Opposition übt Kritik

Wirbel um Rettungseinsatz: “Oberste Priorität gilt immer der Personenrettung”

Mittwoch, 04. April 2018 | 17:36 Uhr
Update

Bozen – Der geschäftsführende Primar des Landesnotrufdienstes Ernst Fop hält bezüglich der rund um den Rettungseinsatz vom vergangenen Samstag im hinteren Passeiertal entstandenen Polemik fest, dass die oberste Priorität bei jedem Einsatz der Rettung der Verunfallten gilt.

Gleichzeitig achtet die Landesnotrufzentrale darauf, die eigenen zur Verfügung stehenden Mittel bestmöglich einzusetzen.

Ernst Fop: „Die Mitarbeiter der Einsatzzentrale arbeiten auf der Grundlage von genauen Ablaufprotokollen. Nur: In Einzelfällen ist es schwierig abzuschätzen, ob es besser ist, unseren Hubschrauber einzusetzen oder sofort einen auswärtigen hinzuzuziehen.“

“Konkret ging am Samstag ein Notruf über die Leitstelle Tirol bei der Südtiroler Notrufzentrale ein. Die Mitarbeiter beider Leitstellen haben in guter Zusammenarbeit gemeinsam den genaueren Einsatzort definiert und Südtirol hat anschließend den Einsatz übernommen. Der Notfall wurde unter Einhalten der in der Zentrale hinterlegten, vom Bergrettungsdienst unter Berücksichtigung der nationalen Vorgaben ausgearbeiteten Abläufe abgearbeitet. Demzufolge wurden zwei hiesige Rettungshubschrauber zu dem Notfallort geschickt. Die Patientin wurde innerhalb kurzer Zeit von der Crew eines der Rettungshubschrauber ausgegraben, war ansprechbar und wurde in das Zentralkrankenhaus nach Bozen geflogen. Diese Tatsache beweist die extreme Effizienz der Rettungskette”, heißt es in einer Aussendung.

Ernst Fop weiter: „Die Lage im hinteren Passeiertal am vergangenen Samstag war instabil. Die Verschütteten waren bei Lawinenwarnstufe vier unterwegs. Der Einsatz wird aktuell in der Rettungszentrale genauestens überprüft. Fakt ist, dass immer dann, wenn es notwendig ist, die Einsatzkräfte aus Nordtirol hinzugezogen werden. In dieser Hinsicht soll es keine Zweifel und keine Grenzen geben”.

BISHER

Am vergangenen Wochenende ist es zu einem Lawinenabgang mit mehreren Verschütteten in der Nähe des Timmelsjochs gekommen. Obwohl ein Rettungshubschrauber aus Nordtirol in nur drei Minuten am Unglücksort hätte sein können, wurde dies von der Südtiroler Rettungsleitstelle angeblich abgelehnt, wie die Süd-Tiroler Freiheit berichtet. Die Hilfe aus Südtirol soll dann erst nach knapp einer Stunde am Unglücksort eingetroffen sein. Die Süd-Tiroler Freiheit sowie die BürgerUnion verlangen Aufklärung über diesen Vorfall und mahnt eine bessere Zusammenarbeit der Rettungskräfte in ganz Tirol an.

“Die Kritik richtet sich dabei ausdrücklich nicht gegen die freiwilligen Rettungskräfte, die unter Einsatz des eigenen Lebens den verunglückten Bergsteigern zur Hilfe geeilt sind, sondern vielmehr gegen die behördliche Engstirnigkeit, für die eine willkürliche Staatsgrenze offenbar wichtiger ist, als das Wohl der Patienten”, betont die Bewegung.
Die Rettungsorganisation aus Nordtirol hat folgende Sachverhaltsdarstellung an die Südtiroler Landesregierung geschickt:

„Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr. Kompatscher!

… Am 31. März 2018 ging um 12.10 Uhr in Österreich ein Notruf über einen Lawinenabgang oberhalb der Timmelsalm ein, mit der Meldung Ganzkörperverschütteten eventuell mehrere Verschüttete. Da der Notfallsort eindeutig in Südtirol lag wurde der Einsatz um 12.15 Uhr an die Landesleitstelle Bozen übergeben, mit dem Hinweis, dass der ca. drei Flugminuten entfernte Notarzthubschrauber Martin 8 einsatzbereit sei und sofort entsendet werden könnte. Dieses Angebot wurde von der Landesleitstelle in Bozen abgelehnt und Südtiroler Rettungskräfte (Bergrettung und der Rettungshubschrauber Pelikan) alarmiert. Um 13.05 Uhr meldete sich die Leitstelle Bozen in Innsbruck und teilte mit, dass die Südtiroler Rettungskräfte zwar in der Nähe sind, aber aufgrund des starken Nebels von Süden her nicht zum Unglücksort kommen – von Norden her sieht das Wetter wesentlich besser aus. Die Leitstelle Innsbruck alarmierte um 13.07 Uhr Martin 8 – zu diesem Zeitpunkt waren seit dem Notruf bereits 57 Minuten verstrichen. Um 13.11 Uhr wurde Martin 8 storniert, da die Südtiroler Einsatzkräfte doch noch zum Lawinenhang gelangen konnten.

