„COVID-19 hat Notwendigkeit verdeutlicht“

Mair fordert Wahlfreiheit der Eltern bei der Kinderbetreuung

Dienstag, 31. August 2021 | 11:53 Uhr

Bozen – Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair pflichtet dem Familienseelsorger Toni Fiung bei und fordert erneut die echte Wahlfreiheit der Eltern bei der Kinderbetreuung. Die vergangenen Monate, in denen COVID-19 den Takt in vielen Lebensbereichen vorgegeben hat, hätten die Notwendigkeit der Gleichstellung von der Eigenbetreuung der Kinder zuhause und der Fremdbetreuung in Kitas gezeigt.

„Eine wichtige Lehre aus der prägenden COVID-Zeit muss die Umsetzung der echten Wahlfreiheit der Eltern bei der Kinderbetreuung sein“, fordert die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair in einer Aussendung. „Nach wie vor hinkt das Kindergeld hinter den finanziellen Mitteln der Kitas nach und auch die Erziehungsjahre werden bei den Rentenansprüchen nicht entsprechend gewürdigt. Während die Kindertagesstätten und damit die Fremdbetreuung von der öffentlichen Hand üppig subventioniert wird, ist das Daheimbleiben bei den Kindern mit weit weniger finanziellen Anreizen verbunden“, so Mair. „Dieser Zweiklassenmechanismus ist nicht akzeptabel und insbesondere die vergangenen Monate haben gezeigt, wie essenziell die Elternbetreuung ist und wie notwendig hierfür Geldmittel bereitgestellt werden müssen“, betont Mair.

„Wir Freiheitliche fordern die echte Wahlfreiheit für Eltern bei der Kleinkinderbetreuung. Jene Ressourcen und finanzielle Unterstützungen, die den Tagesstätten oder ähnlichen Einrichtungen seitens der öffentlichen Hand zugutekommen, müssen im gleichen Umfang den Eltern zur Verfügung stehen, welche zuhause die Kinder betreuen und erziehen“, fordert die freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„In die Kostenberechnung bei Kitas fallen bereits jetzt Personalspesen, die anfallenden Spesen für die Immobilien, Verwaltungs- und Führungsspesen sowie weitere laufende Ausgaben an. Das Kindergeld für die daheimerziehenden Eltern berücksichtigt diese Kostenpunkte nicht, sodass Kitas im Verhältnis übersubventioniert sind“, hält Mair fest. „Die öffentliche Hand darf den Eltern nicht die Entscheidung über ihre Kinder vorwegnehmen, sondern muss für die Wahlfreiheit der Eltern sorgen. Die Kinderbetreuung zuhause darf mit keinen Nachteilen verbunden sein“, so Ulli Mair abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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11 Kommentare auf "Mair fordert Wahlfreiheit der Eltern bei der Kinderbetreuung"


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Hupsstupspups
Hupsstupspups
Tratscher
21 Tage 17 h

Die Mütter sollen zu Hause bleiben bis die Kinder 14 Jahre alt sind!! Die haben zu Hause genug Arbeit!! Dem Mann ein ordentliches Essen kochen den Haushalt führen und die Kinder gut erziehen!!! Dann sind fast alle Probleme gelöst!!!

Sag mal
Sag mal
Kinig
21 Tage 17 h

Hupstip….Wo denkst Du hin🤑 Die müssen Ihnen ja ALLE Wünsche erfüllen.. Da brauchts 2Verdiener oder einen Trottel Der Sich zu Tode schuftet oder geerbt hatt🙈

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
21 Tage 16 h

Du bist wohl der …, den man hinter dem Ofen hervorholen muss, um ihm zu sagen, dass wir im Jahr 2021 leben???
Es ist zwar vieles im Argen, aber zumindest denken viele nicht mehr so wie du…

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Superredner
21 Tage 14 h

hupsstupspups

Nicht jede*r*s (s- da GENDER gerecht! 😉 ) verdient aber soviel, dass das moeglich ist!

Tantemitzi
Tantemitzi
Universalgelehrter
21 Tage 18 h

Ja, guten Morgen!    Schön, dass es endlich einmal jemandem auffällt!   Wir Mamis, die bei unseren Kindern bleiben, sie selbst betreuen und versorgen haben die Arschkarte!   Wir finanzieren mit den Steuergeldern die Fremdbetreuung anderer Kinder mit und haben selbst das Nachsehen!    

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Superredner
21 Tage 14 h

tantemitzi

…wenn man immer das gleiche waehlt wird sich nie was aendern!

Sag mal
Sag mal
Kinig
21 Tage 17 h

fordert so Was mal bei alten Menschen. Die werden nur mehr hin und her geschoben haben Keine Entscheidungsfreiheit. Das Leben der Eltern ist dagegen ein Wunschkonzert Oder wie?!!!

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Superredner
21 Tage 14 h

Art. (…)
„Wir Freiheitliche fordern die echte Wahlfreiheit für Eltern bei der Kleinkinderbetreuung.

Wieso nicht auch in der Grund- Mittel u. Oberschule????

Tata
Tata
Tratscher
20 Tage 23 h

werd dir vorgschriebm in wella Schuile dein Kind zi gion hot? woll öpa net, ha?

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
21 Tage 8 h

Fordern fordern, nur bei der Umsetzung happert es! Wie regeln wir das mit unseren Gastfamilien die eine Stube voll Kinder haben? Noch einen separaten Bonus dazu geben.

Stefa
Stefa
Tratscher
21 Tage 7 h

Solange Kitas teilweise auch nur bis 14:30 offen haben können Mütter sowieso nicht arbeiten gehen…. Oder zumindest nur mit großer Mühe und trotzdem Fremdbetreuung am Nachmittag oder wer Glück hat nutzt halt die Großeltern …. Also so die wahre „Wahl“ hat man sowieso nicht…. Alles nur halbes Zeug … aber in Südtirol können sich das anscheinend noch viele Mütter finanziell erlauben zuhause zu bleiben

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