Arbeitnehmer-Mandatare hinter Renzler

SVP-Arbeitnehmer in Krise – herbe Kritik an Renzler

Donnerstag, 09. November 2017 | 12:59 Uhr
Update

Bozen – Laut einem Bericht des Tagblatts Dolomiten kriselt es bei den SVP-Arbeitnehmern. Einen Monat vor der Wahl der neuen Spitze wird Kritik am Vorsitzenden Helmuth Renzler laut. „Er sieht sich als Universal-Arbeitnehmervertreter und bezieht uns gar nicht ein“, erklärt Norbert Kaserer, Arbeitnehmervertreter im SVP-Ausschuss. Herbe Kritik kommt aber auch von den Burggräfler Arbeitnehmern.

Renzlers Aussage, wonach die Arbeitnehmer-Mannschaft für die Landtagswahl bis auf den Vinschger Vertreter stehe, stößt den Burggräflern sauer auf. Überhaupt werde die Basis zu wenig einbezogen, kritisieren die Vertreter aus dem Burggrafenamt.

Renzler selbst weist die Vorwürfe indessen zurück.

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

Arbeitnehmer/innen: “Probleme intern lösen, alles andere schadet”

“Die Arbeitnehmer/innen in der Südtiroler Volkspartei sind sich immer sehr wertschätzend begegnet. Offenheit und Korrektheit haben sie ausgezeichnet und zu einer starken Bewegung innerhalb der Südtiroler Volkspartei wachsen lassen. Grabenkämpfe und gegenseitige Anschwärzungen sind nicht unsere Art”, betonen die Arbeitnehmermandatare/innen Magdalena Amhof, Waltraud Deeg und Richard Theiner. Sie appellieren an ihre Funktionär/innen, die Diskussionen intern zu führen, mit mehr Sachlichkeit und Respekt. Alles andere sei äußerst unklug und schade letztlich der gesamten Arbeitnehmerschaft.

Die Erfolgsbilanz der SVP-Arbeitnehmer/innen könne sich sehen lassen. “Ja! Auch die der letzten Jahre, in denen es aufgrund der komplexen finanziellen Situation der Partei enorm schwierig war”, unterstreicht die stellvertretende Arbeitnehmervertreterin und Landtagsabgeordnete Magdalena Amhof. Sie erklärt: “Die Mutterpartei hat den Ressourcenhaushalt drastisch gekürzt – Geld und Personal wurden auf ein Minimum reduziert. Uns ist es trotzdem gelungen, die aktuellen und gefühlten Themen zu behandeln und zu bearbeiten. Darauf sollten wir eigentlich stolz sein!”

So sehen es auch Deeg und Theiner. Sie verweisen auf die Gremien, in denen bis dato gut und konstruktiv gearbeitet wurde. Jede/r habe die Möglichkeit sich einzubringen, wenn er es wolle. Bereitschaft und Aktivität ließen sich nicht allein an der Anzahl der Sitzungen messen. Leider sei politische Arbeit nicht immer sichtbar für die Öffentlichkeit, auch weil die Mittel fehlen “Erfolgsbilanzen auf schönes Papier zu drucken”. Jedenfalls, und auch da sind sich die drei Mandatare/innen einig, sei man in Vergangenheit respektvoller und diplomatischer aufgetreten. Sie meinen unisono: “Das derzeitige Diskussionsniveau ist uns fremd. Diesen Umgang sind wir von den Arbeitnehmer/innen so nicht gewohnt”. Damit stellen sich die drei Mandatare  hinter ihren Vorsitzenden Helmuth Renzler. Amhof, Deeg und Theiner appellieren deshalb an ihre Funktionäre/innen sich wieder mit mehr Achtung zu begegnen und sich auf die wesentlichen Themen und Werte der SVP-Arbeitnehmer/innen zu konzentrieren.

 

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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22 Kommentare auf "SVP-Arbeitnehmer in Krise – herbe Kritik an Renzler"


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Obelix
Obelix
Tratscher
9 Tage 20 h

Die Arbeitnehmer Südtirols wären gut beraten eine eigene Partei zu gründen. In der SVP haben sie keine Zukunft. Die sind immer nur vor den Wahlen Stimmvieh. Nach den Wahlen haben sie nichts mehr zu melden. Da ziehen wieder ganz andere die Fäden (Bauern, Unternehmer, Tourismus, usw). Und hinter diesen Verbänden sind einzelnen Figuren die in der SVPD das Wetter machen. Von wegen Arbeitnehmer, das hat man am besten beim Sanitäts – Chaos gesehen.

tresel
tresel
Universalgelehrter
9 Tage 19 h

TRANSPORT SAD net vergessen

Marta
Marta
Universalgelehrter
9 Tage 19 h

und warum ist Personalmangel im Gastgewerbe???—warum wohl??

sakrihittn
sakrihittn
Tratscher
9 Tage 18 h

Das ist doch seit Jahrzehnten bekannt….nur die dummen Arbeitnehmer wählen SVPD

Staenkerer
9 Tage 12 h

geb dir vollständig recht! entweder sahsen und sitzen komplet unfähige SVP arbeitnehmenvertreter auf den goldsesseln, oder sie wurden und werden winzig klein gehalten und kuschen um des geldes willen!
i vermut boades, geldschäffeln und pension sichern auf der seite der vertreter, des bisl wos no kam von ihnen werd von de restlichen SVPler kloan und still gholtn, um de lobbyisten nit zu verschreckn!

raunzer
raunzer
Tratscher
9 Tage 10 h

@Staenkerer 
Das beste Beispiel, die Schlaftablette Ex LR Pardeller.

