Trentino und Südtirol stimmen nicht mit

Neuwahl bei Präsidentenkonferenz

Montag, 07. Mai 2018 | 17:19 Uhr

Bozen – Rosa D’Amelio, Regionalratspräsidentin von Kampanien, ist die neue Koordinatorin der Präsidentenkonferenz der Regionalräte und der Landtage der autonomen Provinzen. Sie folgt auf Franco Iacop, den ehemaligen Präsidenten des Regionalrats von Friaul-Julisch Venetien. Die Konferenz hat sich bei der Kandidatensuche in zwei Lager gespalten – aus diesem Grund haben der Südtiroler Landtagspräsident Roberto Bizzo, sein Trentiner Amtskollege Bruno Dorigatti  und Lorenzo Ossana, Vizepräsident des Regionalrats von Trentino-Südtirol, nicht an der Wahl teilgenommen.

„Es geht nicht um die Person, sondern um die Methode. Als Vertreter aus derselben Region haben wir beschlossen, nicht an der Wahl teilzunehmen, weil das bisherige Prinzip der politischen Alternanz nicht beachtet wurde. Die Methode der geheimen Wahl war Ausdruck einer Partei- und Herkunftslogik, die nicht zur bisherigen Praxis der Präsidentenkonferenz passt, welche ein Verbindungsorgan zwischen Institutionen ist. Wir hätten überzeugt für einen Kandidaten gestimmt, wenn man sich vorher um einen Konsens bemüht hätte.“

Präsidentin D’Amelio wurde im dritten Wahlgang mit 10 Stimmen gewählt, 3 Stimmen erhielt Roberto Ciambetti (Venetien), der zusammen mit Antonio Mastrovincenzo (Marken) zum Vizepräsidenten ernannt wurde.

Von: luk

Bezirk: Bozen

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