Von: Ivd
Bozen – „Wie können wir sicherstellen, dass unsere Kinder und Enkelkinder im Alter ein Leben in Würde führen können?“, fragt das Team K. „Mit einer Investition von 5.000 Euro bei der Geburt jedes Kindes – das entspricht lediglich 0,26 Prozent des Südtiroler Landeshaushalts – kann der Grundstein für eine stabile und generationengerechte Altersvorsorge gelegt werden.“ Mit der Generationenrente ab Geburt schlägt das Team K ein möglicherweise zukunftsweisendes Modell vor, das früh ansetzt und langfristig wirkt.
„Angesichts des demografischen Wandels, steigender Lebenshaltungskosten und wachsender Unsicherheit im bestehenden Rentensystem braucht es neue, nachhaltige Antworten. Mit der Generationenrente ab Geburt liegt ein zukunftsweisendes Modell auf dem Tisch, das Altersvorsorge neu denkt. Im Jahr 2024 wurden in Südtirol 4.526 Kinder geboren, das heißt, wenn wir für jedes dieser Kinder 5.000 Euro anlegen, kostet das dem Land Südtirol etwa 23,5 Mio Euro“, rechnet die Team-K-Abgeordnete Maria Elisabeth Rieder vor. Sie stellt gleichzeitig die Frage: „Sind wir bereit, in Zeiten mit Rekordhaushalt diese nachhaltige Investition für unsere Kinder und Enkelkinder zu tätigen?“ Ihre Antwort ist „ja“, denn das Ziel müsse es sein, eine transparente, nachhaltige und generationengerechte Lösung zu finden.
Die Generationenrente sieht vor, dass das Land bei der Geburt jedes Kindes einmalig 5.000 Euro in einen langfristig angelegten Vorsorgefonds einzahlt. Dieses Kapital wird professionell, transparent und breit gestreut investiert. Im Rentenalter steht es den Betroffenen als zusätzliche Absicherung zur Verfügung – etwa als monatliche Rente oder in einer kombinierten Auszahlungsform. Die Einzahlung erfolge automatisch bei der Geburt. „Der Fonds unterliegt strenger öffentlicher Aufsicht und klaren Transparenzregeln. Zusätzlich können Eltern oder die Betroffenen selbst im Laufe des Lebens freiwillige Einzahlungen leisten. Der lange Anlagehorizont reduziert Risiken und durch die Investitionen in den Kapitalmarkt kann langfristig ein ausreichendes Einkommen im Rentenalter generiert werden. Sinkende Geburtenzahlen, eine alternde Bevölkerung und der Kaufkraftverlust der Renten setzen das bestehende System zunehmend unter Druck. Kurzfristige Ausgleichsmaßnahmen reichen nicht aus, um langfristige Sicherheit zu gewährleisten. Die Generationenrente setzt daher bewusst früh an und nutzt Zeit als entscheidenden Faktor der Vorsorge“, so die Idee von Rieder. Die Landtagsabgeordnete zeigt anhand eines Rechenbeispiels, wie wirkungsvoll frühes Vorsorgen sein kann: Wären im Jahr 1970 einmalig 5.000 Euro investiert worden, hätte dieses Kapital – gemessen an der Entwicklung des S&P-500-Index – heute einen Wert von rund 370.000 Euro erreicht.
„Mit der Generationenrente investieren wir nicht nur Geld, sondern Vertrauen – Vertrauen in unsere Kinder und in eine solidarische Gesellschaft. Es ist ein Schritt, der heute Weitsicht erfordert, aber morgen Sicherheit schafft. Wir reden seit Jahren über die demografischen Wandel, wir kennen die Herausforderungen, wir müssen jetzt handeln, damit nicht weiter auf die nächste Generation abgewälzt wird, wo wir jetzt vorsorgen können“, so die klare Haltung der Team K Abgeordneten. „Nachhaltigkeit bedeutet auch finanzielle Verantwortung – nicht erst morgen, sondern heute. Jede und jeder soll im Alter auf eine verlässliche finanzielle Basis zählen können.“
Ziel der Generationenrente ist es, Altersarmut zu vermeiden und das Rentensystem sinnvoll zu ergänzen. Gleichzeitig soll sie das Vertrauen der jungen Menschen in die eigene Zukunft stärken und ein Zeichen für echte Generationengerechtigkeit setzen. „Mit einem jährlichen Finanzierungsaufwand von rund 23 Millionen Euro handelt es sich um eine überschaubare, aber wirkungsvolle Investition in die Zukunft des Landes und kann ein wichtiger Beitrag dazu sein, dass junge Menschen zukünftig gerne in Südtirol leben und arbeiten“, so Maria Elisabeth Rieder abschließend.




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