Von: APA/sda
Aleksander Kilde verzichtet auf einen Start in Wengen. Wie der Norweger am Montag via Instagram mitteilt, kommt das Rennwochenende in der Schweiz für ihn, zwei Jahre nach seinem schweren Sturz, “noch etwas zu früh”. Im Jänner 2024 hatte Kilde bei der alpinen Weltcup-Abfahrt auf dem Lauberhorn im Ziel-S die Kontrolle verloren und war heftig in die Fangnetze geprallt. Der 33-Jährige schlitzte sich den Unterschenkel auf und erlitt eine komplexe Schulterverletzung.
Kilde musste am Knie und der Schulter operiert werden, eine Blutvergiftung verlangsamte seinen Heilungsverlauf zusätzlich. Der Norweger gab erst Ende November des Vorjahres beim Super-G in Copper Mountain sein Comeback. Nun schrieb er vor dem Rennen in Wengen: “Dieses Jahr ist es einfach noch etwas zu früh. In diesem Sport sagen wir oft, dass das beste Training das Rennen selbst ist, und das kann auch stimmen. Aber in dieser Phase meines Comebacks ist die Zeit nicht gut genutzt, einen ganzen Tag für nur einen Lauf zu opfern, der außerdem mit einem erheblichen logistischen Aufwand verbunden ist.” Stattdessen wolle er sich auf Trainingstage fokussieren.




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