Andrea Schweigkofler bleibt ohne Konkurrenz

Beim Kaltererseelauf jubeln Jbari und Schweigkofler

Sonntag, 14. April 2024 | 14:25 Uhr

Von: luk

Tramin – Khalid Jbari und Andrea Schweigkofler haben am Sonntag bei der zweiten Ausgabe des Kaltererseelaufs, der zweiten Etappe der Top7-Laufserie, gewonnen. Der Bozner setzte sich in 47.28 Minuten durch und verwies David Andersag, sowie Andreas Reiterer auf die Plätze. Auf der 14,9 Kilometer langen Strecke von Tramin zum Kalterer See und wieder zurück war Andrea Schweigkofler mit einer Zeit von 57.21 Minuten die Schnellste vor Tanja Scrinzi und Nike Deianira Frick.

Khalid Jbari (Athletic Club 96 Alperia) war der Schnellste der 753 Athleten, die am Kaltererseelauf teilgenommen haben. Er überquerte die Ziellinie auf dem Rathausplatz in Tramin an der Weinstraße nach 47.28 Minuten, nur fünf Sekunden vor David Andersag (ASC Berg). Hinter ihnen reihte sich Andreas Reiterer als Dritter ein (47.52 Minuten/ASV Telmekom Team Südtirol). Diese drei Athleten waren fast über den gesamten Rennverlauf als Trio unterwegs, erst auf den letzten Metern konnten sich Jbari und Andersag von Reiterer absetzen. Jbari hatte dann auf der letzten Steigung vor dem Ziel mehr Kraft übrig und kürte sich dadurch zum Sieger.

„Das Rennen ist mir heute gut gegangen, die Strecke war schön. Mit David Andersag und Andreas Reiterer habe ich mich nach ca. einem Kilometer vom Rest des Feldes abgesetzt und wir waren bis zum Schluss zusammen“, erklärte Jbari im Ziel. In der Vergangenheit hat der Läufer vom Jahrgang 1989, der im Vorjahr die Gesamtwertung der Top7-Laufserie gewonnen hat, schon den Under Armour Kalterer See Halbmarathon gewonnen, am Kaltererseelauf nahm er hingegen zum ersten Mal teil. Martin Plankensteiner (Laufclub Pustertal) wurde Vierter, auf Rang fünf landete Lukas Gasser vom SC Meran.

Andrea Schweigkofler bleibt ohne Konkurrenz

Bei den Damen hat sich Andrea Schweigkofler vom SC Meran durchgesetzt. Sie brauchte insgesamt 57.21 Minuten für die Strecke, die von Tramin um den Kalterer See und wieder zurück ging, und war für den Großteil des Rennens ganz vorne. „Das Rennen hat mir sehr gut gefallen und ist mir auch sehr gut gegangen. Ich habe es mir gut eingeteilt, genau wie ich es mir vorgestellt habe. Ich bin sehr zufrieden“, sagte die Siegerin nach dem Rennen im Ziel.

Die 39-jährige Meranerin hat die zweitplatzierte Tanja Scrinzi (59.17 Minuten/SG Eisacktal Raiffeisen ASV) dabei um fast zwei Minuten in die Schranken gewiesen. Auch die Drittplatzierte war eine Athletin vom SC Meran. Die junge Nike Dejanira Frick erreichte die Ziellinie nach etwas mehr als einer Stunde. Hinter dem Podium reihten sich die Deutsche Julia Wieszt (ASC Ulm/Neu Ulm 2011) und Martina Rizzoli (1:01.36 Stunden/SG Orecchiella Garfagnana) ein.

Ein Lauffest für alle mit dem Gewürztraminerlauf und dem VSS SprintChampion

Neben den zahlreichen Teilnehmern am Hauptrennen waren auf etwas mehr als 100 Athletinnen und Athleten beim nicht wettkampforientierten „Gewürztraminerlauf“ dabei. Auf der 4,1 Kilometer Strecke konnten sie die wunderschöne Landschaft in der Umgebung genießen, ohne dabei von der Laufzeit gestresst zu werden. Außerdem waren auch zahlreiche junge Läuferinnen und Läufern ab dem Jahrgang 2011 beim VSS SprintChampion dabei, der das Lauffest gemeinsam mit der Siegerehrung würdig abgeschlossen hat.

