Von: mk
Bozen – Die Süd-Tiroler Freiheit bekräftigt mit Nachdruck das Recht auf Selbstbestimmung. Dieses Recht sei unteilbar, unveräußerlich und es stehe allein den Völkern selbst zu. In diesem Geist erklärt die Süd-Tiroler Freiheit ihre Solidarität mit dem grönländischen Volk. „Nur die Menschen in Grönland sind legitimiert, über ihre Zukunft zu entscheiden“, so die Bewegung.
2009 erhielt Grönland weitgehende Selbstverwaltung. Auslöser war ein klares Votum: 76 Prozent der Bevölkerung stimmte dafür. Seither verfügt die grönländische Regierung über weitreichende Kompetenzen.
Im Statut von 2009 ist auch explizit das Recht auf Selbstbestimmung festgeschrieben. Grönland hat das Recht, einen Prozess Richtung Unabhängigkeit zu starten. In einer ersten Volksabstimmung kann die Bevölkerung darüber entscheiden, ob sie ein Referendum über die vollständige Unabhängigkeit wünscht. Falls dies der Fall ist, erfolgt nach Verhandlungen mit Dänemark eine zweite Abstimmung. Dass Grönland aber einmal unabhängig werden soll, sei für die meisten seiner Bewohner selbstverständlich, so die Süd-Tiroler Freiheit.
„Minderheitenkonflikte und Territorialstreitigkeiten dürfen nicht mit Militärgewalt entschieden werden“, betont der Landtagsabgeordnete Sven Knoll. „Für Grönland wie für Südtirol gilt: Das Volk soll selbst über seinen politischen Status entscheiden dürfen und nicht irgendwelche nationalistischen Staatenlenker in Washington, Rom oder wo auch immer!“




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