobn segn, wia unter anderen a klotz sich lei lamentiert (oder hot) und olm no mitn krieg vor ormai 100 johr kimp, isch jo logisch dass de… Weiterlesen »
sonoio
sonoio
Grünschnabel
10 Tage 53 Min
Freier
Freier
Grünschnabel
11 Tage 21 h

Hoffe, daß bei den kommenden Landtagswahlen kein einziger dieser Pseudo-Grünen gewählt wird… wer ist mit mir?

Felix von Wohlgemuth
11 Tage 20 h

konnsch gerne weiterhin dei wählen, wos dir grod ins Gsicht liagen, dass des tolle “Wolfsgetzt” irgendeppes bringen werd 🙈🙉🙊

Sag mal
Sag mal
Universalgelehrter
11 Tage 20 h

Die Grünen wähl ich sicher nicht.

So sig holt is
So sig holt is
Tratscher
11 Tage 18 h

@Felix von Wohlgemuth als ob di grianen an hauch besser sein😂 wenn i 1 glearnt hon im leben isches des, dass olle, wirklich olle, Politiker untern steich gleich sein

Firewall
Firewall
Grünschnabel
11 Tage 18 h

@Felix von Wohlgemuth Blödheit hat keine Grenzen! deshalb sind die Bauern auch nicht im stande ihre Schafe zu schützen 🤣😂🤣😂

Staenkerer
11 Tage 2 h

@Firewall do geats jo long schun nimmer um de schof, do geats den bauern uns recht kriegn und mochtbeweiß und den SVPlern ums lobbykindsn und kreuzchensommeln!

Landschaftspfleger
11 Tage 23 h

Wenn ich die Argumente der Grünen so lese bin ich mir ziemlich sicher, dass sie sich nicht brwusst sind was eine gepflegte und bewirtschaftete Landschaft für unser Land bedeutet. Wir brauchen in Südtirol auch die bewirtschafteten und somit gepflegten Bergebiete, denn nur die gepflegten Gebiete sind Tourismustauglich, und von einem gesunden Tourismus hängen nun mal alle, aber auch alle Arbeitsplätze in unserem Land ab. Dies sollte sich auch die genannte Partei vor Augen halten, und nicht mit Raubtierschutz aktiv Tierquälerei fördern.!!!

Felix von Wohlgemuth
11 Tage 22 h

…aber sich bei den Kosten für Präventionsmaßnahmen zu beteiligen, kommt den Touristikern nicht in den Sinn??

Loewe
Loewe
Tratscher
11 Tage 23 h
Was ist mit den Artikelreitern los? Warum nicht eine klare Aussage wie in Trient treffen? ich kann wegen dem meines erachtens vollkommen unrichtigen  Murmeltierurteil das verstehen. Das hindert die Politiker zu agieren, wie man es mit vernünften Hausverstand tun würde. Schade eigentlich, dass Politiker für das gerade stehen müssen, was Tierschützer als Fehler verzapfen! Wie es schon Sigmar Stocker der Freiheitlichen richtig gesagt hat was man unter Tierschutz meint. ICH WÜRDE SAGEN, DIE ANZAHL AN GERISSENEN SCHAFEN IST HÖHER ALS DIE ANZAHL AN WÖLFEN SIND. EIN WOLF, WEM NUTZT DAS? WAS NUTZT UNS MENSCHEN und den Bauern EIN SCHAF? ICH… Weiterlesen »
Pic
Pic
Tratscher
11 Tage 16 h

@Loewe ca. 1,2 Milliarden Schafe gegen 200.000 Wölfen weltweit. Durch landwirtschaftliche Maschinen kommen jährlich in Südtirol mehr Menschen um, als in den letzten 200 Jahren an Großraubtieren. Wie oft hat ein Politiker in Südtirol für etwas “gerade stehen müssen”? Und die Landwirtschaft gehört zu den größten Umweltbelastern weltweit, auch in Südtirol. Es grüßt ein sogenannter Tierschützer.

