Landtag befasst sich mit aktueller Corona-Lage

Widmann: “Auch bei jungen Patienten Verschlechterung in kürzester Zeit”

Dienstag, 09. März 2021 | 17:02 Uhr

Bozen – Zu Beginn der Landtagssitzung hat Präsident Josef Noggler mitgeteilt, dass es laut Auskunft des Sanitätsbetriebs noch nicht möglich sei, die Sitzung in Präsenz abzuhalten. Alessandro Urzì (L’Alto Adige nel cuore – Fratelli d’Italia) gab zu bedenken, dass es in dieser Sitzung immerhin um ein Hilfspaket von 500 Mio. Euro gehe, das man nicht so einfach per Videokonferenz mit all ihren Mängeln beschließen könne. Man könnte stattdessen alle Abgeordneten testen – auf eigene Kosten -, die Abstände ließen sich einhalten.

Er habe sich bemüht, die Zahl der zugelassenen Abgeordneten zu erhöhen, antwortete Noggler. Auch nach Tests würde aber die 1:10-Regel gelten, und demnach dürften höchstens 25 Platz nehmen. Man werde über das Thema jedenfalls noch in der nächsten Fraktionssprechersitzung beraten.

Landeshauptmann Arno Kompatscher berichtete anschließend im Landtag über den aktuellen Stand der Corona-Lage. Südtirol sei vom Staat als orange Zone eingestuft, habe sich selbst aber strengere Regeln gesetzt. Besondere Aufmerksamkeit gelte den Virusvarianten, in Absprache mit dem Gesundheitsministerium lege man die entsprechenden Maßnahmen fest. Seit drei Wochen gingen die Zahlen deutlich zurück. Die Inzidenz sei hoch, aber das sei der hohen Testzahl geschuldet, anderswo würden nur die PCR-Tests gezählt. Die Positivitätsrate sei gesunken, auch dank der vielen Tests, aber nicht nur – sie liege jetzt bei ein bis zwei Prozent. Die Zahl der Positiven sei von 18.000 auf rund 6.000 gesunken. Die Zahlen in den Normalstationen seien leicht rückläufig, in den Intensivstationen stabil bzw. leicht im Steigen. Letztere Zahlen würden der Zahl der Infizierten hinterherhinken, allerdings gebe es durch die Varianten einen schnelleren Verlauf der Krankheit. Die südafrikanische Variante sei vor allem auf die westliche Landeshälfte beschränkt, für die in Absprache mit dem Ministerium Sonderregelungen erlassen wurden, mit Tests und Tracing. Für diese Gemeinden gelte eine Einstufung wie die neue rote Zone, wie sie im letzten Dekret des Ministerpräsidenten festgelegt sei. Zusammen mit Gemeinden, Bezirken und Verbänden seien Teststationen eingerichtet worden. Inzwischen hätten weitere Sequenzierungen weitere Fälle mit der südafrikanischen Varianten gezeigt. Der Fall in Bozen betreffe eine Person, die bereits im Krankenhaus gewesen sei. Es handle sich bisher um Einzelfälle, nicht um Herde. Das Land behalte sich vor, auch in Absprache mit Rom, dort, wo größere Herde oder ein spezifisches Infektionsgeschehen bemerkt würden, strengere Maßnahmen zu setzen. Dies alles entspreche auch der Strategie, die in Rom festgelegt worden sei und die strengere Maßnahmen auf lokaler Ebene ermögliche. In den Gemeinden mit südafrikanischer Variante, aber ohne Verdacht auf Infektionsherde, würden nächste Woche die Grundschulen öffnen können, mit Sicherheitsauflagen und Tests. Die freiwilligen Tests in den Schulen seien auf große Bereitschaft gestoßen. Die Alternative wäre der Distanzunterricht.

Die Verordnung des Landeshauptmanns laufe mit 14. März aus. Die Landesregierung habe über weitere Schritte beraten und sei weiter für eine Linie der Vorsicht. Man wolle nicht zu früh wieder Infektionsherde riskieren. Die Verlängerung der Maßnahmen und die Impfung würden dann mehr Öffnung ermöglichen. Vor einer weiteren Verordnung warte man noch die Einstufung durch Rom und eventuelle weitere staatliche Vorgaben ab, wahrscheinlich übermorgen.

