Von: mk
Bozen – Der Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen unterstützt die Demonstration zur Verteidigung des freien und aktuellen Einverständnisses.
Der Landesbeirat für Chancengleichheit bekundet seine Unterstützung für die von der Zivilgesellschaft organisierte Demonstration hinsichtlich der nationalen Debatte über den Gesetzentwurf zu Vergewaltigungen, der derzeit Inhalt einer öffentlichen und politischen Diskussion ist. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, Sex ohne Zustimmung als Vergewaltigung zu deklarieren.
Der Beirat hält es unter Wahrung seiner institutionellen und beratenden Rolle für seine Pflicht, darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist, dass jede gesetzliche Maßnahme im Bereich der sexuellen Gewalt den Schutz der Opfer, die zentrale Bedeutung der Zustimmung und die Klarheit der rechtlichen Bestimmungen zum Schutz stärkt und nicht schwächt.
Die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen habe absolute Priorität und erfordere klare, wirksame und mit den Verfassungsgrundsätzen und den internationalen Verpflichtungen Italiens, beginnend mit der Konvention von Istanbul, im Einklang stehende Vorschriften.
Jede Initiative, die eine bewusste und informierte öffentliche Debatte über so heikle Themen fördert, trage dazu bei, die Kultur des Respekts, der Verantwortung und der Gleichstellung der Geschlechter zu stärken.
Der Landesbeirat bekräftigt sein Engagement, die Entwicklung der Gesetzgebungsdebatte zu verfolgen und im Rahmen seiner Zuständigkeiten Sensibilisierungs- und Präventionsmaßnahmen gegen jede Form von geschlechtsspezifischer Gewalt und Diskriminierung zu fördern.
Die Demonstration findet am Sonntag, den 15. Februar auf dem Mazzini-Platz in Bozen statt. Beginn ist um 10.30 Uhr am Vormittag.




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