Es wurde eine vierköpfige Gruppe von einer Lawine mitgerissen, wovon zwei Personen verschüttet wurden. Eine verschüttete Person konnte sich selbst befreien. Eine deutsche Skitourengeherin war ca. eine halbe Stunde verschüttet, bis sie von ihren Begleitern befreit werden konnte. Ihre Körpertemperatur war bereits auf 33° gesunken, sie erlitt eine Lungenquetschung und Wirbelverletzungen – absolute Lebensgefahr! Nach der Bergung und Erstversorgung wurde die Patientin in das Landeskrankenhaus Bozen geflogen und nach einer Erstbehandlung in ein deutsches Krankenhaus verlegt. Aufgrund der näher zu hinterfragenden mangelnden Zusammenarbeit der Tiroler und Südtiroler Rettungseinheiten musste der Verschüttete zumindest eine Stunde auf die lebensrettende Hilfe warten, obwohl hochprofessionelle Hilfe angeboten wurde und innerhalb von längstens fünf Minuten beim Verschütteten hätte eintreffen können. Die Überlebenschancen bei einem Ganzkörperverschütteten sinken auf 34 Prozent ab, wenn der Verschüttete für einen Zeitraum von 18 bis 35 Minuten unter der Lawine liegt. Beiden Leitstellen war die Lebensgefahr der deutschen Touristen bekannt/bewußt! Es ist vollkommen unverständlich, warum die Leitstelle in Bozen das Angebot der Innsbrucker Leitstelle zur Entsendung des österreichischen Notarzthubschraubers trotz Lebensfahr ablehnte. Alle sprechen vom Wohl des Patienten, dieser fällt aber offenbar mangelhafter Zusammenarbeit zum Opfer bzw. muss über eine Stunde auf lebensrettende Hilfe warten. Im Sinne der Patienten ersuchen wir Sie, auf die Verantwortlichen im Südtiroler Rettungswesen dahingehend einzuwirken, Ländergrenzen abzubauen und eine intensive Zusammenarbeit in der Praxis zu verwirklichen. Für den Tourismus sind derartige Vorfälle mehr als kontraproduktiv – insbesondere dann, wenn in deutschen Medien über eine nichtfunktionierende Rettungskette in Tirol berichtet wird – da wird dann kein Unterschied zwischen Nord- und Südtirol gemacht.“

Die Süd-Tiroler Freiheit verlangt mittels einer Anfrage im Landtag nun Aufklärung über die Hintergründe dieses Rettungseinsatzes. Vor allem ermahnt sie aber die Landesregierung, die Zusammenarbeit der Rettungskräfte in ganz Tirol zu verbessern, damit zukünftig derartige Vorfälle nicht mehr passieren können. Das Wohl des Patienten sei wichtiger, als die Frage, von wo die Rettungskräfte kommen.

 

BürgerUnion: “Gilt Europaregion Tirol nur auf Sonntagsreden?”

Als lebensgefährlichen Beweis, wie wenig die Europaregion Tirol in den Köpfen der Landesregierung angekommen ist, wertet die BürgerUnion die Ablehnung Tiroler Hilfe beim Lawinenabgang auf der Timmelsalm durch die Landesnotrufzentrale Bozen. “Die Landesregierung preist die Europaregion auf Sonntagsreden, im Alltag werden jedoch Menschenleben aufs Spiel gesetzt, anstatt endlich die Grenzen aus unseren Köpfen zu bekommen und wirklich gesamt-tirolerisch zu arbeiten. Was sich die Notrufzentrale am Sonntag geleistet hat, ist politisch verwerflich und menschlich unverzeihlich,” schreibt der Parteiobmann-Stellvertreter der BürgerUnion, Dietmar Zwerger in einer Aussendung der Partei.