So sig holt is
So sig holt is
Tratscher
11 Tage 3 h

@Pic hahaha deine sochen wos du jeden tog un hosch sein unter weitaus schlimmeren und umweltbelastenderen Umständen entstanden so zur info… jeder einzelne, der a auto hot, in urlaub fliag usw belastet die umwelt mehr als genug! und die Landwirtschaft isch in die meisten Länder so, dass sie billig produzieren miasen, dass so wia du sich eppes zu essen drkafen. Ober kaum werrt die butter poor cent tuirer gibs an riesen Tamtam als tats iaz es johr 1000 euro mear ausmochen, hel isch dor witz!

sonoio
sonoio
Grünschnabel
10 Tage 20 h

@Loewe Du musst ja nicht gleich so schreien 😑.. was würdest du tun, wenn dein Kind angegriffen WERDEN WÜRDE? Wann ist sowas je in Südtirol oder überhaupt irgendwo passiert? Blödsinn!hör auf, Angst zu schüren. Hier sieht man’s eindeutig: Die Politik der Angst funktioniert immer. Leider!

Felix von Wohlgemuth
11 Tage 22 h

…ein offensichtlich verfassungswidriges Gesetz zu verabschieden, um bei den Wahlen ein paar Stimmen abzugreifen 😡

Und wer darf dann die Anwaltskosten (€€€) für das Verfahren vor dem Verfassungsgericht übernehmen?? Genau: der „blöde“ Steuerzahler!

#windfahndlpolitik ✅✅

Firewall
Firewall
Grünschnabel
11 Tage 21 h

Blöde Steuerzahler 😂😂👍👍der ist gut!! und von denen haben wir in Südtirol zu genüge 👏👏👏👏

Staenkerer
11 Tage 17 h

jo, du sogsch es! es war ihnen ollen zu gunnen wenn se auf de schnauze follatn, ober leider geats sell a wieder auf insre kostn!
ps: zum zohln sein de kritiker dieses aff… äh, na …wolfstheaters nor a guat genua!!

xXx
xXx
Tratscher
11 Tage 14 h

Danke, zumindest uen Kommentierer der bi der gonzen Panikmocherei nou versteat worum es wirklich geat.

Staenkerer
11 Tage 2 h

@xXx war der SVP schwar zu gunnen wenn se trotz der scharade nit amoll de stien der bauern olle kriegn, den i wett das a unter viehbauern kluge köpfe genua sein de des wahlkampftheater durschaug hobn und des zuckerle nit unnemmen!

Loewe
Loewe
Tratscher
11 Tage 23 h
die Artikel sind für das Gericht gemcht, um jemand als Mensch zu verurteilen oder freizusprechen. Die Gerichte wissen nicht immer was den größten Nutzen bzw. den größten Schaden anrichtet und enscheiden so glaube ich immer nur laiut Artikeln, das was auf Papier steht. Was nutzt das unsern Bauern oder unseren Schafen auf den Almen??? DIESE WERDEN DANN QUALVOLL OHNE BETÄUBUNGSMITTTEL GRAUSAM UND OHNE NOTWENDIGKEIT VOM WOLF ODER BÄR GETÖTET. nehmen wir mal an, aber wirklich, wir nehmen es mal an, dass jede Verteitugung, jede Verurteilung der Gerichte für den Schutz der schwöcheren Tiere zunichte gemacht wird, dass diese und auch… Weiterlesen »
ando
ando
Universalgelehrter
11 Tage 21 h

Deine kommentare? Schall und rauch!

Firewall
Firewall
Grünschnabel
11 Tage 23 h

Super na endlich mal was gescheites aus dem Landhaus

Loewe
Loewe
Tratscher
11 Tage 23 h

Aber nehmen wir mal an, dass ein “GROßWILDBEFÜRWRORTER” dann im Wald mit seiner Familie und mit Hund einem BÄR auf etwas unliebsame weise begegen würden, was würde dann gemacht werden?

oder was würde passieren, wenn ein “DEUTSCHLÄNDER” spitzenanwalt und seine Familie von einem Bär angegriffen werden würde und alle “TIERSCHÜTZER UND ALLE VERANTWORTLICHEN” alle zur Verantwortung heranziehen würde, was würde dann geschehen?

ICH GLAUBE AUS DIESEM GRUND HABEN EURE TRIENTNER KOLLEGEN DIESES GESETZ GEMACHT!

So ist das
So ist das
Superredner
11 Tage 23 h

Das Problem besteht seit Jahren, aber nur heuer ist Wahljahr.
Nach den Wahlen ist dann vor den Wahlen und das Gesetz wird durch Klagen versenkt.

