Freiheitliche: "Einheimische zuerst!"

„SVPD-Landesregierung bevorzugt Nicht-EU-Bürger“

Montag, 09. April 2018 | 17:28 Uhr

 

Bozen – Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas übt Kritik am Landesregierungsbeschluss Nr. 190 vom 6. März, “der Nicht-EU-Bürger bei der Festsetzung der Anzahl der Mietwohnungen des Institutes für sozialen Wohnbau bevorzugt. Die Südtiroler Landesregierung legt gemäß zweier Landesgesetze aus den Jahren 1998 und 2008 die Anzahl der Mietwohnungen des WOBI fest. Dabei wird eine bestimmte Quote den Nicht-EU-Bürgern und den Staatenlosen vorbehalten.”

„12,3 Prozent oder 40 Stück der Mietwohnungen des WOBI sollen im Jahr 2018 Nicht-EU-Bürgern zugutekommen, obwohl diese nur etwa sechs Prozent der ansässigen Bevölkerung in Südtirol ausmachen“, hält der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas einleitend fest und kritisiert die unverhältnismäßige Übervorteilung der Ausländer. „Aus dem Bedarf an Mietwohnungen und der zahlenmäßige Stärke der Nicht-EU-Bürger wird eine jährliche Quote an den entsprechenden Wohnungen zugewiesen“, erklärt Blaas.

„Ausländer haben einen weit höheren Bedarf an WOBI-Wohnungen gegenüber Einheimischen. Ihr Bedarfsdruck bevorzugt sie schlussendlich bei der Quotenvergabe, die unverhältnismäßig auf Kosten der Einheimischen ausfällt“, kritisiert Blaas und warnt vor den Folgen. „Im Jahr 2016 wurden insgesamt 946 gültige Gesuche mit mindestens 25 Punkten eingereicht. Davon entfallen allein 298 (31,5 Prozent) auf Nicht-EU-Bürger bei einem Bevölkerungsanteil von 6 Prozent“, gibt Blaas zu bedenken und spricht von einem roten Teppich für die Zuwanderung in Südtirol.

„Die Bevorteilung der Nicht-EU-Bürger gegenüber Einheimischen bei den Mietwohnungen des WOBI ist ein klarer Anreiz zur Einwanderung in die Südtiroler Sozialsysteme“, gibt Walter Blaas zu bedenken. „Des Weiteren steigt der Druck für die einheimische Bevölkerung am Wohnungsmarkt sowie die Kosten“, betont der freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Dieser Entwicklung muss entschieden ein Riegel vorgeschoben werden. Die Quote an der Aufteilung der WOBI-Wohnungen nach Staatsbürgerschaften soll sich primär an deren Ansässigkeitszahl orientieren und nicht am Bedarf. Nur so wird der Anreiz zur Einwanderung unterbunden und die einheimische Bevölkerung nicht benachteiligt“, fordert Walter Blaas abschließend.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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13 Kommentare auf "„SVPD-Landesregierung bevorzugt Nicht-EU-Bürger“"


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Staenkerer
10 Tage 16 h

jo, wo er recht hot, hot er recht … lei werd der protest nix bringen … zumindest bis zum herbst!

traktor
traktor
Universalgelehrter
10 Tage 16 h

bald sind wahlen.
ich wünsche der linksradikalen svpd gleich wenig stimmen wie den grünen

natan
natan
Superredner
10 Tage 4 h

keine Angst, die SVPD hat, mit den Stimmen der Bauern, die um ihre Beiträge bangen, die Wahlen so gut wie wieder gewonnen, auch wenn sie wieder eine Koalition eigehen werden müssen. Wetten?

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
9 Tage 53 Min

@natan es ist leider so. Die wenigen Bauern würden die SVPD nicht verteidigen können, aber mit deren Kindern und Enkeln die längst keine Bauern mehr sind aber in ihrer Mentalität Bauern geblieben sind.

andr
andr
Tratscher
10 Tage 16 h

Wir zahlen Lohnsteuer wie die deppen und am ende gehen wir mit 65 Jahren in Pension meine Frau die teilzeit grarbeitet hat wegen der Kinder bekommt gerade das lebensminimum bleibt nur zu hoffen das ich länger lebe sonst steht sie vor der armutsgrenze und hat immer gearbeitet. Migranten bekommen mit Sicherheit mehr wenn man alles zusammenzählt. Diese Situationen stehen zu keinem Verhältnis und hier brennts unter den Nägeln Dann wird gepredigt von finanzieller Absicherung die man sich ein Leben lang nicht leisten kann. Bitte macht doch die geldhähne für diejenigen auf die ein Leben lang arbeiten

sakrihittn
sakrihittn
Superredner
10 Tage 15 h

WOBI-Wohnungen für Ausländer gehören abgeschafft, Steuergelder gehören denjenigen die sie bezahlen und sie sollen auch das Recht haben darüber abzustimmen was mit dem Geld passiert.

Mamme
Mamme
Superredner
10 Tage 16 h

Ja dann hoffen wier,dass die Südtiroler bei den Wahlen Hirn zeigen und es den Österreichern und Ungarn gleich tun,sonst sind wier verloren

algunder
algunder
Grünschnabel
10 Tage 15 h

Isch sou des wos für insere leit gedocht gwesn war isch long schun in fremder hond

cooler Typ
cooler Typ
Tratscher
10 Tage 15 h

Die Miete ist bei uns im Allgemeinen zu teuer und mit einem “normalen“ Einkommen kaum zu bezahlen. Solange die Mieteinnahmen so hoch besteuert werden muß jeder Vermieter solche Preise machen. Einfach die Steuer verringern und jeder kann sich seine Wohnung selbst bezahlen.

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
9 Tage 50 Min

cooler Typ – Bei uns werden Löhne gezahlt wie in Bangla Desh oder Burkina Faso und Mieten verlangt wie in Tokio oder Singapur

krakatau
krakatau
Universalgelehrter
9 Tage 41 Min

cooler Typ. Bei uns werden Löhne gezahlt wie in Bangla Desh (Einkommen in der Textilindustrie 65 Dollar brutto / Monat. Aber Mieten verlangt wie in Tokio (3 Zimmerwohnung 3.000 € kalt)

Tabernakel
10 Tage 12 h

Bla Bla Blaas…. Kann der auch was mit Inhalt?

Tabernakel
10 Tage 12 h

Nicht EU-Bürger brauchen eine Aufenthaltsgenehmigung die sie nur bekommen wenn sie arbeiten.

Was will Blaas? Selber ernten?

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