"Halbherzigkeit bei Aufarbeitung des Faschismus"

Römische Wölfin und Markuslöwe: Kritik der Süd-Tiroler Freiheit

Mittwoch, 12. Oktober 2016 | 09:14 Uhr

Bozen – Cristian Kollmann, Ortssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Bozen, wirft der Bozner Stadtregierung Halbherzigkeit bei der Aufarbeitung des Faschismus vor.

Er schreibt: „Ob Straßennamen, Siegesdenkmal, Mussolinirelief oder wie jüngst die römische Wölfin und der Markuslöwe: Es ist eine Schande, dass immer noch alles daran gesetzt wird, dass die faschistische Vergangenheit Bozens Gegenwart bleibt und im Sinne einer Faschismus-light-Ideologie auch noch zukunftstauglich gemacht wird!“

Bozen sei laut Kollmann „in ganz Europa ein beschämendes Beispiel dafür, wie tief faschistisches Gedankengut in den Köpfen und Herzen vieler Italiener noch verankert ist und wie sehr dieses von Rom auch noch unterstützt wird.“

Von: mk

Bezirk: Bozen

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