“Bekanntlich hat am Sonntag die Landesleitstelle in Bozen ein Angebot der Tiroler Flugrettung ausgeschlagen, welche in drei Minuten bei den Verschütteten gewesen wären, stattdessen wurde der Einsatz von Bozen aus von einem Hubschrauber geflogen, der den Patienten erst nach über einer Stunde erreicht hat. Hier wurde aus Kleinkariertheit mit dem Leben von Verunglückten gespielt. Die Landesregierung muss hier Konsequenzen ziehen. Solche Szenarien dürfen sich nicht wiederholen. In einem geeinten Europa, aber besonders innerhalb der Europaregion Tirol dürfen Grenzen bei Rettungseinsätzen keine Rolle mehr spielen. Leider sehen das unsere Beamten anders. Der Landeshauptmann ist aufgefordert, hier durchzugreifen und ein starkes Zeichen zu setzen,” so Zwerger weiter.

Die BürgerUnion hat nun im Südtiroler Landtag eine Anfrage zur Klärung des Sachverhaltes eingebracht. “Ebenso bereiten wir einen Beschlussantrag vor, in welchem wir die Zusammenarbeit der Rettungsdienste in der Europaregion Tirol stärken und forcieren wollen. Es geht hier nicht nur um die Europaregion Tirol, die wir weiterhin vehement vorantreiben, hier geht es um Menschenleben,” schließt Zwerger, selbst aktiver Feuerwehrmann, die Aussendung der BürgerUnion.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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86 Kommentare auf "Wirbel um Rettungseinsatz: “Oberste Priorität gilt immer der Personenrettung”"


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SilverLinings
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Grünschnabel
20 Tage 14 h
Es musste von den Verantwortlichen der Koordinationsstelle eine schnelle Entscheidung getroffen werden und das wurde gemacht. Man sollte diesen Verantwortlichen keinen Vorwurf machen. Im Nachhinein war diese vielleicht aufgrund der Wetterlage nicht die Beste, aber im Nachhinein ist man ja immer schlauer. Was wären die Vorwürfe der ganzen schlauen Leute, die voraussichtlich (hoffentlich) nie vor einer solchen Entscheidung stehen, gewesen wenn beim Notruf sofort die Kollegen aus Nordtirol angefordert worden wären obwohl der Notfallhubschrauber in Südtirol zur Verfügung gestanden hätte und man “nur” Bedenken wegen des Wetters hatte? Wie hätte man da über die sündhaft teuere Anschaffung und Bereitstellung eines… Weiterlesen »
josef.t
josef.t
Tratscher
20 Tage 13 h

“Verantwortlichen keinen Vorwurf machen” ?
Wenn das stimmt was von der Nordtiroler Einsatzzentrale
beschrieben wurde, würde jede Laie die richtigen Entscheidung
treffen ! Außer Geld ist wichtiger ?

Genug
Genug
Neuling
20 Tage 3 h

@josef.t 
Wo lesen Sie in dem Artikel dass dass hier etwas von der Nordtiroler Einsatzzentrale beschrieben wurde? Der Artikel bzw. der Brief wurde von der Organisation (oder besser gesagt vom Betreiber des Hubschraubers) geschrieben und veröffentlicht…

andr
andr
Tratscher
19 Tage 19 h

@josef.t Geld spielt immer eine Rolle

berthu
berthu
Tratscher
19 Tage 18 h

@josef.t
Daß die Rettungsleitstelle nicht ganz neutral das Beste entscheidet, sieht man schon bei den Ausschreibungen, den Kostenzuteilungen zwischen WK und Aiut Alpin.
Bei jedem Furz wird aber wohlweislich der Hubschrauber und die Rettung geschickt, man scheut ja keine Kosten.
Man sollte mal einen ehrlichen Effizienzvergleich zw.WR, RK und Aiut Alpin veröffentlichen.
In diesem Fall nutzt alles Beschwichtigen der Verantwortlichen wenig, es ist falsch entschieden worden. Eine unabhängige Beschwerdestelle würde auch nicht schaden. Es ist zuwenig, daß der Notarzt seinen Koffer unter Kontrolle hat, ‘oben’ braucht es noch mehr Kontrolle!

Staenkerer
19 Tage 17 h

de fragen de i no honn, sein:
de erste war:
isch bei dem anruf von der nordtiroler zentrale in de bozner zentrale, oder umgekehrt, klor gsog wortn das der heli der nordtiroler in drei minutn an der unfollstelle sein konn (a wenn der lande/startplotz nohe isch konn der heli trotzdem irgendwo onders sein)?
de zweite isch:
konnten die zuständigen in der bozn zentrale zu dem zeitpunkt wissn das es wetter an direktanflug nit möglich mocht und der pilot den umweg fliegn muaß, oder hot sich sell etst nochn obhebn außergstellt (nebeleinfoll ändert sich a oft von oaner minute zur nächsten)?

