Von: apa
Eine für Wochenbeginn geplante Reise von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) nach Israel ist am Donnerstag verschoben worden. Seitens des Bundeskanzleramts wurde eine “Terminkollision” im Kalender des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu als Grund angegeben. Netanyahu müsse am Montag “vor Gericht erscheinen”. Nähere Einzelheiten wurden nicht genannt. Gegen Netanyahu läuft in Israel jedoch ein Prozess wegen Bestechungs-, Betrugs- und Untreue-Vorwürfen.
Das Bundeskanzleramt sei bemüht, rasch einen Ersatztermin zu finden, um die Reise nachzuholen, wurde betont. Stocker hätte am Sonntag nach Israel aufbrechen sollen. Anlässlich des 70-jährigen Bestehens der bilateralen Beziehungen zwischen Israel und Österreich waren für Montag unter anderem Treffen mit Netanyahu sowie Präsident Yitzhak (Isaac) Herzog und Oppositionsführer Yair Lapid geplant.
Am Dienstag hätte der Bundeskanzler gemeinsam mit der israelisch-österreichischen Hamas-Geisel Tal Shoham auch den am 7. Oktober 2023 überfallenen Kibbuz Nir Oz und die Gedenkstätte für die beim Nova Festival getöteten Menschen besuchen sollen.




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