Welle der Solidarität – VIDEO

Ein ganzes Stadion rührt ukrainischen Spieler zu Tränen

Montag, 28. Februar 2022 | 16:26 Uhr

Lissabon – Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine macht fassungslos, doch fast überall auf der Welt ist die Solidarität mit dem Land groß. Das hat auch der ukrainische Nationalspieler Roman Yaremchuk erfahren. Das Publikum im Estádio da Luz in Portugal hat sich beim Spiel zwischen Benfica Lissabon und Vitória Guimarães klar positioniert und rührte den Stürmer fast zu Tränen.

Als der 26-Jährige in der 62. Minute für seinen Mannschaftskollegen Darwin Núñez eingewechselt wurde, erhoben sich die 40.000 Zuschauer, um ihm zu applaudieren, berichtet stern.de. Auf der Tribüne waren zudem zahlreiche ukrainische Flaggen und Plakate mit Aufschriften gegen den Krieg zu sehen.

Bei seiner Einwechslung erhielt der Stürmer außerdem die Kapitänsbinde. Yaremchuk war von den Solidaritätsbekundungen tief berührt. Immer wieder ging er auf die Zuschauertribüne zu. Zunächst konnte er noch seine Mimik beherrschen, doch dann standen ihm Tränen in den Augen.

Yaremchuk ist in der ukrainischen Stadt Lwiw geboren worden, in der sich aktuell die Menschen in U-Bahn-Schächten vor den russischen Angriffen verschanzen oder die Flucht ergreifen. Nachdem er 36 Länderspiele für die Ukraine bestritten hat, spielt er seit 2017 nicht mehr in seinem Heimatland. Im vergangenen Sommer wechselte er zu Benfica nach Portugal. Offensichtlich belastet auch ihn der Krieg in seiner Heimat schwer.

Einige Tage zuvor hatte Yaremchuk beim Champions-League-Achtelfinale gegen Ajax Amsterdam selbst mit einer Geste für Aufsehen gesorgt, als er nach seinem Tor zum 2:2-Endstand sein Trikot auszog und darunter ein schwarzes Shirt mit dem Wappen der Ukraine zeigte.

Von: mk

Kommentare
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Evi
Evi
Universalgelehrter
3 Monate 5 h

Sehr emotional ❣️😔

Doolin
Doolin
Kinig
3 Monate 5 h

…bravo Portugal…

lago
lago
Grünschnabel
3 Monate 5 h

schön zu sehen,dass fast die ganze Welt zusammenhält.

Dolomiticus
Dolomiticus
Universalgelehrter
2 Monate 29 Tage

So ist gut. Den Giftzwerg sollte die ganze Welt zum Buhmann machen.

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