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
19 Tage 13 h

@josef.t
josef for president! Der macht sicher alles perfekt!

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
19 Tage 12 h

@berthu unser Rettungssystem ist sowieso viel zu teuer! In andere italienische Regionen kostet ein professionelleres System sogar weniger!

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 12 h

@berthu
Ich kann mich noch sehr gut an die Zeiten erinnern, wo Aiut Alpin (weil Privatunternehmen) bei den Rettungseinsätzen in Südtirol ganz offen benachteiligt wurde. Nur bei widrigen Situationen (Wetter oder so) wurde dann auch auf Aiut Alpin (viel professioneller) zurückgegriffen, weil die Pelikane nicht fliegen konnten (oder wollten). Beispiele gibts genug in Sulden rund um den Ortler.

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 12 h

@Staenkerer
Uans isch klor, am Alpenhauptkomm isch meistens a die Wetterscheide. Isch ba ins letz Wetter, hobm die Österreicher schians Wetter und umgekehrt. Und dasses im Hinterpasseier oft gonz ondere Wetterverhältnisse hot, als im “wormen” Bozn sein Totsochn. Hon selber derleb (Juli 2016), dasses in Bozen am gleichn Tog 34° kop hot und afn Timmelsjoch 4° worn.

Luisl89
Luisl89
Grünschnabel
20 Tage 14 h

alles schöngeschwafle von der SVP.
Wer wäre jetzt der verantwortliche wenn die Frau schäden davon trägt oder gestorben wäre???😡😡

Marco schwarz
Marco schwarz
Grünschnabel
20 Tage 12 h

Wieso SVP? Was hat das mit dem Rettungseinsatz zu tun? Vielleicht sollte man direkt in der Notrufzentrale nachfragen, was wirklich geschehen ist, anstatt vom Thema abzuschweifen, und andere zu beleidigen. Oder sind FH, STF oder SHB besser? Politisch gesehen wohl keinen funken

Luisl89
Luisl89
Grünschnabel
20 Tage 11 h

@Marco schwarz
redet die Regierungspartei nicht immer von der Euregio bzw Eurparegion Tirol-Südtirol-Trient???
Und dann sollte es auch bei solche sachen funktionieren!!! Genau bei dieser!!!
Wäre nicht gut gewesen wenn was schlimmes passiert wäre.

Hier mal im detail was schon seit 20 Jahren augemacht wurde:

Die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino wurde 1998 mit dem Ziel gegründet, die Staatsgrenzen überschreitende Zusammenarbeit der seit 1918 geteilten Tiroler Landesteile in Österreich und in Italien zu fördern.

lenzibus
lenzibus
Grünschnabel
20 Tage 10 h

@Luisl89 die Oposition krietisiert sowieso la ols do isch et longe achte zigebm@

Luisl89
Luisl89
Grünschnabel
20 Tage 9 h

@lenzibus
nor sogsch du dasses gleich isch und a dasses kuan Malör isch???
Tschuldige wenn insre dou a stund pennnen und erst drnoch aktiv wern…

puschtra2
puschtra2
Neuling
20 Tage 4 h

@Luisl89 des hot obbo wirklich nichts mit der svp zu tun… die luftrettung ba ins in südtirol funktioniert im groaßn und gonz guit, und an fehler mochn isch menschlich, a wenns in solche fälle fatale folgn kannt hobn…

denkbar
denkbar
Kinig
19 Tage 19 h

@lenzibus . so ist es und ich kritisiere die Opposition weil sie nur hetzt und nie gescheide Vorschläge bringt, wie man es realistischerweise besser machen kann.

andr
andr
Tratscher
19 Tage 19 h

@puschtra2 du hast keine Ahnung welche Lücken man schließen könnte wenn man Köpfe ausschalten könnte aber es wird von der Regierung gebilligt

Luisl89
Luisl89
Grünschnabel
19 Tage 18 h

@puschtra2
obr wenn a menschenleben afn spiel steat derf kuan fehler passiern.
1998 hobm die Regierungsparteien ausgm8 dass sie enger zommen orbetn werdn und desholb hobm si di Euregio gegründet, ibr onscheinet gildet di sel lai afn papier!!!
Hetn si do in Rettungshubschrauber “Martin 8” fliagn glossn und nit erstr long hin und her ibrleg und a stund gwortet war des gonze nit passiert!
Versteat sogor a uaner der nigs mit den za dian hot!!!
Obr do geats lai um 💰💰💶💶💸💸

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 12 h

@Marco schwarz
Ist der zuständige Oberste der südtiroler Rettungsleitstelle/Rettungsdienst nicht von der SVP. Und ich dachte immer Schuler sei SVP-Kanditat? Habe ich was verpasst?

