"Rasches handeln erforderlich"

Regionenkonferenz: Corona-Maßnahmen, Aufstiegsanlagen und Aufbauplan

Donnerstag, 18. November 2021 | 17:55 Uhr

Bozen/Rom – Weitere Corona-Maßnahmen, die Öffnung der Aufstiegsanlagen und der staatliche Aufbauplan waren die Themen der heutigen Konferenz der Regionen und Autonomen Provinzen.

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat heute online an der außerordentlichen Sitzung der Konferenz der Regionen und Autonomen Provinzen teilgenommen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Einführung weiterer Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die Verabschiedung der Leitlinien für die wirtschaftlichen und sozialen Tätigkeiten, darunter auch die Sicherheitsmaßnahmen für die Aufstiegsanlagen und die Miteinbeziehung der Regionen in die Umsetzung des staatlichen Aufbauplans (Piano nazionale di ripresa e resilienza PNRR).

Angesichts der raschen Verschlechterung der Corona-Situation und aufgrund der Notwendigkeit, einer weiteren Verschlimmerung vorzubeugen, hat die Regionenkonferenz, auch auf Vorschlag von Landeshauptmann Kompatscher, entschieden, die Regierung in Rom um ein dringendes Treffen zu bitten. Ziel ist es, bestehende Corona-Maßnahmen – etwa jene zur Nutzung des Mund-Nasen-Schutzes im Freien und in öffentlichen Verkehrsmitteln – zu verstärken und gleichzeitig neue Bestimmungen einzuführen, die die Fortführung der sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten der geimpften Personen gewährleisten sollen. Zudem soll die Verabreichung der Auffrischungsimpfungen vorgezogen werden. “Es ist nötig, sehr rasch zu handeln, um zu versuchen, Schließungen und negative Auswirkungen  in den kommenden Monaten abzuwenden”, betonte Kompatscher.

Aufstiegsanlagen: Planung ermöglichen

In dieser Hinsicht hat Landeshauptmann Kompatscher auch die Genehmigung der neu überarbeiteten Leitlinien für wirtschaftliche Tätigkeiten während der Pandemie durch die Regionenkonferenz begrüßt, die auch Regeln für die Aufstiegsanlagen umfassen. Diese sehen Sicherheitsmaßnahmen vor, die von den Betreibern der Aufstiegsanlagen eingehalten werden müssen, darunter auch die Green-Pass-Kontrolle und die Förderkapazitäten der Aufstiegsanlagen. “Das ist ein wichtiger Schritt”, unterstreicht Landeshauptmann Kompatscher. “Auf diese Weise werden alle Beteiligten in die Lage versetzt, ihre Tätigkeiten für die bevorstehende Wintersaison planen zu können.” Wie wichtig die Wintersaison für Südtirols Wirtschaft ist, unterstreicht Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider: “Unser Ziel ist es, für die Durchführung einer sicheren Wintersaison zu sorgen und allen Akteuren Planbarkeit zu geben.”

Im Zuge der Regionenkonferenz haben alle anwesenden Präsidenten der Regionen und Autonomen Provinzen ihre Besorgnis in Bezug auf die Tendenz hin zu einer zentralen Verwaltung des staatlichen Aufbauplans zum Ausdruck gebracht, die den Kompetenzen der Regionen bei der Umsetzung des Plans nicht ausreichend Rechnung trägt. Auch dazu wurde um eine Aussprache mit der Regierung gebeten. Landeshauptmann Kompatscher wird daran teilnehmen und die Anliegen des Landes Südtirol und der anderen Länder mit Sonderstatut vertreten, so wie er dies auch bei den gestrigen (17. November) Ministertreffen in Rom getan hat.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "Regionenkonferenz: Corona-Maßnahmen, Aufstiegsanlagen und Aufbauplan"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Doolin
Doolin
Universalgelehrter
14 Tage 21 h

…Abhaltung der weihnachtlichen Lunaparks in Pandemiezeiten hilft der Wirtschaft und der Gesundheit…
😝

So ist das
14 Tage 21 h

Der einzelne Bürger kann wieder herhalten und wird mit neuen Regeln belegt, nur weil die Wirtschaft sich nicht an bestehende Regel gehalten hat.

WhiteRussian
WhiteRussian
Neuling
14 Tage 20 h

Do brauch gor nicht geplant wern. Isch wieder as gleiche wia feartn.
Jo, ibermorgen tiamer fix au….
Jo, 100%, mhm

ghostbiker
ghostbiker
Superredner
14 Tage 18 h

schifohrn ohne Jagertee u.Hüttengaudi…ohne mi

Lois L.
Lois L.
Grünschnabel
14 Tage 10 h

Rückblick auf den letzten Winter: Skilifte geschlossen, Almhütten offen mit Party als gäbe es kein Morgen, Schulen und Sportvereine für Kinder geschlossen, weil zu gefährlich. Aber die Zahlen geben den Hüttenwirten recht, da gab es keinen positiven Fall. Die wurden alle in der Schule gefunden. Logisch, dass Schulen und Sportvereine geschlossen werden. Heuer gibt es noch den Christkindlmarkt dazu. Mal schauen, wie lange Kinder trainieren und zur Schule dürfen. Aber das ist ja auch nicht so wichtig. Hauptsache die Kasse am Waltherplatz klingelt. Den Kindern macht es nichts aus, nur die Eltern haben ein Problem.

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