Von: mk
Wiesen – Der dritte Wettkampftag beim international besetzten Springreit-Turnier in Wiesen brachte das erste richtige Highlight. Zur Austragung kam der Große Peis von Südtirol, bei dem die Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden 1,40 Meter hohe Hindernisse überwinden mussten. Mit Christian Pitzianti setzte sich in der mit 4000 Euro dotierten Kategorie C140 einer der Favoriten durch.
Auf dem Rücken von Stute Nonora Z bewältigte Christian Pitzianti den herausfordernden Parcours auf dem Gelände des Reitclubs Wiesen in 42,56 Sekunden. Damit war der Reiter aus der Toskana vom Verein Toscana Equitazione ASD über eine Sekunde schneller als Riccardo Vittori (C.I. Vittori ASD) auf Hengst Diamante Bello (43,77). Pitzianti durfte sich aber nicht nur über den Sieg bei der wichtigsten Entscheidung des dritten Turniertags freuen – mit Stute Hatila De La Riviere (43,86) wurde er in dieser Klasse auch noch Dritter.
Vittori schlug dafür in der Kategorie C130 zu. Mit seinem Hengst Taurus Astri nahm der Reiter aus der Lombardei alle Hindernisse makellos und setzte sich in 55,77 Sekunden durch. Silvia Bernardoni (Rango Stables SSD A RL) wurde auf Stute Altair Special in 56,20 Sekunden Zweite, während Pitzianti mit Hengst Bless den dritten Rang einnahm. Seine Zeit: 56,38 Sekunden. Einen Südtiroler Heimsieg gab es in der Klasse C125. Hier war Rebecca Leitner vom Reitclub Steinwandterhof nicht zu knacken. Auf dem Rücken von Diva setzte sich die junge Pustererin in 39 Sekunden durch und verwies Giulia Pezzotti (SEC SSD A RL) auf Opscotch II und Teamkollegin Jessica Gjeci – auch sie startet für den Reitclub Steinwandterhof – auf Mademoiselle D’Anbri auf die Ränge zwei und drei.
Bernardi und Plunger auf dem „Stockerl“
Keinen Südtiroler Erfolg aber zwei Podiumsplatzierungen für heimische Reiterinnen gab es am Sonntag auch in der Kategorie C120. Beim Sieg von Francesca Gallo (SEC SSD A RL) auf Copernico wurden Sophia Bernardi (Panoramic Horse Resort ASD) auf Paganini Due Elle und Vicky Plunger (C.I. Val d’Isarco) auf Hermes De Lassergut Zweite, bzw. Dritte. In der Kategorie C115 ging der Tagessieg indessen an Greta Minini (L’Eden SSD A RL) auf Darco De Riverland, während bei den sechsjährigen Pferden des Jahrgangs 2020 Maria Salvini vom Verein OS Stable 1992 auf Edyta Zoe siegreich war. Insgesamt gab es am Sonntag zum Abschluss des ersten, dreitägigen Turniers (Kategorie A3*) vor den Augen von Landeshauptmann-Stellvertreter Marco Galateo abermals 17 spannende Entscheidungen.
„Wir sind mit dem Verlauf des ersten Turniers sehr zufrieden und haben in den vergangenen Tagen hochspannende Entscheidungen gesehen. Am morgigen Montag werden wir eine kurze Verschnaufpause einlegen, ehe Jumping in the Alps am Dienstag und Mittwoch mit dem zweiten Turnier – dieses Mal der Kategorie B3* – fortgesetzt wird. Am nächsten Wochenende steht mit dem Turnier der höchsten Kategorie A5* noch das große Highlight unserer Veranstaltung an. Wir möchten uns schon einmal bei unseren vielen Helferinnen und Helfern, sowie unseren Sponsoren für die tolle Unterstützung bedanken und freuen uns auf viele interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer in der kommenden Woche, wenn Jumping in the Alps mit weiteren packenden Entscheidungen fortgesetzt wird“, sagt Turnierdirektor Jakob Hochrainer vom ausrichtenden Reitclub Wiesen.




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