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 12 h

@puschtra2
Oh doch, die obersten Verantwortlichen des Zivilschutzes und Noteinsatzzentrale sind SVP-Politiker und deswegen auch dafür zuständig. Obo, wia schun gschriebm hosch, Fehler sein menschlich, man kannt holt draus lernen…

andole
andole
Neuling
20 Tage 14 h

bei solch einen Einsatz wo es um Menschenleben geht sollte an erster Stelle das nächste Rettungsmittel zum Einsatz kommen. Egal ob der Hubschrauber oder Rettungsmannschaft aus Südtirol oder Nordtirol kommt. Sollte dies wirklich so stimmen wie im Artikel steht so werden oder müssen wohl einige Personälle Veränderungen in der Landesnotrufzentrale vorgenommen werden.
Sicher etwas für den Staatsanwalt.

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 11 h

Dasselbe ist früher mit Aiut Alpin gemacht worden, indem man sie ganz offen benachteiligt hatte, nur weil sie nicht der Regierungspartei unterstanden.

Mamme
Mamme
Superredner
20 Tage 15 h

Das ist gelinde gesagt eine riesen schweinerei ! Daran sieht man wieder einmal,wie wier jahrzehntelang schon von den Politikern belogen und betrogen werden,von wegen Europaregion und weltbeste Autonomie,die auch nur bei den Politikergehältern und Renten einen Funken wert ist.Es wurde doch schon lange grosskotzig geprahlt,wie doch die grenzüberschreitende Rettung in Südtirol klappt,ist es dann soweit,können die Verunglückten unterm Schnee wegen dieser Arroganz zugrunde gehen.

Orschgeige
Orschgeige
Tratscher
20 Tage 12 h

Wenn man eine riesige Schweinerei klein schreibt, glauben alle, dass es nur eine kleine “schweinerei” war.

ando
ando
Universalgelehrter
20 Tage 11 h

diesesmal komplett deiner meinung🙋‍♂️

Lana2791
Lana2791
Grünschnabel
20 Tage 15 h

Zum Glück ist alles noch mal gut ausgegangen , aber wenn ich mich richtig erinnere ist im Dezember 2017 von der Landesregierung ein Beschluss erlassen worden , indem für die nächsten 2 Jahre , mit Beginn am 1.01.2018 die Grenzüberschreitenden Rettungsdienste ( inkl. Hubschraubereinsätze ) genehmigt wurden ! Scheint wieder mal alles Gut zu funktionieren , samt das Angebot von Österreich zu bekommen und es nicht nutzen ….?????Südtirol!!!

Staenkerer
20 Tage 7 h

tjo, der leidfaden der SVP seit jeher “das ba ins olles besser größer und teurer sein muaß und das mir olles besser kennen als de onderen, isch holt in viele organisationen übergongen …

jack
jack
Superredner
20 Tage 13 h

zu schamen die österreicher warn in 3 min vor ort gewesn und insre hobm 1st. gebraucht
die angehörigen solltn insre voklogn

cooler Typ
cooler Typ
Tratscher
20 Tage 7 h

Wer bei solchen Bedingungen zum Zeitvertreib in den Bergen ist sollte für seine Rettung selber sorgen.

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 11 h

@cooler Typ
Ist zwar am eigentlichen Thema vorbei, aber im Prinzip hast du recht. Frage mich tatsächlich, was das für ein Bergführer war, der bei Stufe 4 mit seinen Kunden auf Tour geht? Der konnte wahrscheinlich das Geld gut gebrauchen…

Bernd
Bernd
Grünschnabel
20 Tage 13 h

Aber wichtiger ist scheinbar die Hubschrauber für läppische 35.000 € neu zu streichen ! anstatt zu sorgen das der Dienst funktioniert.

berthu
berthu
Tratscher
19 Tage 18 h

Na sie hobn lei die 2 Hubschrauber z’earscht gleich gspritzt…
und a bißl truckn gilo´t

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
19 Tage 14 h

Man muss schon sehen, dass es Weis Kreuz Heli ist….

Boulderdash
Boulderdash
Neuling
20 Tage 8 h

Würde vorschlagen, dass unter solchen Umständen (Warnstufe 4) die Geretteten den gesamten Einsatz selbst bezahlen müssen, dann wäre zumindest die Thematik mit dem Geld vom Tisch. Die betroffenen haben grob fahrlässig gehandelt und sollen froh sein, dass nicht mehr passiert ist und ja nicht auf den Gedanken kommen etwa noch irgend jemand zu verklagen, weil ein anderes Rettungsteam schneller vor Ort gewesen wäre. Dummheit wird nun mal bestraft!