Auf staatlicher Ebene werde derzeit ein Hilfspaket vorbereitet, das auch die Skigebiete besonders berücksichtige. Dazu gebe es 500 Mio. vom Land zur Unterstützung von Betrieben und Familien, unter Verwendung von Mitteln, die der Staat dem Land noch schulde. Das Paket für Arbeitnehmer und Familien werde damit deutlich ausgedehnt, die Zahl der Anspruchsberechtigten sichtlich erweitert. Für kleine Betriebe sei eine vereinfachte Hilfe vorgesehen, für größere einen Beitrag für die Kosten. Es seien Mittel auch für Infrastrukturen und Investitionen vorgesehen.

LR Thomas Widmann berichtete, dass die Inzidenzzahlen stark gesunken seien. Am 2. März habe man mit fast 22.000 Tests einen Maximalwert erreicht. In der Intensivstation gebe es derzeit eine hohe Belastung mit 64 Patienten (mit und ohne Covid). Es gebe jetzt auch junge Patienten, deren Zustand sich in kürzester Zeit verschlechtere und die intubiert werden müssten. Man habe neun neue Fälle mit südafrikanischer Mutation, die nun insgesamt 18 Gemeinden betreffe. Mittlerweile seien knapp tausend Sequenzierungen durchgeführt worden. Zum Großteil handle es sich um harmlose Varianten. Die englische Variante sei stark verbreitet und sie sei ansteckender. Mit diesem Druck könne es noch keine Entwarnung geben. Auch in anderen Ländern gebe es große Unsicherheit angesichts dieser Varianten. In Deutschland wolle man nun mehr Tests durchführen und hinterfrage daher auch das bisherige Inzidenzkriterium. Man müsse immer das Gesamtbild sehen und nicht nur einen Parameter. Südtirol setze als erstes auf Kontaktvermeidung, zweitens auf viele Tests – wie nun auch andere Länder, drittens auf die Impfung. Hierzu gebe es zwei positive Neuigkeiten: 75.000 Dosen seine verimpft worden. Der Impfstoff von AstraZeneca habe den Vorteil, dass die zweite Impfung erst nach zwölf Wochen fällig sei, was mehr Spielraum gebe. AstraZeneca sei nun auch über 65 zugelassen, damit könne man schneller mehr Risikopersonen impfen, vor allem jene mit bestimmten Erkrankungen. Bald kämen 40-45.000 neue Impfdosen. Auch wenn es durch die Varianten vermehrt zu schwereren Fällen unter Jüngeren komme, könne man davon ausgehen, dass sich durch die Impfung der bisherigen Risikogruppen bis Ende März die Lage erleichtern werde. Man sei dabei 7 zentrale Impfstationen aufzubauen und sei zur Verabreichung der gelieferten Dosen imstande. Dennoch sei weiterhin große Vorsicht geboten, da man die Auswirkung der Varianten noch nicht genau kenne.

Brigitte Foppa (Grüne) mahnte, auch die Information als Teil der Strategie zu sehen. Viele Hausärzte seien nicht ausreichend über die Tests informiert worden, ob gratis oder nicht usw. Hinsichtlich Planbarkeit sollte man sagen, was bei welchen Fallzahlen passiere. So schaffe man mehr Motivation zur Einhaltung der Regeln.

Andreas Leiter Reber (Freiheitliche) bestätigte die Ungewissheit bei Handhabe und Berechnung der Tests. Die Mittel für das Hilfspaket seien Gelder, die Rom uns seit langem schulde; man hätte das Hilfspaket also auch früher haben können. Er fragte, wie viele Personen unter 70 in Intensivbehandlung seien.

Alessandro Urzì (L’Alto Adige nel cuore – Fratelli d’Italia) fragte, wie man in den Schulen vorgehen wolle, in denen es Testverweigerer gebe. Er kritisierte, dass die Unterlagen zum Hilfspaket erst am Donnerstag zur Verfügung gestellt würden.

Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit) fragte, warum nicht, wie anderswo, den Bürgern flächendeckend Gratistests angeboten würden. 50 Euro für jeden Test seien abschreckend. Laut Widmanns Zahlen werde in Südtirol hauptsächlich mit AstraZeneca geimpft. Zu diesem gebe es Vorbehalte: Todesfälle, geringere Wirkung bei südafrikanischer Variante. Isreal zeige, dass die Massenimpfungen nicht reichten, es stehe vor einem neuen Lockdown.

Diego Nicolini (5 Sterne Bewegung) hielt die Testzahl in den “südafrikanischen” Gemeinden für unzureichend. Die Hilfszahlungen kämen spät, man rede von Ende Mai. Neben Test brauche es auch mehr Kontrollen.

Laut Vorgaben müssten die positiven Antigentests durch PCR verifiziert werden, erklärte Franz Ploner (Team K) und fragte, wie das gehandhabt werde. Ebenso müssten 15 Prozent sequenziert werden wegen der Varianten. Die WHO halte die Schnelltests für Kinder nicht angemessen. Er fragte, warum man die Hausärzte nicht in die Impfstrategie einbinde.

Josef Unterholzner (Enzian) sah eine Unstimmigkeit zwischen den Zahlen des Landeshauptmanns und des Landesrats zu den Varianten. Wenn in einer Schule alle negativ seien, dann wäre die Maskenpflicht nicht gerechtfertigt. Widmann habe gemahnt, die Gesamtsituation zu betrachten, aber einzelne Gemeinden würden wegen eines Falls geschlossen.

Sandro Repetto (Demokratische Partei – Bürgerlisten) fragte, wie viele Impfdosen im März geliefert würden und wie es mit den Tests in den italienischen Schulen aussehe.

Ulli Mair (Freiheitliche) fragte, warum in Partschins wegen eines Falls alle Schulen geschlossen wurden. Die Eltern sollten den Schnelltest auch daheim durchführen können. Das Auto sollte man im eigenen Gemeindegebiet verwenden können, das wäre auch für Menschen mit Gehschwierigkeiten nützlich. Für die Bauarbeiter brauche es eine Lösung, dass sie irgendwo eine warme Mahlzeit einnehmen können.

Peter Faistnauer (Team K) fragte, wo die positiv getesteten LKW-Fahrer angerechnet würden, und plädierte für eine mindestens 50-prozentige Öffnung der Oberschulen.

Hanspeter Staffler (Grüne) fragte nach der zahlenmäßigen Verteilung der Varianten und ab wann auch Bozen wegen des südafrikanischen Falls als Sperrgebiet betrachtet werde.

LR Thomas Widmann las die Testzahlen der letzten Tage vor, bis zu 21.000. Es seien sehr hohe Zahlen, ähnlich wie in Österreich. Es gebe aber nicht die magische Zahl, die man als Entscheidungsbasis für die zukünftige Maßnahmen hernehmen könne. Wichtig sei das Gesamtbild der Situation. Auch Deutschland wolle nun von der reinen Inzidenz weg. Viele Betriebe hätten Anrecht auf Vergütung für die Tests. 80 Prozent der Intensivpatienten seien über 70. Südtirol wolle viel testen, aber bei PCR und Antigen seien die personellen Kapazitäten begrenzt. Die neuen Schnelltest würden Entlastung geben. AstraZeneca sei weit besser als sein Ruf, die Todesfälle nach der Impfung seien Fake News gewesen. Mittlerweile wisse man, dass die Schule sehr wohl ein Ansteckungsort sei, die Ansteckung werde von dort dann in die Familie übertragen. Eine Öffnung sei nur mit entsprechender Teststrategie möglich. Die Nasenbohrertests seien eine Möglichkeit, breit, schnell und günstig zu testen. Das Ziel sei es, möglichst viele Asymptomatische herauszufischen. Bis jetzt seien 923 Sequenzierungen durchgeführt worden; 300 hätten die englische Variante ergeben, 58 die südafrikanische, und dann gebe es noch andere Varianten und Untervarianten, die weniger gefährlich seien.

