Letzter Aufschlag für Ofner in Wimbledon: Aus gegen Hurkacz

Ofner scheitert in Wimbledon an Hurkacz

Mittwoch, 01. Juli 2026 | 14:12 Uhr

Von: apa

Österreichs Tennis ist in den Einzelbewerben in Wimbledon nicht mehr vertreten. Sebastian Ofner verlor am Mittwoch in der zweiten Runde des Grand-Slam-Turniers gegen den Polen Hubert Hurkacz trotz ansprechender Leistung nach 1:57 Stunden 6:7(8),4:6,4:6. Ofner, der im Vorjahr in Runde drei ausgeschieden war, hatte dabei im ersten Durchgang zwei Satzbälle. Im Ranking wird Ofner damit zumindest zwölf Plätze verlieren und an die 122. Stelle zurückfallen.

Satz eins zeigte hochklassiges Rasentennis – zumeist sehr kurze Ballwechsel, dominante Aufschläger und einen Sebastian Ofner, der auch mit der Vorhand immer wieder starke Phasen hatte. Der Steirer war bei seinem eigenen Service lange unantastbar, er selbst fand bei 4:4 gleich vier Breakchancen vor. Hurkacz wehrte diese aber stark ab. So ging es ins unvermeidliche Tiebreak, in dem der Pole aggressiver spielte und mehr ans Netz kam. Dennoch hatte Ofner bei 6:5 und 8:7 zwei Satzbälle, doch es war Hurkacz, der zum 10:8 nach 50 Minuten seine zweite Chance nutzte.

Dieser knappe Satzverlust nahm Ofner etwas Wind aus den Segeln, Hurkacz zog dank zweier Breaks auf 4:1 davon. Österreichs Nummer eins gelang noch ein Rebreak, wehrte bei 3:5 noch einen Satzball ab, doch nach 85 Minuten servierte Hurkacz zum 6:4 aus. Im dritten Durchgang hielt der ÖTV-Davis-Cup-Spieler zwar weiter gut mit, doch mit dem Break zum 5:4 war für Hurkacz alles angerichtet. Der Pole servierte sicher aus.

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