Scheib schied im Finale in Tschechien aus

Hector siegt in Spindleruv Mlyn – Scheib ausgeschieden

Samstag, 24. Januar 2026 | 14:50 Uhr

Von: apa

Die Kugelentscheidung im Frauen-Riesentorlauf ist vertagt. Die vierfache Saisonsiegerin Julia Scheib schied am Samstag nach dem dritten Halbzeitrang in Spindleruv Mlyn im Finale aus. Es siegte die Schwedin Sara Hector vor den US-Amerikanerinnen Paula Moltzan (+0,18) und Mikaela Shiffrin (+0,23). Die Schweizerin Camille Rast wurde Vierte, sie liegt im Disziplinweltcup zwei Rennen vor Schluss 89 Zähler hinter Scheib. Auch Hector hat noch eine Chance auf das Kristall.

“Ich war nicht sauber am Ski, dann ist mir das Skiende bissl weggegangen. Ich hätte gerne ein gutes Ergebnis mitgenommen”, sagte Scheib im ersten ORF-TV-Interview. “Es war mehr Risiko dabei, ich hatte mehr Zug drauf und ein besseres Tempo gefunden. Es war dann superschnell zu Ende.” Sie wird nun am nächsten Wochenende in Crans-Montana Super-G fahren. “Da freue ich mich sehr drauf, wieder einmal ein bissl was anderes zu haben. Das gut mitnehmen, dann geht es eh schon Richtung Olympia.” Der Ausfall ändere nichts daran, dass sie eine super Saison habe. Sie werde sich da jetzt nicht verrennen. “Es passt sehr viel sehr gut.”

Astner als 13. beste Österreicherin

Beste Österreicherin war mit einer Verbesserung um zehn Ränge damit Nina Astner als 13., sie sollte mit ihren soliden Saisonergebnissen auch ihr Olympia-Ticket gelöst haben. “Ich bin im zweiten ein bisserl besser auf den Zug gekommen. Das Steile muss ich noch üben, aber im Großen und Ganzen war es ganz okay”, sagte die 25-Jährige, für die es das zweitbeste Karriereergebnis nach dem zwölften Rang zum Jahresende am Semmering war.

Stephanie Brunner fuhr von 29 auf 16 nach vorne. “Es ist sehr zum Raufen, dass die Ski auf diesem Schnee auf Zug bleiben. Es waren zwei harte Durchgänge”, erklärte die Tirolerin. Platz 19 wurde es für Ricarda Haaser. Franziska Gritsch verpasste die Qualifikation für den zweiten Durchgang, ebenso wie die zu Saisonbeginn so starke Neuseeländerin Alice Robinson. Für Shiffrin war es der erste Riesentorlauf-Podestplatz seit Jänner 2024.

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