Brigitte Foppa kritisierte die ungleiche Verteilung der Redezeit zwischen Abgeordneten und Landesregierung. So sei es in der Fraktionssprechersitzung vereinbart worden, antwortete Präsident Noggler.

LH Arno Kompatscher teilte mit, dass laut staatlicher Regelung auch in roten Zonen Sport von nationalem Interesse möglich sei. Dies sei nicht nachvollziehbar, und dazu habe er sich auch ans CONI gewandt. Das Geld für das Hilfspaket hätte man nicht schon vor Monaten eintreiben können, da man sich damals eine Anfechtung eingehandelt hätte. Die Verhandlungen über die Stundung der Zahlungen an den Staat seien noch am Laufen. Die Kriterien für die Verteilung des Hilfspakets würden nicht mit Landesgesetz festgelegt, daher gebe es auch nicht die entsprechenden Unterlagen; die Landesräte würden aber den Einsatz der Mittel in ihren Ressorts erläutern. Kompatscher betonte, dass die Rechte des Landtags immer respektiert würden, zusätzlich gebe es informelle Sitzungen zur Information. Zu den Gratistests gebe es Gespräche mit dem Ministerium. Die Aussichten seien gut, denn bereits öfters während dieser Krise habe der Staat Südtirol als erster Region eine Ausnahme konzediert. Entgegen manchen Behauptungen werde nicht irgendwie gewurstelt, jeder Schritt sei mit dem Gesundheitsministerium abgesprochen. In Bozen sei eine Absperrung nicht nötig, der einzige Fall befinde sich im Krankenhaus. Anders wäre es bei einem Infektionsherd. Die Menschenansammlungen seien kein reines Südtiroler Phänomen, das sehe man im Fernsehen, und das Land könne sich nur an die verfügbaren Polizeikräfte wenden. Zu den Testzahlen: Deutschland zähle nur die PCR-, Italien auch die Antigentests. Die Menschen hofften auf ein Ende des Lockdowns und auf eine Öffnung der Schulen. Gleichzeitig würden manche Eltern Tests an ihren Kindern verbieten. Es brauche Zusammenarbeit, auch die Bevölkerung müsse ihren Teil beitragen statt wie die Presse immer nur das Haar in der Suppe zu suchen. Derzeit seien weitere Öffnungen schwierig, denn sie machten die Situation auch weniger kontrollierbar. Man dürfe auch weiterhin nicht mit dem Auto bis zum Wald fahren, um dort den Spaziergang zu beginnen – das werde, wie die Erfahrung zeige, auch für Besuche benutzt. Sobald es das Gesamtbild wieder zulasse, werde man auch die Mensen öffnen. Man könne und wolle die Lehrer nicht zum Test verpflichten, aber man wolle die Öffnung erreichen.

Anschließend wurde zur Aktuellen Fragestunde übergegangen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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67 Kommentare auf "Widmann: “Auch bei jungen Patienten Verschlechterung in kürzester Zeit”"


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PuggaNagga
1 Monat 8 Tage

Bei den jüngeren verschlechert sich die finanzielle Lage auch in kürzester Zeit. Sogar gewaltig!
Gebt uns geld

Missx
Missx
Kinig
1 Monat 8 Tage

@PuggaNagga
Lasst sie arbeiten, welche Berufsverbot haben.
Im Detailhandel, in dem großteils Frauen arbeiten regiert schon lang die Hoffnungslosigkeit

schreibt...
schreibt...
Superredner
1 Monat 8 Tage

Gebt uns mindestens 2.000€ monatlich, dann bleiben wir noch 2 Jahre zu Hause!!!

kawarider 98
kawarider 98
Tratscher
1 Monat 8 Tage

@Pugganagga ganz genau dann lest man wieder von der jugenarbeitslosigkeit und wir sind auf dem besten weg da ist mehr verdient wenn man zuhause rum gammelt als dass man arbeiten geht