Sag mal
Sag mal
Universalgelehrter
11 Tage 20 h

Jetzt sind die Stimmen gesichert. 😭

amazone
amazone
Neuling
11 Tage 18 h

erst die Wölfe dann die hunde am Schluss der Wanderer. die dämlichen Bauern finden immer was zu jammern
wieviele mistige Rindviecher haben letzten sommer Wanderer niedergemacht? die Wanderer und Touristen bringen auch weiterhin das meiste Geld auf die Almen

Orschgeige
Orschgeige
Superredner
12 Tage 24 Min

So ein Schmarrn, alles nur ein politisches Ablenkungsmanöver!

stefan
stefan
Neuling
12 Tage 46 Min

gut dass der wolf die menschlichen gesetze nicht lesen kann er würde sofort sterben vor lachen

Dublin
Dublin
Kinig
12 Tage 7 Min

…verfassungswidriges Wahlkampfmanöver…zum Schluss darf wieder einmal der Steuerzahler einspringen…

Loewe
Loewe
Tratscher
11 Tage 3 h
ich bin mir eines zu 100% ganz sicher. Die Politiker finden sicher auch bald eine ausgezeichnete nationale und internationale Lösung, sodass sie die Gesetze voll in Ordnung bekommen, dass sie mit gutem richtigen Hausverstand arbeiten können!! 👌👌 Dann könnten die Politiker bei jeder Entscheidung dafür in Sicherheit ihre wertvolle Arbeit machen. Denn, wer sollte das sonst tun??? 😏😏 Sie können doch nicht die Augen zumachen, oder doch?? 🙈🙈🙈 Denn Vorrang hat immer noch die Sichererheit!!! Und zwar für die Bevölkerung, den Tourismus, die Viehzucht der Bauern, und auch dass nicht unnötig viel Gelder für den Herdenschutz, für  ausgegeben wird. so… Weiterlesen »
sonoio
sonoio
Grünschnabel
10 Tage 21 h

ich tue mir jedesmal schwer deine kommentare zu lesen bzw zu verstehen..

bern
bern
Superredner
11 Tage 15 h

Frau Foppa, ich spreche hiermit der Stadtbevölkerung die Urteilsfähigkeit bei diesem Thema komplett ab. Die besten schlechten Beispiele sind sie und Herr Sparber.

sonoio
sonoio
Grünschnabel
10 Tage 21 h

glaubst du

wellen
wellen
Superredner
11 Tage 14 h

Rekurse vorprogrammiert, schlechter Versuch, reine beruhigungspille, Schuler will sein Mandat retten.. Eine richtige Wolfsgrube, fällt selbst hinein

Firewall
Firewall
Grünschnabel
11 Tage 4 h

Ich bin überhaupt kein Grüner von wegen! nur wo er Recht hat, und an dem liegt’s mir.

Hans Heiss (Grüne) sprach von der Notwendigkeit von Herdenschutzmaßnahmen. Er hoffe, dass Land und Bauernbund mehr in diese Richtung gingen. Die Grünen seien nicht die Verteidiger des Wolfs, wohl aber des Rechtsstaats, und dieses Gesetz habe rechtlich keinen Bestand. Man greife in das Strafrecht ein, wofür das Land keine Zuständigkeit habe. Heiss betonte auch, dass Städter wie er sehr wohl auch die Landbevölkerung verstehen könnten

sonoio
sonoio
Grünschnabel
11 Tage 17 h

armselige diskussion. ich kann nicht glauben dass es wirklich so naive menschen gibt, die glauben, dass dieses gesetz bestand haben wird.. billige wahlpropaganda. wirklich billig

Loewe
Loewe
Tratscher
10 Tage 9 h

@Sonoio
Das hat mit Wahlpropaganda, bzw. mit Politik nichts zu tun!!
Wenn du einmal groß und stark bist, wirst du meine Komentare sicher verstehen können … 👌
Ein Wolf oder Bär oder ….. fragt nicht zuerst eine Politische Partei ob er ein Schaf reisen oder fressen darf oder nicht.
Es geht um die allgemeine Sicherheit, wofür sich VERANTWORTUNGSVOLLE LEUTE EINSETZEN, das ist immer gut!!
Man muss nicht immer nach irgendeinem Schuldigen suchen …..
Das kostet immer nur unnötig Geld und Probleme, die letztendlich auch dem Steuerzahler viel Geld kosten.
Besser ist, wenn es jedem gut geht!!

wpDiscuz