Staenkerer
9 Tage 8 h

@raunzer sell stimmt! als gewerkschaftler kaum de klappe zuagekrieg, als politiker kaum de augn offn der kolltn!

amme
amme
Tratscher
9 Tage 18 h

man holt fleißig Ausländer ins Land die dann für 800 euro arbeiten.So siehts aus.Alles Politisch und von den Lobbys gewollt und die Politiker sind die Handlanger.Die Verlierer die einheimischen Arbeitnehmer die das ganze Jahr hier bei den Preisen wohnen

Marta
Marta
Universalgelehrter
9 Tage 17 h

aber auch Ausländer meiden das Gastgewerbe !!!!-warum???

Benni
Benni
Grünschnabel
9 Tage 10 h

welcher qualifizierte Ausländer orbeitet dir um 800 Euro.
i Besitz an Gastbetrieb, unter Tarif zu bezahlen isch alleine durch die Überweisungen nit möglich.
Bei einer Arbeitslosigkeit von 2,5 Prozent bleiben unbequeme Arbeitsplätze gern frei.
Es gibt schlicht und einfach zu wenig Einheimische Arbeitskräfte.
lei weil de durch Ausländer besetzt werden bleibt von die Einheimischen niemand auf der Stecke.
Sonst müssen die Betriebe holt zuamochen, dann ist auch niemandem geholfen.
Wer die Wahl hot entscheidet sich für die 38 Stunden Woche und nit für die 6 Tage Woche mit 50 – 60 Stunde bei ähnlichem Lohn.

PuggaNagga
PuggaNagga
Superredner
8 Tage 23 h

@Benni
60 Stunden arbeiten für den gleichen Lohn wie 40 Stunden grenzt an Sklaverei.
Warum bezahlen die Gastbetriebe nicht faire Löhne oder schaffen normale übliche Wochenstunden?

werner66
werner66
Tratscher
8 Tage 23 h

@Benni 
Als Besitzer eines Gastbetriebes ist es für Sie als normal, dass ihre Mitarbeiter 6 Tage die Woche 50-60 Stunden arbeiten und dafür gleich viel Lohn bekommen sollen wie Andere die 38 Stunden arbeiten???

Benni
Benni
Grünschnabel
8 Tage 6 h

Gastgewerbe und Handel sind unterbezahlt da gibt es nichts schönzureden.
Vielleicht verdient man in der Saison auch mal den ein oder anderen Tausender mehr aber meist hat man Leerzeiten an denen es nur einige hundert Euro Arbeitslosengeld gibt. Und für die Rente zählt diese Zeit auch erst ab 35 Arbeitsjahren.
Also wenn ich nicht einen Betrieb hätte würde ich sich nichts in dem Geschäft machen.

Blitz
Blitz
Superredner
9 Tage 19 h

Renzler isch mit Obstond der beschte Orbeitnehmervertreter; fa olle ondern hearsch sgonze Johr nix ; iatz vor die Wohln wearnse affamol woch; de möchtegearn Sesslkleba !!

Aurelius
Aurelius
Grünschnabel
9 Tage 17 h

Blitz

Stimmt Renzler ist nicht das Problem. Die Arbeitnehmer hätten schon vor vielen Jahren aus der Svp austreten und eine eigene Partei gründen müssen.
Jetzt ist es schwer, da kein Zusammenhalt mehr ist, egal wo.
Der Arbeitnehmer hat niemanden, den er wählen könnte. Es bleibt ihm fast nur eine Protestwahl. Aber das verstehen die meisten Politiker nicht, weil sie sich immer weiter von den Leuten entfernen….

wellen
wellen
Tratscher
9 Tage 14 h

Wer ist der Kaserer? Der Renzler soll sich nicht drausbringen lassen. Soziale Themen werden immer wichtiger, weil das Gefälle zwischen reich und arm auseinanderdriftet. Neue Formen det digitalen Arbeitswelt, prekär Beschäftigte Junge, Überalterung, Arbeitskräftemangel , Rentensystem usw.usw. Da gibt es politisch enorm viel zu tun. Neue Partei gründen!

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
9 Tage 12 h

die SVP hat es geschafft lingg zu werden, ohne sozial zu sein.

PuggaNagga
PuggaNagga
Superredner
8 Tage 23 h

Das ist bemerkenswert und dieses „Kunststück“ ist gleichzusetzen mit der Quadratur des Kreises.
Also immer weiter SVP wählen…. es erwarten den Wählern dann noch weitere „Kunststücke“!

elmike
elmike
Grünschnabel
9 Tage 9 h

Schaug der net awian aus wia der Peter Lustig? hahaha

Marta
Marta
Universalgelehrter
9 Tage 6 h

der hatte immer eine Jeanslatzhose an !!!

natan
natan
Tratscher
8 Tage 23 h

wußte gar nicht, dass es auch eine SVP-arbeitnehmer gibt, nie was gehört, das die etwas getan hätten

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
8 Tage 23 h

Die Bürggralerarbeitnehmer verlieren an Glaubwürdigkeit wenn sie nicht hinter Renzler stehn. Das hinterlässt den bitteren Beigeschmack dass sie Zellr hofieren. Aber nur die erste Generation der Arbeitnehmer in der Svp hat sich geschlossen wie AN verhalten.

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