PuggaNagga
1 Monat 8 Tage

Mit 2000€ kann ich den Betrieb nicht weiterlaufen lassen.
Ich fordere 60% vom Umsatz und ich bleib bis Ostern 2022 im Keller. Versprochen!

falschauer
1 Monat 8 Tage

welches geld denn?, unsere aller steuergelder? ich habe damit kein problem aber ich denke so einige arbeitnehmer haben damit schon eines, jenen welche bis gestern ein vielfaches verdient haben und ihre kröten weiß gott wo gepunkert haben, unter die arme zu greifen….solidarität hin und her, aber diesbezüglich weiß ich sehr gut wohin der hase läuft

falschauer
1 Monat 8 Tage

@Missx

weil im detailhandel nur frauen arbeiten, diese pauschalurteile sind sowieso nicht ernst zu nehmen

falschauer
1 Monat 8 Tage

@schreibt…

was soll man von solchen kommentaren halten, woher denn “schreiberling”?

Storch24
Storch24
Kinig
1 Monat 8 Tage

Und eine goldene Uhr dazu .
Es gibt Leute, die 40 Jahre gearbeitet haben und jetzt 1400 € Rente bekommen.

schreibt...
schreibt...
Superredner
1 Monat 8 Tage

@falschauer Bitte der Realität ins Auge schauen, falsch Schauer, ja!?

ferri-club
ferri-club
Tratscher
1 Monat 8 Tage

Storch24 sorry finde den fehler nicht was ist dabei 40 jahre arbeit u jetzt 1400 € rente

xXx
xXx
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

@schreibt… zem bleib i bis zer Rente derhuem, weil sell verdien i nit 🤣

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 7 Tage

@kawarider 98 das Neueste:Es geht um eine Krankheit Die noch unerforscht also unberechenbar ist oder glaubst auch das ist hier ein Spass.

flakka
flakka
Tratscher
1 Monat 7 Tage

@PuggaNagga
vom umsatz…lach lach
klingt net so ü erheblich, gel …
um net sogen zu wollen…150% vom gewinn ;))))

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

“Man dürfe auch weiterhin nicht mit dem Auto bis zum Wald fahren, um dort den Spaziergang zu beginnen…”

Das ist auch sehr gefährlich!
Denn im Auto könnte man ja sooo viele andere Menschen anstecken, was beim zufuß gehen ja überhaupt nicht möglich ist, wenn man jemandem begegnen sollte…

Ich bin vielleicht nicht der Hellste Stern am Firmament – aber ich kapiers einfach nicht!!!

falschauer
1 Monat 8 Tage

da gibt es wenig zu verstehen, du darfst die gemeinde ohnehin nicht verlassen, wozu benötigst du dann ein auto, ich habe meines am we in der garage und starte per pedes von zuhause aus, wäre das für dich ein problem, wenn ja bleib frisch zuhause….übrigens wenn man probleme suchen will, findet man immer welche!

DontbealooserbeaSchmuser
1 Monat 8 Tage

So steht es schon seit einem Monat im Dekret.
Bewegungstätigkeiten (also spazierengehen) nur in der Nähe der Wohnung.
Sport hingegen ist im gesamten Gemeindegebiet erlaubt, deshalb darf man zur Sportstätte auch mit dem Auto fahren.

Anderrrr
Anderrrr
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

@ nuisnix des logik va de politiker versteht man a net sein oft kinder schlauer
Siehe bozen mutation wird nicht gesperrt das ganse passeiertal wohl…

Storch24
Storch24
Kinig
1 Monat 8 Tage

Und genau deshalb ist der Montiggler Wald voll von Menschen

sarnarle
sarnarle
Superredner
1 Monat 8 Tage

@falschauer Welches Gesetz ist das wo drinnen steht dass man die Gemeinde nicht verlassen darf?

jack
jack
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@DontbealooserbeaSchmuser
nuar informier di besser.zu fuß und mitn rad darfst dich durchs ganze land bewegen.

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@falschauer
Welcher Unterschied besteht denn, ob ich mit dem Auto über die Gemeindegrenze fahre? Bin ich dort mehr oder weniger ansteckend (immer IM Auto)???

