Von: apa
Bodö/Glimt hat seine Heimstärke auch im Play-off zum Champions-League-Achtelfinale ausgespielt. Norwegens Fußball-Meister stellte beim 3:1 am Mittwoch dem formstarken Vorjahresfinalisten Inter Mailand ein Bein. Die Nerazzurri sind damit im Rückspiel am Dienstag gefordert. Atletico Madrid gab beim 3:3 in Brügge ein 2:0 und 3:2 aus der Hand. Leverkusen bog Olympiakos 2:0. Nur noch Formsache ist das Rückspiel für Newcastle United nach einem 6:1 bei Karabach Agdam.
Norwegens Meister brachte am Kunstrasen nach Manchester City das nächste Schwergewicht in die Bredouille. Das schnörkellose Kurzpassspiel, mit dem Bodö bereits Österreichs Meister Sturm Graz in der Qualifikation gesamt 6:2 abgefertigt hatte, wurde Inter nach dem Seitenwechsel zum Verhängnis. Jens Petter Hauge mit einem Strich ins kurze Kreuzeck (61.) und Torjäger Kasper Högh (64.) stellten per Doppelschlag auf 3:1. Högh bereitete das 1:0 durch Sondre Fet auch per Fersler vor (20.).
Dabei hatte Inter, das elf der jüngsten 13 Pflichtspiele gewonnen hatte, keine schlechte Figur abgegeben und mit zwei Stangentreffern auch Pech. Pio Espositos Abstaubertor zum 1:1 (30.) war zu diesem Zeitpunkt hochverdient. Im Rückspiel verteidigt Glimt, das eine fast rein-norwegische Elf stellt und erst im März wieder in die Meisterschaft startet, einen Zweitore-Vorsprung in Mailand. Ende Jänner reüssierten die Norweger mit einem 2:1 bei Atletico Madrid.
Viererpack von Gordon
Für die Spanier lief in Brügge zunächst alles nach Plan. Julian Alvaraz legte per Handelfmeter vor (8.) und fand mit einem Corner im Zentrum Ademola Lookman (45.+4). Der Anschlusstreffer durch Raphael Onyedika (51.) gab den Gastgebern jedoch Rückenwind, Nicolo Tresoldi machte das Comeback der Belgier perfekt (60.). Ein Eigentor von Joel Ordonez bei einer verunglückten Klärungsaktion ließ die Spanier abermals jubeln (79.), doch Christos Tzolis stellte spät auf 3:3 (89.).
In Baku geigte Anthony Gordon auf. Der englische Stürmer schrieb beim 6:1 (5:0) gegen Karabach Agdam vier Treffer an. Bereits in der 3. Minute löste Gordon den Knoten, nach dem 2:0 durch Malick Thiaw (8.) legte er noch einen lupenreinen Hattrick zum 5:0-Pausenstand nach (32./Elfmeter, 33., 45.+1/Elfmeter). Der Rest in der Hauptstadt Aserbaidschans war Schaulaufen. Karabach hatte das Play-off als 22. von 36 Teams in der Ligaphase erreicht – aufgrund von Siegen gegen Benfica, Kopenhagen und Frankfurt sowie eines 2:2 gegen Chelsea. Im letzten Ligaphasenspiel setzte es bereits ein 0:6 in Liverpool.
Immer wieder Schick
Leverkusen vergab in Piräus Großchancen und wurde Sekunden vor der Pause vermeintlich kalt erwischt. Der griechische Führungstreffer zählte wegen einer knappen Abseitssituation nicht. Dann war Patrik Schick im Konter (60.) und per Kopf nach einem Corner (63.) für den deutschen Bundesligisten zur Stelle.




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