Von: apa
Stefan Posch hat beim 3:1 gegen Jordanien einen Kieferbruch erlitten, seine Teilnahme an den nächsten Fußball-WM-Spielen ist deshalb aber nicht ausgeschlossen. Wie der ÖFB am Donnerstag mitteilte, ist nach aktuellem Stand keine Operation nötig. Für den Steirer werde nun eine Spezialschiene angefertigt, die den weiteren Heilungsverlauf unterstützen solle. “Ob Posch im kommenden Gruppenspiel gegen Argentinien bereits wieder einsatzbereit sein wird, bleibt abzuwarten”, hieß es.
Der 29-Jährige ist als Rechtsverteidiger unbestrittener Stammspieler. Ein möglicher Ersatz für das Duell mit dem Titelverteidiger am Montag in Dallas wäre Konrad Laimer, der diese Position bei seinem Club Bayern oft spielt. Infrage kommen auch Patrick Wimmer oder Phillipp Mwene. Letzterer wird zwar im ÖFB-Team als Linksverteidiger aufgeboten, ist aber Rechtsfuß.
Schöttel und Oesen voller Lob für Posch
Laut ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel will Posch unbedingt spielen. “Sein Ausfall würde uns treffen”, erklärte der 59-Jährige. Ähnlich äußerte sich Assistenzcoach Stefan Oesen. “Allein der Umstand, dass wir einen der besten Rechtsverteidiger der Welt in der Mannschaft haben (Anm.: gemeint ist Laimer) und Posch trotzdem Rechtsverteidiger spielt, sagt eigentlich alles über seine Stärke.”
Der 53-fache Internationale (5 Tore) habe gegen Jordanien “überragend” gespielt, betonte der Co-Trainer von Teamchef Ralf Rangnick. “Sobald er im Duell ist, ist er einer der stabilsten Verteidiger, die wir haben.” Posch und seine Teamkollegen hatten den Donnerstag zur freien Verfügung, das nächste Training in Santa Barbara steigt am Freitag. Am Samstagnachmittag (Ortszeit) nach der Einheit im Harder Stadium fliegt die ÖFB-Auswahl nach Dallas.




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