Grüne-Kritik: Nach vielen Ankündigungen ruht die Operation

Pensplan Invest als Inhouse-Gesellschaft von Südtirol und Trentino?

Donnerstag, 05. April 2018 | 16:14 Uhr

Bozen – Die Aktion wurde groß angekündigt: Die Umwandlung von Pensplan Invest in eine Inhouse-Gesellschaft der zwei Autonomen Provinzen hätte dem Trentino und Südtirol „ein wichtiges Finanzinstrument für die wirtschaftliche Entwicklung der Region“ garantiert, so hatte Landeshauptmann Kompatscher die Operation erklärt.

“Aber wie bereits andere Male geschehen, ist diese Ankündigung bisher ohne Wirkung geblieben”, so die Grüne Landtagsfraktion in einer Aussendung. Die Antwort von Kompatscher auf eine entsprechende Anfrage der Grünen habe bestätigt, dass gegen die Aktion „Invest Inhouse“ beim Verwaltungsgericht eine Klage eingereicht wurde. “Und obwohl die beiden Dinge laut offizieller Aussage nicht in Verbindung stehen, sind die Schritte für den Erwerb von Invest von Seiten der zwei Länder ‘noch immer in der Analysephase’.”

Die Grüne Fraktion hat heute eine weitere Anfrage gestellt, um zu erfahren, worin genau diese „Analysen“ bestehen. “Doch bereits jetzt ist das in der Antwort von Kompatscher enthaltene Eingeständnis, dass die Aktion vorerst gestoppt wurde, sehr aufschlussreich”, kritisieren die Grünen abschließend.

Von: mho

Kommentare

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1 Kommentar auf "Pensplan Invest als Inhouse-Gesellschaft von Südtirol und Trentino?"


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enkedu
enkedu
Kinig
18 Tage 2 h

in Familyfonds hobn sie jo a groass rausbringen gwollt 😂🤣

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