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
19 Tage 14 h

ganz deiner Meinung! Aber sieh mal wie viele Minusdrücker! Da gehen Menschen mit Stufe 4! auf den Berg, die Bergretter riskieren 2 mal das eigene Leben (grosse Lawinengefahr + schlechte Wetterverhältnisse) um diese Verantwortungslose zu retten und viele drücken noch Minus?! kranke Welt!

Schatten
Schatten
Tratscher
19 Tage 12 h

zum teil kann ich verstehen, was musst du auch bei hoher Lawinengefahr da rauf rennen….anderer seits es geht um Menschenleben da sollte geld keine rolle spielen.

ich meine wenn ein mensch, ja sogar wenn mein Haustier in lebensgafahr ist frag ich den arzt doch NICHT nach den Kosten…

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
20 Tage 13 h

Lawinengefahr gross = daheim bleiben!

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
20 Tage 11 h

Die Verantwortlichen sollte auf der Stelle gekündigt werden!!! Sie spielen mit dem Leben anderer, Unverantwortlich!

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
19 Tage 14 h

und diese Tourengeher haben mit dem eigenen Leben gespielt, mit dem Leben der Bergretter, mit unsere Steuergelder, nur weil sie mit Warnstufe 4 auf den Berg mussten! Und sich noch beklagen… kranke Welt!

unter
unter
Superredner
20 Tage 7 h

Immer wenn etwas schief geht, sind die Politiker oder SVP Schuld. Ihr spinnt doch alle… Schaltet doch euer Hirn ein und denkt mal nach. Wieso soll bitte bei solch einer Fehlentscheidung, falls es sich tatsächlich so zugetragen hat, die Politik schuld sein?? Wenns nicht so traurig wär, würde ich lachen…

ando
ando
Universalgelehrter
20 Tage 5 h

sehrwohl hat da die politik bzw. landeshauptmann ein wörtchen mitzureden..denn er ist der oberste auch im zivilschutz..um finanzierungen dh. auch einsatzplänen wird auch er in die entscheidung miteinbezogen

unter
unter
Superredner
20 Tage 4 h

@ando Willst du mir tatsächlich sagen, dass bei jedem Einsatz der Landeshauptmann um Erlaubnis gefragt werden muss? Und das die Einsatzpläne nicht gut sind glaube ich kaum. Verbessern kann man sie aber trotzdem, falls man Mängel sieht.

Genug
Genug
Neuling
20 Tage 2 h

@ando 
Und du glaubst, dass der Landeshauptmann entscheidet wie ein Einsatzplan aussieht? Oder er weiss wo welches Einsatzfahrzeug wie geschickt wird bzw. welches Einsatzfahrzeug wo und wie am geignetsten ist?

ando
ando
Universalgelehrter
19 Tage 12 h

@Genug
nein das nicht, aber entscheidet bei der finanzierung…das heisst, hätten wir hier 4 hubschrauber könnten “mehrere” Einsätze zugleich bewältigt werden und nicht eine bürokratische Maschinerie in gang setzen…. eins sage ich euch, der hubschrauber aus össterreich wurde aus finanziellen aspekten der einsatz verwährt…. denn diesen zu ordern, muss ganz klar bewertet werden ob nötig oder nicht…und das wiederum ist zeit. zeit die diese verunfallten nicht hatten…capisce!

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 11 h

@unter
Ich glaube nicht, dass ando es so gemeint hat, wie du es darstellst. Aber dass gewissen Prioritäten (von ganz oben) gesetzt werden, ist doch gang und gäbe und nicht nur beim Rettungsdienst. Und darin hat ando volle recht.

gringo
gringo
Neuling
20 Tage 7 h

mir fahln die worte herr londeshauptmann sella sochn derfn uanfoch nit bassiern lei aus arroganz mitn lebn va menschn spieln.stell dier vor es wahr jemand gstorbn.do miasn sie uanfoch hort durchgreifn und a machtwort sbrech.

herta
herta
Neuling
20 Tage 5 h

zur kenntnis aller die frau ist leider verstorben R.I. P.

Genug
Genug
Neuling
20 Tage 3 h

@herta
Warum verbreiten Sie hier FakeNews? 
Was erhoffen Sie sich davon Leute aufzuhetzen? 

denkbar
denkbar
Kinig
19 Tage 19 h

@Genug . Leider gibt es auch fake-Profile die nur Leute aufhetzen!

