Mitarbeiter dürfen aufatmen

Sanitätsbetrieb: Versicherungsschutz ohne Unterbrechung gewährleistet

Mittwoch, 27. Juni 2018 | 19:25 Uhr

Bozen – In den Verhandlungen zwischen Versicherung und Südtiroler Sanitätsbetrieb konnte im letzten Moment eine Einigung erzielt werden. Die Versicherung hat eingewilligt, die bestehende Polizze zu gleichen Bedingungen für ein weiteres Jahr zu verlängern.

Dies in Erwartung des Abschlusses der bereits veröffentlichten Ausschreibung für Versicherungsleistungen für die nächsten drei Jahre. Nach der für morgen geplanten Überweisung der Versicherungsprämie läuft der Versicherungsschutz für alle Krankenhäuser und Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen des Südtiroler Sanitätsbetriebes ohne Unterbrechung weiter.

Nicht zuletzt des von der Politik in die Waagschale geworfenen Gewichts, konnte heute eine Lösung für den Versicherungsschutz für Schäden, die möglicherweise aufgrund grober Fahrlässigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Südtiroler Sanitätsbetriebes verursacht werden, gefunden werden.

Sowohl Landeshauptmann Arno Kompatscher als auch der Südtiroler Sanitätsbetrieb haben in Richtung des in der gestrigen Sitzung der Betriebsdirektion mit den Gewerkschaftsvertretern angesprochene Lösungsvorschlags, die bestehende Polizze um ein weiteres Jahr weiterzuführen, hingearbeitet.

Das Versicherungsunternehmen hat sich nun bereit erklärt, die Betriebshaftpflichtpolizze gegen Dritte und Arbeitnehmer zu den gleichen Vertragsbedingungen und der gleichen Bruttoprämie für ein weiteres Jahr, sprich von 0.00 Uhr des 01.07.2018 bis 24.00 Uhr des 30.06.2019 zu verlängern.

Den entsprechenden Beschluss dazu hat die Betriebsleitung heute gefasst, gleichzeitig wurde der gestern gefasste Beschluss für das Verhandlungsverfahren widerrufen, da obsolet. Die Überweisung der Versicherungsprämie ist für morgen vorgesehen. Damit läuft der Versicherungsschutz für die davon betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Unterbrechung weiter, der Abschluss einer individuellen Versicherung ist also nicht mehr nötig.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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12 Kommentare auf "Sanitätsbetrieb: Versicherungsschutz ohne Unterbrechung gewährleistet"


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Max
Max
Grünschnabel
20 Tage 9 h

Wählt ruhig wieder die SVP!
Und setzt die Stocker wieder in die Sanität, damit sie alles im Griff hat.
Ironie aus
Schämt euch svpler

m69
m69
Superredner
20 Tage 9 h

also ich, für meinen Teil bin froh, dass die frau Dr. Stocker in Pension geht!

vitus
vitus
Grünschnabel
20 Tage 3 Min

Die Stocker hot den Posten, weil schun vorher klor wor, dass sie geat. Jeder in der Position hätt sich verbrennt. Es Theinerle hot in Broten dchun grochen und isch rechtzeitig ogsprungen. Jetzt konn man ihn no amol wählen!

5vor12
5vor12
Grünschnabel
20 Tage 9 h

Das kann passieren wenn eine lehrerin einen maschinenbauer einstellt um die sanität zu ruinieren….

Mamme
Mamme
Superredner
20 Tage 10 h

Wie würde es jetzt weitergehen,wenn heuer keine Wahlen wären?

Mezcalito
Mezcalito
Neuling
20 Tage 10 h

danke Kompatscher! nein danke Schael!

wellen
wellen
Superredner
20 Tage 8 h

Ich will auch dass der Arno bei meiner unverschämten Autoversicherung interveniert!

peterle
peterle
Superredner
20 Tage 9 h

Der Titel sugeriert das Falsche. Eher atmet der CEO Schael auf.

werner66
werner66
Superredner
19 Tage 23 h

Grobe Fahrlässigkeit ist, wenn ein Betrieb seine Mitarbeiter gegen grobe Fahrlässigkeit versichern muss.
Bei einem öffentlichen Krankenhaus ist das eine Unverschämtheit und wirft sofort die Frage auf, wie wird dort gearbeitet, dass es eine solche Versicherung braucht?

Goggi
Goggi
Grünschnabel
19 Tage 23 h

also , wenn man einfach Manager werden kann (ohne reguläre Papiere-die reich ich dann nach) und wenns brenzlig wird, den Landeshauptmann rufen, dann wäre ich jetzt auch für die Stelle interessiert! meine Qualitäten: gute Geschichtenerzählerin, Wortjongleurin und ein sehr gewinnbringendes Lächeln, das alle Kritiker flachlegt! echt!! 

So ist das
So ist das
Superredner
20 Tage 49 Min

Bei all den Schlagzeilen fällt einem aber auch auf, dass es nach kostenloser Wahlwerbung riecht.

Laempel
Laempel
Tratscher
19 Tage 21 h

Arno, der Retter in höchster Not, ging nun selbst hinaus
und macht’ gar bald ein End daraus.

Ein Schelm, wer hier an mutwillig konstruierte Wahlwerbung denkt.

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