Pilotprojekt der Provinz Bozen und Trient

Sellajoch wird im Sommer 2017 zweitweise gesperrt

Sonntag, 11. September 2016 | 16:58 Uhr

Gröden – Die beiden Umwelt-Landesräte der Provinz Bozen und Trient, Richard Theiner und Mauro Gilmozzi, haben für nächsten Sommer ein Pilotprojekt angekündigt. Demzufolge soll das Sellajoch probeweise für den Verkehr gesperrt bleiben. Es handle sich um eine zeitweise Schließung zu bestimmten Uhrzeiten eines bestimmten Wochentages, während dessen die Straße nur für Radfahrer und Wanderer passierbar sein soll. “Das Ziel des Projektes ist, für Touristen und Anwohner einen neuen Lebensstil zu fördern, welcher auch die Attraktivität der Dolomiten an sich steigern soll”, erklärt Gilmozzi. “Die stundenweise Schließung des Passes wird uns zu verstehen geben, was ein Dolomitenpass ohne Auto wirklich bedeutet.”

Laut statistischen Erhebungen der vergangenen Jahre sollen zwischen 5. und 31. August durchschnittlich täglich 2.300 Fahrzeuge die Dolomitenpässen des Grödner-, Gader- und Fassatals überquert haben. Davon sollen sich drei Viertel des Verkehrs auf das Grödner- und Sellajoch konzentriert haben. Zwischen 12.00 Uhr mittags und 15.00 Uhr würden die meisten Motorradfahrer unterwegs sein.

 

Von: mh

Bezirk: Salten/Schlern

Kommentare

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2 Kommentare auf "Sellajoch wird im Sommer 2017 zweitweise gesperrt"


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bern
Grünschnabel
18 Tage 11 h

Perverses Südtirol: zahlungskräftige Touristen (Motorradfahrer und andere Bergfreunde) werden vergrault. Um die Unterschichtentouristen von italienischen Fussballclubs herzulocken werden 700000 Euro verbraten. Intelligenz ist etwas anderes.

andr
Grünschnabel
18 Tage 3 Min

endlich hört der kravall auf

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