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 11 h

@Genug
Voran erkennt man FakeNews? Was ist nun? Lebt die Frau noch, oder ist sie verstorben? Wer weiß da mehr?

Genug
Genug
Neuling
19 Tage 4 h

Fakenews erkennen ist schwierig… Aber wenn man die Wahrheit kennt…
Auf jeden Fall ist die Frau am Leben!

gogo
gogo
Neuling
20 Tage 12 h

Logisch geht’s nur ums Geld. Wenn’s mir passieren würde (und
ich bin Privat gut abgesichert, auch Rechtsschutz), würde ich klagen bis vor
die EU. Und die Verunfallte aus D wird dies sicherlich auch machen. Schauen wir
mal ob die Verantwortlichen dann noch zu ihrer Fehlentscheidung stehen.

Paul
Paul
Superredner
20 Tage 9 h

diese Logik ist wieder mal thüpisch SVP .Ohne Hirn und Verstand , Profit geht vor Gesundheit oder Menschenleben bei uns nichts Neues ,leider ALLTAG

lenzibus
lenzibus
Grünschnabel
20 Tage 7 h

Paul im Londtog sitzt et la die SVP sein wo die Opostionsparteitn a !

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 11 h

@lenzibus
Die sem hobm nichts zu meldn. Sel hot schun die (deine) SVP johrzehntelong dofir gsorg.

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Tratscher
20 Tage 13 h

Traurig, dass Engstirnigkeit über einem Menschenleben steht. Bürokratie in Reinform. Hauptsache man muss Österreich nicht um Hilfe bitten

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
20 Tage 12 h

@ andole
vollkommen mit Ihnen einverstanden ,wenn die geschilderte Situation der Tatsache enspricht dann wird es sicherlich Konsequenzen haben .Sowas hätte sich wohl niemand nicht mal geträumt 😡.

olter
olter
Grünschnabel
20 Tage 9 h

Meckern und nochmal meckern das is alles was bestimmte Leute können
Aber meist selbst nicht imstande es besser zu machen

gogo
gogo
Neuling
19 Tage 17 h

Hoila,

ich verstehe hier einige nicht warum ihr hier wegen der Lawinenwarnstufe diskutiert??

Es geht hier ja nicht um die Unfallursache oder Umstände
sondern um den Einsatzverlauf!

Versucht euch mal vorzustellen es hätte euch getroffen, bei
einer Wanderung, Herzinfarkt!

Und die Rettung kommt aus bürokratischen gründen erst nach
einer Stunde obwohl die Nachbarn in 10 Minuten vor Ort gewesen wären!

unter
unter
Superredner
19 Tage 16 h

@gogo Würde gerne wissen woher du weißt, dass es aus bürokratischen Gründen so lange gedauert hat?

Sky
Sky
Neuling
19 Tage 12 h

logisch geht es um Warnstufe 4. Kranke Welt, wer da unbedingt auf Biegen und Brechen am Berg unterwegs sein muss.

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 11 h

👍
Stimmt, da bin ich mit dir einer Meinung.

ando
ando
Universalgelehrter
20 Tage 8 h

Fop: alles nur heisse luft!

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
19 Tage 14 h

haha, alle gut beim kritisieren, möchte mal 99% von euch sehen hinter den 112 Telefon in wenige Sekunden Entscheidungen treffen, Rettungskräfte und Mittel organisieren, koordinieren, …. ja ja, alle gross reden hier!

Zirmbam
Zirmbam
Neuling
20 Tage 4 h

La weil a poor in Lawinenwarndienst et dolesn a sea Polemik für nicht. I hoff dein Einsotz zoul die Betroffenen selbo.

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 11 h

Do wor a Bergführer mitdobei, do sell war her zu nem.

VES
VES
Grünschnabel
20 Tage 8 h

Wenn du nicht weisst warum eine Sache in einer bestimmten Art und Weise abgelaufen ist folge dem Grundsatz „follow the money“ Wer profitiert von einer Entscheidung und die Sache wird klar..

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 11 h

Ich denke da genauso. 👍

meraner20
meraner20
Grünschnabel
20 Tage 6 h

@gogo

Und die Verunfallte……

Wer hat dieses Wort denn erfunden???
Daß wir Südtiroler eher mangelhaft Deutsch können, beweisen wir immer wieder; aber daß wir in Deutsch derart abrutschen ist wirklich
tragisch; vielleicht könnten wir sagen: die Verunglückte….das kommt dem Deutschen schon näher….

