Von: APA/Reuters/dpa
Das nächste Treffen zwischen den USA und dem Iran findet US-Präsident Donald Trump zufolge möglicherweise am Wochenende statt. Er sei sich außerdem nicht sicher, ob die Waffenruhe verlängert werden müsse, sagte Trump. Zudem biete Teheran an, für mehr als 20 Jahre auf Atomwaffen zu verzichten. “Wir haben eine Erklärung, eine sehr starke Erklärung, dass sie über 20 Jahre hinaus keine Atomwaffen haben werden”, erklärte Trump vor Journalisten vor dem Weißen Haus in Washington.
Außerdem halte er es für “sehr wichtig”, dass Papst Leo XIV. den Iran als weltweite Bedrohung begreift. “Der Papst kann sagen, was er will, und ich möchte, dass er sagt, was er will, aber ich kann anderer Meinung sein”, erklärte Trump. “Der Papst muss verstehen, dass dies die reale Welt ist”, fuhr der US-Präsident fort.
Unterdessen ging am Donnerstag die Krisendiplomatie zur Beilegung des Konflikts weiter. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif flog von Saudi-Arabien nach Katar, um eine Lösung des Konflikts zu sondieren.
Bis zum kommenden Mittwoch gilt eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Erste Verhandlungen in Islamabad zwischen den Kriegsparteien endeten am vergangenen Wochenende ohne Ergebnis.
USA jederzeit zu neuen Angriffen bereit
Die USA halten sich nach den Worten von Verteidigungsminister Pete Hegseth alle Optionen offen. Der Iran werde genauestens überwacht, welche Waffen er momentan wo in Stellung bringe. Die Drohung Teherans, Schiffe in der Straße von Hormuz zu beschießen, sei keine – vom Iran so dargestellte – “Kontrolle”, vielmehr handle es sich um einen Akt von “Piraterie” und “Terrorismus”, so Hegseth.
Die USA seien auf Knopfdruck zur Wiederaufnahme der Angriffe bereit. Die iranische Führung solle “weise entscheiden”, sagte Hegseth abschließend.




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