Kommentar

Schreckgespenst Alemagna

Dienstag, 11. Oktober 2016 | 16:40 Uhr

Bozen – Zugegeben: Gerade zur Hochsaison kann eine Fahrt durchs Pustertal manchmal schleppend verlaufen. Doch kann die Alemagna deshalb die Lösung sein?

In den Ausbau der Pustertaler Straße wurde viel investiert, nicht nur finanziell, sondern auch emotional. Vor allem die Art, wie so manche Dorfumfahrung gestaltet werden sollte, wurde für bestimmte Gemeinden zur Zerreißprobe, wenn man etwa an Vintl denkt.

Italienischen Politikern und Wirtschaftstreibenden aus dem Veneto gehen diese Maßnahmen aber nicht weit genug: Sie fordern eine alpenquerende Verbindung von Venedig nach München übers Pustertal.

Dass solche Projekte nicht unbedingt zu einer klimafreundlichen Politik im hochsensiblen Alpenraum passen, liegt auf der Hand. Ganz abgesehen von der Belastung der anliegenden Dörfer.

Die Landesregierung hat am Dienstag der Alemagna erneut eine klare Absage erteilt. Hoffen wir, dass es dabei bleibt!

Von: mk

Bezirk: Bozen, Pustertal

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