Und bedenke: nicht alle Gemeinden liegen so günstig, dass man von zuhause aus lohnende Wanderungen unternehmen kann, ohne lange Asfalthaatscher…

DontbealooserbeaSchmuser
1 Monat 7 Tage

@jack @nuisnix sinnfrei ist schon mehr an diesem Dekret.
Nur ist es ganz klar (und doch schwammig) angegeben:
Bewegungstätigkeiten nur in der Nähre der Wohnung, Sport in der ganzen Gemeinde, Sport mit Fahrrad oder zu Fuß im ganzen Land.

falschauer
1 Monat 7 Tage

@sarnarle

hat dir das kikl ins ohr geflüstert?…das ist kein gesetz sondern ein Dekret, ein sogenanntes DPCM und komm mir jetzt nicht mit der verfassung, denn diese leier ist bekannt

falschauer
1 Monat 7 Tage

@nuisnix

ist das so schwer zu verstehen? wie weit würdest du denn fahren um zwei schritte zu fuß gehen zu können, bis aufs timmelsjoch? es ist nun mal so, dass man während eines lockdown, die gemeinde nur aus den bekannten gründen verlassen kann und weiß gott wie lange auf asphaktstraßen hatschen muss man in südtirol nirgends um in der naturn wandern zu können…..aber man kann alles in frage stellen und darüber polemisieren

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

@falschauer
Aber ich darf die Sinnhaftigkeit wohl doch infrage stellen?
Du scheinst mir ein ziemlich undenkender Obrigkeitshöriger zu sein…

Pustertaler01
Pustertaler01
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

Warum darf ich in einer Halle mit 500 Menschen arbeiten wo kaum jemand eine Maske trägt und warum darf man keinen Cafe trinken zu zweit in einer Bar??Ist die Industrie so eine starke Lobby???😡🤬

jochgeier
jochgeier
Superredner
1 Monat 8 Tage

dann arbeitest du in einer schlechten firma, die als verantwortliche dazu auffordern die regeln einzuhalten und die nötigen mittel stellen müsssste
bin täglich in firmen im eisacktal unterwegs mit mehreren hundert mitarbeitern, die tragen allllle maske.

Missx
Missx
Kinig
1 Monat 8 Tage

@Pustertaler
In Deutschland regiert die Autoindustrie. Im Pustertal sitzen ein paar Zulieferer Firmen. Das wird schon so ausgehandelt sein mit Frau Merkel. Wenn D nicht mit Autoteilen beliefert wird, haben die ein gewaltiges Problem.

Stryker
Stryker
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

Jo,gib mehrere setta fälle:Grossbaustellen in schenna und psaier lafn mit hunderte hondwerker im sperrgebiet weiter.Zum Mittog miasn sie olle eng aneinondersitzend im kontainer oder magazin mitnond essn weil die mensen bzw. gosthäuser zu tian miasn.Nebn die schuach bol ols!!

Offline
Offline
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Ja klar, jetzt wird es echt lustig.🤣 Frau Merkel schreibt Im Auftrag von Mercedes, BMW, Audi, VW ua. den Pustertaler Autoteilezulieferern vor, ob ihre Mitarbeiter Maske tragen oder nicht. Und wenn die führenden deutschen Automobilhersteller von einem !! Zulieferer(land) abhängig wären, wären sie nicht führend. Stichwort: “Just in time”. Im Gegensatz dazu schaut der Pustertaler ohne deutsche Aufträge durch die Finger und hat noch viel größere Probleme.

