Der STF reicht's

“Schon 70.000 Lkw mehr als im Vorjahr”

Sonntag, 08. April 2018 | 14:06 Uhr

Bozen – “Seit Jänner sind bereits knapp 70.000 Lkw mehr über den Brenner gedonnert, als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das ist eine Steigerung von 12,4 Prozent. Die Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung entlang der Brennerautobahn nimmt damit täglich zu. Es braucht endlich wirkungsvolle Maßnahmen, um den Lkw-Verkehr auf der Brennerautobahn umgehend und deutlich zu reduzieren”, so der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll.

Die Süd-Tiroler Freiheit wird daher diese Woche einen Beschlussantrag im Landtag zur Abstimmung bringen, welcher Maßnahmen wie die Erhöhung der Lkw-Maut (um den Umwegverkehr zu vermeiden), die Einführung einer jährlichen Lkw-Obergrenze sowie eine koordinierte Verkehrsplanung zwischen dem Bundesland Tirol und Südtirol vorsieht.

“Als völlig absurd und kontraproduktiv bezeichnet der Landtagsabgeordnete Sven Knoll hinwiederum die Forderung des SVP-EU-Parlamentariers Herbert Dorfmann, am Brenner die Lkw zu kontingentieren. Damit würde das gesamte Wipptal endgültig ins Verkehrschaos gestürzt. Offensichtlich weiß Dorfmann nicht, dass an der Mautstelle Sterzing bereits eine stündliche Kontingentierung stattfindet und genau diese an verkehrsreichen Tagen zu massiver Staubildung von Franzensfeste bis nach Steinach führt, wodurch das Wipptal zusätzlich belastet wird. Wenn Dorfmann etwas gegen den Lkw-Terror tun will, dann soll er sich in Brüssel dafür einsetzen, dass gesetzliche Maßnahmen zur Einschränkung des Lkw-Verkehrs über den Brenner von der EU akzeptiert werden, bisher hat man diesbezüglich nämlich nur wenig von ihm gehört”, so Knoll.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "“Schon 70.000 Lkw mehr als im Vorjahr”"


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Dublin
Dublin
Kinig
16 Tage 11 h

…dann tut mal was anstatt die Diesel PKW der Pendler und Pensionisten aus den Ortschaften zu verbannen… 😅

Dagobert
Dagobert
Superredner
16 Tage 6 h

Hahaha, jetzt glauben alle, weil Platter bei den Wahlen wegen seinerTransitpolitik so gut abgeschnitten hat, müssen sie nun auch auf diesen Zug aufspringen, obwohl alle wissen diesbezüglich nichts ausrichten können.

Guri
Guri
Tratscher
16 Tage 5 h

Herr Knoll hat schon Recht es muss sich was ändern , diese Staus sind eine Einschränkung der Freiheit , Gesundheit , Umwelt

Bernd
Bernd
Grünschnabel
16 Tage 5 h

Was ist das für ein Europa ,da werden Produkte wie Autos subventioniert für den Export , um dann wieder als günstige Alternative importiert zu werden, Dieser umwegverkehr der auch noch durch die verschiedenen Steuern in den EU Staaten wie MwSt. Verschärft wird ist umgehend zu verbieten und zu verhindern. Einfach nur pervers was das kapitalistische System, wo es nur mehr um die Profit Optimierung geht alles zu Lasten der Gesundheit und des Wohlstandes der
Bevölkerung.

Diogenes
Diogenes
Grünschnabel
15 Tage 10 h

@Dagobert
Sie sollten, ehe Sie sich anmaßen, über Parteienzu urteilen, deren Programme lesen. Die Süd-Tiroler Freiheit hat in ihren programmatischen Grundsätzen (seit Gründung im Jahre 2007) an Punkt 3 die Umwelt gesetzt, uA. Transitbelastung und Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel. Jahrelange parlamentarische Arbeit bezeugen diese Haltung. Googeln hilft !

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