Meraner Grünen pochen darauf

“Raum Burggrafenamt braucht ein aktives Tierheim”

Montag, 22. Januar 2024 | 11:34 Uhr

Meran – Die Meraner Grünen fordern die Stadtregierung aus Svp, Alleanza per Meran und Civica per Meran dazu auf, sich aktiv dafür einzusetzen, damit dem Raum Burggrafenamt ein Tierheim erhalten bleibt. Dazu erhalten sie Unterstützung der Dorfliste Lana- Lista Civica Lana. Auch diese setzt sich in ihrer Gemeinde dafür ein, dass im Burggrafenamt weiterhin ein Tierheim bestehen bleiben soll. Das bestehende Tierheim Naturns/Ulten hat kürzlich bekannt gegeben, dass es mit Ende 2024 aufgrund des akuten Platzmangels schließen müssen muss.

Die Meraner Grünen und die Dorfliste Lana- Lista Civica Lana nehmen die lokale Politik in die Pflicht: “Gemeinsam müssen Lösungen gefunden werden.” Dazu organisieren sie einen Austausch mit der Bevölkerung und Vertretungen des Tierheims „Naturns/Ulten“ am 21. Februar 2024 in Meran.

„Der ehemalige Bürgermeister Paul Rösch hatte 2019 in der Naif in Meran ein Grundstück ausfindig gemacht. Die Verhandlungen dazu gerieten allerdings ins Stocken. Wir fordern die Stadtregierung dazu auf, weiterhin bezirks- und gemeindenübergreifend nach Lösungen für das Tierheim zu suchen. Die Zeit drängt“, sagt der ehemalige Vize- Bürgermeister Andrea Rossi.

„Es ist im Interesse der Bürger- und Bürgerinnen, dass wir weiterhin ein voll funktionsfähiges Tierheim haben. Wir möchten die politischen Vertretungen dazu auffordern aktiv zu werden und bei den Umlandgemeinden und der Landesregierung zu intervenieren. Dazu werden wir in den Gemeinderäten Meran und Lana einen Beschlussantrag einbringen, welchen wir am 21. Februar mit den Teilnehmenden unseres öffentlichen Austauschs verfassen und diskutieren werden. Es ist wichtig die Bevölkerung zu aktivieren und miteinzubeziehen“, sagen die Fraktionssprecherin der Meraner Grünen, Julia Dalsant und die Fraktionssprecherin der Dorfliste Lana- Lista Civica Lana, Verena Kraus.

“Wir haben viele Tierhalter und Tierhalterinnen im Burggrafenamt und gerade für diese ist und war das Tierheim Naturns/Ulten immer eine wichtige Anlaufstelle. Das Burggrafenamt braucht weiterhin ein Tierheim mit mehr Platz für Hunde und Katzen“, ergänzt die Meraner Gemeinderätin Olivia Kieser.

Die grüne Gemeinderatsfraktion und die Dorfliste Lana- Lista Civica Lana laden daher alle Interessierten zu einem offenen Austausch am 21. Februar 2024 in der Bar „Il Pido“ in Meran (St. Josefstraße Nr.6) ein. Die Präsidentin des aktuellen Tierheims „OA Tierheim Naturns/Ulten“ wird dabei anwesend sein und die aktuelle Lage und Perspektiven des Tierheims erläutern.

Von: luk

Bezirk: Burggrafenamt, Vinschgau

Kommentare

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14 Kommentare auf "“Raum Burggrafenamt braucht ein aktives Tierheim”"


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magg
magg
Superredner
1 Monat 11 Tage

Dieses Tierheim ist dringend nötig, da in einem artgerechten Tierheim nicht nur herrenlose Haustiere Unterkunft finden, sondern auch Haustiere, die einem gehören. Wenn man z. B. sich einer OP oder eine Kur unterziehen muss und man hat keine andere Möglichkeit als das Haustier verübergehend im Tierheim in Obhut zu geben, wo will oder soll man mit den eigenen Haustieren hin, wenn nichts vorhanden ist?!
Aber anscheinend ist diese Problematik den Vinschgern nicht wichtig genug, aber nachplären, wenn es das Tierheim nicht mehr gibt, das schon.

So ist das
1 Monat 11 Tage

Man sieht bei den Minusdrückern, wie sehr den Menschen das Wohl der Tiere wert ist 😳

So ist das
1 Monat 11 Tage

Die Politik kümmert sich leider lieber um den Kot der Tiere, als um die Tiere selbst.🫢
Steuergelder sind ja ausreichend vorhanden 🫢

Faktenchecker
1 Monat 11 Tage

Sobald die  DNA registriert sind, wird es keine ausgesetzten Tiere mehr geben.

nok
nok
Superredner
1 Monat 11 Tage

Es ist ja nicht für Südtiroler Tiere gedacht sondern aus dem Süden auch Spanien und keine Ahnung woher die Tiere heute noch importiert werden…

Faktenchecker
1 Monat 11 Tage

Alle ohne DNA-Nachweis werden zu Seife.

Nichname
Nichname
Superredner
1 Monat 10 Tage

Die DNA-Registrierung ist ein vollkommener Unsinn. Da alle Tiere laut Gesetzt gechipt sein müssen, kann man jeden Hund problemlos identifizieren.

sullimann
sullimann
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

Die Hunde und katzensteuer vervielvielvielfachen dann werden weniger Tiere angekauft und die vorhandenen alle kastrieren

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

Es gibt in Südtirol keune Hundestaffel! Und wo gibt es Katzensteuer? Nenn mir ein Land.

lumpi
lumpi
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Ich bin dafür, dass eine Hundesteuer eingeführt wird, denn früher gab es auch schon mal eine. Es werden sicher viel weniger Hunde gehalten. Heute ist das so, dass man ein bis zwei Hunde an der Leine und noch dazu einen Kinderwagen mitschleppt. Mancher Hund wäre sicher froh wenn er von den Besitzern loskäme. Also eine ordentliche Steuer dann werden sicher weniger ,und es braucht kein Tierheim.

Trina1
Trina1
Kinig
1 Monat 11 Tage

lumpi,ein Tierheim braucht es! Ich wäre eher für Kontrollen wieviele Hunde von de “Signorini” nicht angemeldet sind und ordentlich strafen!

Herzig
Herzig
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Sie herzloser Egoist.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 10 Tage

lumpi Tierheim bräuchte es schon.Aber auch richtig geführt werden!Glücklich Sind die Wenigsten Tiere von Denen Die von der Hundesteuer befreit würden.Es würden nur die Halben zahlen.Ohne Ordnung u.Gerechtigkeit funktioniert nichts

supersonic
supersonic
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

Hoffentlich ist Herr Luis Walcher ein Freund für Tierschutz und Tierheime welche bis jetzt keine Unterstützung seitens Herrn Schuler und des Landes hatten.Schon traurig daß unser reiches Südtirol kein Geld und vor allem keine Sensibilität für solche wichtige Einrichtungen zeigt.
Hoffentlich ändert sich was und was in der unterste Schublade für Herrn Schuler war soll endlich in Vordergrund gebracht werden.

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