Offline
Offline
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

@Pustertaler01…frag doch mal den Meister, Abteilungsleiter, Betriebsrat oder direkt die Geschäftsleitung ?Vielleicht liegt es ja auch an der guten Luft im Pustertal…

madoia
madoia
Superredner
1 Monat 8 Tage

@jochgeier trogn olle Maulkorb

jochgeier
jochgeier
Superredner
1 Monat 7 Tage

@madoia wenn verantwortungsbewußtsein in deinen augen ein maulkorb ist, JA.

honsi
honsi
Tratscher
1 Monat 8 Tage

“In der Intensivstation gebe es derzeit eine hohe Belastung mit 64 Patienten (mit und ohne Covid).” Mit den selben Zahlen würde man in Österreich lesen, ein Drittel der Intensivbetten belegt.

primetime
primetime
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Du kannst nicht ganz Österreich mit Südtirol vergleichen

MeinLandl
MeinLandl
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

Primetime er meint wohl tirol, diese haben 180 ITS betten…und dies kann man sehr wohl vergleichen

xXx
xXx
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

@MeinLandl bein, kann man auch nicht Vergleichen. Das die großen Fehler in der Vergangenheit gemacht wurden, weiß mittlerweile jeder. Arbeiten kann man nur mit dem was man in der Gegenwart hat.

Grantelbart
Grantelbart
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

@mein landl:
Was nützen uns die Intensivbetten der anderen? Ein paar Patienten nehmen sie uns in Tirol wohl ab, wenns hart auf hart kommt, aber darauf sollten wir uns nicht verlassen.

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Superredner
1 Monat 8 Tage

Und wieder gab jeder seinen senf dazu, mittlerweile haben wir die grösste Senffabrik der welt, aber leider kommt dort unten im Landtag nur Käse raus bzw warme luft und die entweicht mir hinten von selbst, also alles für den Arsch

PuggaNagga
1 Monat 8 Tage

Senf in kleinen Mengen ist gut.
Zuviel hat das aber einen extrem sauren Geschmack.
Vielleicht sollten wir unseren Senf global exportieren?
Senape dell Alto Atesino…

Missx
Missx
Kinig
1 Monat 8 Tage

Herr Widmann,
warum ist Bozen keine Sperrzone trotz Südafrikamutante????

Mico
Mico
Superredner
1 Monat 8 Tage

@kinig weil sie sell nia in griff bekommen…. und selber zum testen müssen…..

PuggaNagga
1 Monat 8 Tage

In Bozen ist sonst schon jedes Land vertreten.
Also ist es egal wenn noch Tanten aus Südafrika hinzukommen

jack
jack
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@PuggaNagga 😂😂🤣
genau so ischs

kaisernero
kaisernero
Superredner
1 Monat 8 Tage

vergleicht die Anzahl intensivbetten auf 100.000 E.- österreich mit unseren intensivbetten auf 100.000 E.- Südtirol !!! Wenn es nicht zum weinen wäre, müsste man hell rauslachen!!!! 
Und das bei unserem “”möchtegern überall der grösste sein südtirol””

PuggaNagga
1 Monat 8 Tage

Die Sanität habens kaputt gespart. Kein Geld für Pfleger, Ärzte und Stationen.
Die Fachärzte waren viel zu teuer und sollten mit weniger Lohn zufrieden sein. Hat nicht bei allen Verständnis gefunden und die guten Ärzte sind ins Ausland.

Staenkerer
1 Monat 7 Tage

es isch hort vergleichn wenn man nit woaß wieviel bettn im lond sein! ba der ongobe hobn mir jo 50% unterschied in der angabe!
de besten und größten, sein jo nit im stond de bettn der poor kronknhäuser zommzuzähln …🙈!
oder will man es lei nit preißgebn ….🙉?
woll eher sell …. oder …🙊

Staenkerer
1 Monat 7 Tage

in SN und stol honn i bis jetz oan oanzigen … i beton: OAN OANZIGEN bericht gfundn der sich mit der gesamten onzohl der intensivbettn im lond beschäftigt und der geat von 50- 100!
wos manbins verschweig?
wos man ins olles vorlüag?
warum man ins do a verors…?

fragen über fragen…
und do soll man no eppas glabn ….

brunner
brunner
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

In Meran war zu Beginn auch nur eine Person positiv…also auch kein Herd…..wieso wird es nun mit Bozen anders gehandhabt?

brunner
brunner
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Schon komisch….wieso wird Bozen nicht zur Sperrzone? Bei über 100.000 Einwohnern? Andere vergleichsweise Kuhdörfer hat man gleich dicht gemacht…

irgendwer
irgendwer
Tratscher
1 Monat 8 Tage

nuisnix

damit du das kapierst … wennn viele mit dem Auto an einem Ort hinfahren…kann es dort zu Menschenansammlungen kommen … z.b. Bragserwildsee …. 