Aurelius
Aurelius
Tratscher
20 Tage 6 h

der Leitsatz bei einer Rettungsaktion egal wie die aussieht heisst immer Menschenleben geht vor und natürlich der eigene Selbstschutz. Man muss auch klar sagen, dass die Bergsteiger bei dieser Lawienenstufe höchst unverantwortlich gehandelt haben. Dabei sich selbst und die Retter in Lebensgefahr gebracht. Wie das genau abgelaufen ist, muss geklärt werden. Ich kritisiere da mal auch die Opposition, denn das ist auch nur Stimmungsmache und nicht so wichtig machen.

natan
natan
Superredner
19 Tage 20 h

In dem fall hät der arme disponent in der einsatzzentrale so oder so falsch gehandelt. Denn hätte er das angebt der Nordtiroler rettungsorganisation angenommen, hieße es jetzt warscheinlich “währed unsere rettungshubschrauber am boden warten, bezahlen wir die Nordtiroler…..” Es hat sich in nachhinein als die falsche entscheidung ausgestellt, aber dies hätte in voraus keiner sagen können

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 11 h

@ natan 
…und genau das wird der Grund gewesen sein, warum so lange hin und her gehandelt wurde.

Bubi
Bubi
Tratscher
20 Tage 2 h

sollte noch einmalso ein Fall auftreten würde ich diesen Brief an die Bildzeitung senden diese Schlagzeile möchte ich sehen.

andole
andole
Neuling
19 Tage 18 h

an alle die glauben die Patientin liegt im Kh Bozen und es geht ihr gut, sie liegt in einen Krankenhaus in Deutschland und ist in sehr schlechten Zustand.
ich hoffe die Angehörigen werden das Nötige veranlassen.

Flaschenpost
Flaschenpost
Grünschnabel
19 Tage 11 h

Die vom Alto Adige (ehemals Südtirol) klinken sich überall aus.
Sie wollen nirgendwo irgendetwas mit den Nordtirolern zu tun haben.
Nichteinmal für einen gemeinsamen Wetterbericht bzw. Lawinenwarndienst sind sie zu haben. 
Nur dort wo Alto Adige durch eine Zusammenarbeit mit Nordtirol profitiert, dort rennen sie einem die Türe ein …
So schafft man sich keine Freunde… liebe Freunde!

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 10 h

@ Flaschenpost 
…und deswegen wollen sie auch einen eigenen Flugplatz, auch wenn niemand damit wirklich was anfangen kann. Siehe Anzahl Fluggäste (in den Jahren, wo der Flugdienst noch offiziell war)

raunzer
raunzer
Tratscher
20 Tage 4 h

Da kann man wirklich nur hoffen dass man nie einen Hubschrauber Rettungseinsatz braucht.

andole
andole
Neuling
19 Tage 13 h

Piloten von Aiut Alpin sind und bleiben die besten…..
Sieht man schon auf der Schipiste beim Landeanflug

Hans_H
Hans_H
Tratscher
19 Tage 10 h

👍👍👍👏👏👏

Antivirus
Antivirus
Superredner
19 Tage 19 h

die Einsätze eines Helis sind nicht mehr alleiniger Grund einer schnellen Hilfeleistung sondern vielmehr eine schnelle Geldmacherei …..

andr
andr
Tratscher
19 Tage 19 h

Wir sind nicht dumm und kennen die Spiele die im rettungswesen getrieben werden. Die Frau hatte Glück großes Glück sogar.

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
19 Tage 18 h

unsichtbare Grenze, Europaregion Tirol, Meilenstein in der Autonomiegeschichte, Tour of the alps,

Bubi
Bubi
Tratscher
19 Tage 10 h

die Realität schaut so aus ,in Nordtirol sind 14 Rettungshubschrauber stationiert in Südtirol 3 was wäre passiert wenn alle 3 im Einsatz gewesen wären dann hätte man wohl einen Nortiroler anfordern müssen wegen der Bezahlung 90% aller Skitouren geher sind gegen solche Unfälle versichert klar in Österreich muß der Einsatz bezahlt werden wie es bei uns gehandhabt wird weiß ich nicht.

Flaschenpost
Flaschenpost
Grünschnabel
19 Tage 7 h

Mitglieder eines Alpenvereins sind versichert, und müssen bis zu einer gewissen Höhe nichts bezahlen

Schatten
Schatten
Tratscher
19 Tage 12 h

gott sei donk hot es niemanden das Lebe. gekostet!!!
trotzdem sowas darf einfach nicht passieren. 1 fu**ing stunde auf rettung warten…nochmal zum Glück haben es alle überlebt.

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