„Beim Hauptrennen, aber auch bei den anderen zwei Veranstaltungen haben sehr viele motivierte Personen teilgenommen, sodass wir einen neuen Teilnehmerrekord aufstellen konnten. Wir sind sehr zufrieden, weil alles gut gegangen ist. Ich möchte mich bei all den freiwilligen Helfern, bei der Gemeinde, bei unseren Partnern und Sponsoren bedanken, dank ihnen konnten wir eine tolle zweite Ausgabe des Kaltererseelaufs veranstalten“, kommentierte der OK-Präsident Patrick Olivetto vom Südtiroler Laufverein nach dem Rennen. Nach dem Kaltererseelauf übersiedelt die Top7-Laufserie nun ins Trentino, wo in der Rotaliana-Ebene am 11. Mai das Teroldego Event als dritte Etappe stattfindet.

2. Kaltererseelaufs, Ergebnisse:

Herren:

1. Khalid Jbrai ITA/Athletic Club 96 Alperia 47.28 Minuten

2. David Andersag ITA/ASC Berg 47.33

3. Andreas Reiterer ITA/ASV Telmekom Team Südtirol 47.52

4. Martin Plankensteiner ITA/Laufclub Pustertal 48.38

5. Lukas Gasser ITA/SC Meran 49.14

 

Damen:

1. Andrea Schweigkofler ITA/SC Meran 57.21 Minuten

2. Tanja Scrinzi ITA/SG Eisacktal Raiffeisen ASV 59.17

3. Nike Deianira Frick ITA/SC Meran 1:01.07 Stunden

4. Julia Wieszt GER/ASC Ulm/Neu-Ulm 2011 1:01.33

5. Martina Rizzoli ITA/GS Orecchiella Garfagnana 1:01.36

 

 

Nächste Rennen der Top7-Laufserie:

Samstag, 11. Mai 2024: Teroldego Event

Freitag, 31. Mai 2024 Spring Night Run

Sonntag, 7. Juli 2024: Seiser Alm Halbmarathon

Samstag, 13. Juli 2024: Reschenseelauf

Samstag, 24. August 2024: Südtiroler Erdäpfllauf

Sonntag, 22. September 2024: Soltn-Berghalbmarathon

Samstag, 19. Oktober 2024: AgeFactor-Run Branzoll

Bezirk: Überetsch/Unterland

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

6 Kommentare auf "Beim Kaltererseelauf jubeln Jbari und Schweigkofler"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
jefferson
jefferson
Tratscher
1 Monat 13 Tage

Muss man für so was vielbefahrene Landesstraßen an einem Sonntag vormittag sperren ??🤦🏻

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 13 Tage

Warum nicht, die produzieren keine Abgase, tun was fürs Klima und ihrem Körper. Du wärst Spazieren gefahren?

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 13 Tage

Wann sonst? Montag morgens um 7.30 Uhr?

jefferson
jefferson
Tratscher
1 Monat 13 Tage

Genau👍🏽…die kommen alle zu Fuss bis nach Tramin🤦🏻😂😂🙄

jefferson
jefferson
Tratscher
1 Monat 13 Tage

Du hast nicht verstanden!!….Laufen kann man auch anderswo ohne Verkehrsstau zu produzieren und ohne dass die Angestellten des weissen Kreuzes, Gemeindepolizei, Feuerwehr, Carabinieri ecc. den Sonntag herhalten müssen nur weil einige glauben sie sind beim IRON MAN 🙄

krokodilstraene
1 Monat 13 Tage

ist doch Gut, wenn die viel befahrenen einmal im Jahr für eine kurze Zeit etwas weniger viel befahren werden…

wpDiscuz