Angebote zu Prävention und Intervention

Schulsozialpädagogen: Landesregierung führt Berufsbild ein

Dienstag, 26. Juni 2018 | 17:12 Uhr

Bozen – An Südtirols Schulen sollen künftig Schulsozialpädagogen problematischen Situationen vorbeugen. Die Landesregierung hat heute das Berufsbild definiert.

Die Landesregierung hat heute auf Vorschlag von Personallandesrätin Waltraud Deeg die Einführung des Berufsbilds Schulsozialpädagoge beschlossen. Die Arbeit, die Sozialpädagogen an Schulen leisten, stellen einen großen Mehrwert und eine wichtige Hilfestellung für das schulische Umfeld dar, wie die Erfahrungen von Pilotprojekten in Meran, Brixen, Bruneck und Schlanders gezeigt hätten. “Um den bisher jährlich befristet angestellten Mitarbeitern mehr Sicherheiten zu geben, ihnen aber auch eine Wertschätzung für ihre wichtige Arbeit in den Schulen entgegen zu bringen, haben wir heute das Berufsbild eingeführt. Damit wird eine Stabilisierung garantiert und den Mitarbeitenden eine dauerhafte Sicherheit geboten”, hebt Landesrätin Deeg hervor.

“Die Schulsozialpädagogik leistet mit konkreten Angebote zu Prävention und Intervention eine wertvolle Hilfestellung für Kinder und Jugendliche im Umfeld der Schule”, ist auch Bildungslandesrat Philipp Achammer überzeugt. Ziel ist es dadurch auch das gesamte Schulklima zu verbessern. Schulsozialpädagogen stehen Kindern, Lehrpersonal und Eltern in Krisensituationen zur Seite. “Mit dem heutigen Beschluss legen wir die Grundlage dafür, dass Schulen, vor allem in bestimmen Brennpunkten, eine stabile Hilfeleistung erfahren”, sagt die Personallandesrätin.

Festgelegt wurden heute die verschiedenen Zugangsvoraussetzungen. Als Voraussetzung gilt ein Abschluss eines dreijährigen Hochschulstudiums im Bereich Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit, ein Abschluss in einem anderen Bereich sowie drei Jahre Erfahrung in der Schulsozialarbeit oder im Fall vertikaler Mobilität zehn Dienstjahre, von denen drei Jahre in der Schulsozialarbeit oder vergleichbaren Arbeit mit Jugendlichen geleistet werden müssen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "Schulsozialpädagogen: Landesregierung führt Berufsbild ein"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
m69
m69
Superredner
24 Tage 12 h

Art. (…)

Festgelegt wurden heute die verschiedenen Zugangsvoraussetzungen. Als Voraussetzung gilt ein Abschluss eines dreijährigen Hochschulstudiums im Bereich Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit, ein Abschluss in einem anderen Bereich sowie drei Jahre Erfahrung in der Schulsozialarbeit oder im Fall vertikaler Mobilität zehn Dienstjahre, von denen drei Jahre in der Schulsozialarbeit oder vergleichbaren Arbeit mit Jugendlichen geleistet werden müssen.

Wo bleibt die Empathie, ohne diese Eigenschhaft, kann man
 x – Doktortitel haben, und man kommt trotzdem nicht weiter….

marsmaennchen
marsmaennchen
Tratscher
24 Tage 11 h

Die meisten Personen, die sich für eine soziale Tätigkeit entscheiden, dürften Empathie besitzen…

Sommerschnee
Sommerschnee
Grünschnabel
24 Tage 11 h

Das könnte dann jeder einfach angeben empathisch zu sein, nicht? 🤔

m69
m69
Superredner
24 Tage 11 h

@marsmaennchen 

moeglicherweise, genau so wie unsere Politiker ….

elvira
elvira
Tratscher
24 Tage 9 h

sel isch bei jedem berufsbild so …ober oh e entsprechende ausbildung konnsch den beruf holt a nit mochn

durchdacht
durchdacht
Grünschnabel
24 Tage 6 h

An ordentliche Ausbildung werrsch a brauchen. Do hosch es mit gewaltige Typen zu tian. Psychologisches Wissn etc. isch do es Minimum.
Stresseesistenz brauchsch a. Mi brengatn koane 10 Pferde dozua. Burnout garantiert!

durchdacht
durchdacht
Grünschnabel
24 Tage 6 h

@Sommerschnee ach wos werd man bei de Jobs kriagn. Geahsch gscheider ins Büro und lebsch besser.

herbstscheich
herbstscheich
Superredner
23 Tage 21 h

Es kklingelt so  alles nach Arbeitsbeschaffung.. zuerst die Kinder von der Mutterbrust direkt  in den Kinderhort- aber nachher braucht es Reparatur…Reparatur .. Psychologen und und und . . .

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