NanuNana
NanuNana
Tratscher
1 Monat 8 Tage

Pragser Wildsee huasst des !

irgendwer
irgendwer
Tratscher
1 Monat 8 Tage

PuggaNagga

bei den Jüngeren verschlechtert sich die Lage auch ohne pandemie gewaltig !!!!!

primetime
primetime
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage
Sich selber härter einstufen um die Zahlen zu drücken geht ja OK, aber sobald wir gelb sind bzw. man wieder mehr öffnen kann kommt von Draghi der Lockdown und man ist somit doppelt und dreifach der “Trottel”. Warum kann man sich nicht das Leben einfacher machen und nach staatlichen Vorgaben handeln? Wenn es wirklich so kommt wie heute im Radio berichtet (Italien denkt über einen erneuten Lockdown nach) dann kann man sich ja nur mehr verar**** füheln. Und die Politiker wundern sich wenn man einen … bekommt bei all dem Blödsinn der verzapft wird und sich immer weniger an die… Weiterlesen »
ferri-club
ferri-club
Tratscher
1 Monat 8 Tage

primetime das müssten u s die erklären die das ganze gefordert haben und da sollten sich die wenigsten nicht angesprochen fühlen nicht nur die LR

ghostbiker
ghostbiker
Superredner
1 Monat 8 Tage

die gonze Londesregierung nicht mehr glaubwürdig u.tragbar…basta

Krissy
Krissy
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Das würde mich auch interessieren, welcher Gemeinde die positiven LKW-fahrer angerechnet werden, wenn sie nicht in Südtirol ansässig sind.

Suedtirolhans
Suedtirolhans
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

Und ich frage mich wieso nun die Sonderregel fuer Bozen nicht gilt obwohl dort auch ein Südafrika Mutant sein Unwesen treibt…….2 Wochen lang jeden 3. Tag Nasenbohren und fuer was? und nun bleibt Bozen verschont und es gibt keine Verschärften Regeln? Ich fühle mich als Meraner regelrecht verarscht…….Ich hatte nie gedacht das ich sowas mal sagen würde, aber Rom sollte nun die Zuegel in die Hand nehmen und die Landesregierung bis zu den nächsten Wahlen aufloesen……

MN2778
MN2778
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

Irgendwann ist die ganze … vorbei… dann werden wir wieder in Kneipen gehen können und vwieder normal leben…
Ich befürchte allerdings das einige nie wieder irgendwo gemütlich an Caffe oder a Bierl trinken werden… ohne mit einem Auge hinter sich zu blicken….

jack
jack
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

😉😉obo wol net die frau kimp odo?😂😂

MN2778
MN2778
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Jack….Nudlholz bleib Nudlholz…. egal wers schwingt😅

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Superredner
1 Monat 8 Tage

Mich interessierte das Verhältnis: ein Jugendlicher, dann wie alt genau, zu 500 über Achtzigjährige? Oder wie? Landesrat Widmann ist längst schon Weltmeister in der pauschalen, sprich nichtsagenden Aussage.

Hausverstand
Hausverstand
Tratscher
1 Monat 8 Tage

Haupsache der Handwerker kann arbeiten!Der Maurer schmeißt als letzter die Kelle merkt euch das!!!

iberetscher
iberetscher
Tratscher
1 Monat 7 Tage

es war genua zeit gwesen auzustockn. ober um sem geats nitamol. insre superpolitiker hom total versog und iaz versteckn sie sich hinter rom. gonz erbärmlich

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Was für ein Durcheinander und am Ende, wird wieder mal alles auf die sehr lange Bank geschoben. 🤔

irgendwer
irgendwer
Tratscher
1 Monat 7 Tage

PuggaNagga

das heisst bei dir du verdienst 60% vom Umsatz !!!!!
wenn willst dass dein Gewinn ersetzt wird !!!!!!
das ist ja unverschämt abzocke !!!!!

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