Junge STF sagt Nein zu Cyberkriminalität und Cybermobbing

„Schockierende Zahl“

Mittwoch, 16. November 2022 | 15:20 Uhr

Bozen – Im Jahr 2021 gab es 870 gemeldete Fälle von Cyberkriminalität in Südtirol. Cyberkriminalität umfasst alle Straftaten, die im Internet begangen werden. Die Junge Süd-Tiroler Freiheit nimmt diese Zahl mit Besorgnis zur Kenntnis. Sie fordert mehr Aufklärung und Prävention, vor allem in Schulen.

„Das Internet spielt eine immer größere und wichtigere Rolle. Viele Menschen, vor allem Jugendliche, können sich ein Leben ohne Smartphone und Co gar nicht mehr vorstellen. So viele Vorteile das Internet und die immer fortschreitende Digitalisierung auch hat: Die Schattenseiten der digitalen Welt dürfen nicht vergessen werden“, betont die Junge Süd-Tiroler Freiheit.

Eine Landtagsanfrage der Süd-Tiroler Freiheit zeigt nun das ungefähre Ausmaß der Cyberkriminalität in Südtirol. Im Jahr 2021 berichten die Ordnungskräfte von insgesamt 870 in Zusammenhang mit Cyberkriminalität stehenden Fällen. Hauptsächlich handelt es sich um Computerbetrug, Phishing und missbräuchliche Verwendung von Kreditkarten.

Zu Cyberkriminalität gehört auch Cybermobbing. Mobbing findet heutzutage nicht mehr nur in der Schulklasse, im Schulhof oder am Arbeitsplatz statt, sondern parallel dazu im Internet. Benutzt werden hierfür oft soziale Netzwerke und Messenger-Dienste wie Facebook und WhatsApp. Dies ist umso gefährlicher und schlimmer für Opfer, da Täter im Internet anonym agieren und eine immens hohe Reichweite mit ihren Taten erreichen können. Die Folgen für die Betroffenen sind oft gravierend.

„Es braucht mehr Prävention und Aufklärung, vor allem in Schulen“, meint die Junge Süd-Tiroler Freiheit. Sie schlägt vor, das Thema „Gefahren im Internet“ im Unterricht als Schwerpunktthema zu behandeln. Dazu könnte man Jugendberater einladen, die den Unterricht begleiten.

Alternativ könnte das Land ein Expertenteam ernennen bzw. einsetzen, welches Schüler in ganz Süd-Tirol über die Gefahren des Internets aufklärt.

„Auch wenn Cybermobbing und andere Delikte im Internet nie gänzlich verhindert werden können, mit Prävention und Aufklärung kann bereits sehr viel erreicht werden“, ist die Junge Süd-Tiroler Freiheit überzeugt.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

4 Kommentare auf "„Schockierende Zahl“"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Faktenchecker
18 Tage 19 h

Wenn die Junge STF sagt Neindann ist das Problem schon gelöst!

😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅😅

Rudolfo
Rudolfo
Universalgelehrter
18 Tage 18 h

Reicht dein Gedächtnis nicht einmal eine viertel Stunde ? Kommt mir irgendwie bekannt vor😉. Du hast doch nicht etwa einen Zweit Nick😉 ?

Faktenchecker
18 Tage 20 h

“Junge STF sagt Nein”

Danke, jetzt ist das Problemchen gelöst!

😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂

N. G.
N. G.
Kinig
18 Tage 20 h

Na, mal ne gute Idee, aber ich würds gleich für Erwachsene auch machen, denn man sieht die Auswirkungen täglich. Von Betrug über Mobbing, alles an der Tagesordnungspunkt!

wpDiscuz