240 Skisportlerinnen und -sportler aus 23 verschiedenen Nationen dabei

Cason und De Leonardis reisen ungeschlagen aus Gröden ab

Donnerstag, 01. Dezember 2022 | 21:18 Uhr

St. Christina – Mit zwei Super-Gs ist die Raiffeisen FIS Challenge am Donnerstag bei Kaiserwetter zu Ende gegangen. Auf das höchste Treppchen des Podiums kletterten mit Mattia Cason und Carlotta De Leonardis jene beiden Athleten, die bereits die Abfahrten am Piz Sella dominiert hatten.

Saslong Classic Club

Diese Ausgabe der Raiffeisen FIS Challenge wird als jene mit den geringsten Zeitabständen zwischen Sieger und Zweitplatziertem in die Annalen eingehen. Das nötige Quäntchen Glück hatte dabei immer derselbe Athlet auf seiner Seite: Mattia Cason aus Lajen gewann den Super-G am Donnerstag mit einer Zeit von 1.27,23 Minuten und 0,01 Sekunden Vorsprung auf den Aostaner Benjamin Jacques Alliod. Bereits die beiden Abfahrten hatte Cason mit extrem knappem Abstand gewonnen: Am Dienstag ebenfalls mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung, 24 Stunder später waren es 0,02 Sekunden. Platz drei im Super-G am Donnerstag ging mit Federico Simoni (Gressan) an einen weiteren „Azzurro“, der damit den italienischen Dreifacherfolg perfekt machte. Marco Abbruzzese aus Genua war als Sechster hingegen der stärkste Junior.

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Bei den Frauen führte neuerlich kein Weg an Carlotta De Leonardis aus Sestola in der Provinz Modena vorbei, die auch die Juniorenwertung gewann. Die seit kurzem 19-Jährige bewältigte die Rennstrecke auf Plan de Gralba in 1.31,32 Minuten und verwies Sofia Pizzato (Noventa Padovana) auf den zweiten Rang (+1,48 Sekunden). Platz drei ging indessen an eine Österreicherin, nämlich Julia Bauer (+1,67). Als beste Südtirolerin reihte sich die Grödnerin Sara Thaler an fünfter Position ein. Das Podium verpasste die Rennläuferin aus St. Ulrich lediglich um 0,12 Sekunden.

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Insgesamt nahmen mehr als 240 Skisportlerinnen und -sportler aus 23 verschiedenen Nationen die letzten beiden Rennen der diesjährigen Raiffeisen FIS Challenge in Angriff. Zahlen, die auch den ausrichtenden Saslong Classic Club äußerst zufriedenstellen. „Wir sind in erster Linie froh, dass die insgesamt sechs Speedrennen am Piz Sella allesamt verletzungsfrei über die Bühne gegangen sind. Unser Anliegen ist es, dass die Nachwuchsathleten schon früh in der Saison gute FIS-Punkte in den schnellen Disziplinen holen können. Dass dieses Angebot nicht nur national, sondern auch auf internationaler Ebene so gut angenommen wird, freut uns sehr. Ich möchte mich bei der Familie Marzola bedanken, die uns die Piste am Piz Sella zur Verfügung gestellt hat und natürlich bei unseren Sponsoren“, sagte Rennleiter und Vorstandsmitglied Werner Perathoner im Rahmen der letzten beiden Siegerehrungen.

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Nächster Höhepunkt in Gröden sind die beiden Weltcuprennen am Freitag, 16. Dezember (Super-G) und die Abfahrt am Samstag, 17. Dezember, die gleichzeitig auch das 100. Weltcuprennen in Gröden sein wird. Tickets sind für beide Renntage unter https://www.saslong.org/de/#tickets noch erhältlich.

Raiffeisen FIS Challenge – Super-G Frauen:

1. Carlotta De Leonardis ITA 1.31,32 Minuten

2. Sofia Pizzato ITA +1,48 Sekunden

3. Julia Bauer AUT +1,67

4. Sabrina Simader KEN +1,73

5. Sara Thaler ITA +1,79

Raiffeisen FIS Challenge – Super-G Männer:

1. Mattia Cason ITA 1.27,23

2. Benjamin Jacques Alliod ITA +0,01

3. Federico Simoni ITA +0,74

4. Ken Caillot FRA +0,88

4. Jacob Schramm GER +0,88

Von: ka

Bezirk: Eisacktal

Kommentare
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ieztuets
ieztuets
Superredner
2 Monate 1 Tag

Super, “altroche” Fueßboll in Winter!

krokodilstraene
Tratscher
2 Monate 1 Tag

Wie sehen das die Bewohner der südlichen Welthalbkugel?

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