Ein Italiener fix im Finale

„Sparkassen Trophy“: Topfavorit Golubev ausgeschieden

Donnerstag, 08. August 2019 | 21:18 Uhr

Eppan/Rungg – Für Andrey Golubev, die ehemalige Nummer 33 der Weltrangliste, ist die „Sparkassen Trophy 2019“ (25.000 US-Dollar plus Hospitality) bereits zu Ende. Er scheiterte heute im Achtelfinale am Franzosen Maxime Chazal. Weiterhin vom Titel träumen können Vorjahressieger Pietro Rondoni, Christian Lindell, Riccardo Balzerani, Andrea Guerrieri, Francesco Forti, Davide Galoppini und Überraschungsmann Federico Arnaboldi.

Golubev, der 2010, dem Jahr seines Triumphs beim ATP-Turnier in Hamburg auf Rang 33 platziert war, begann souverän. Früh im ersten Satz gelang ihm das Break, das zum späteren 6:4-Satzgewinn reichen sollte. Doch dann, im zweiten Durchgang, zeigte Golubev ein völlig anderes Gesicht. Nur mehr 30 Prozent der ersten Aufschläge gingen ins Feld, die Fehlerquote erhöhte sich. Es war zu wenig, was Golubev von da an bot gegen Maxime Chazal (ATP 404), der im Mai bereits 2 ITF-Futures gewinnen konnte. In Satz 2 und 3 kassierte Golubev je 2 Breaks und konnte seinerseits dem Franzosen nie das Service abnehmen. Damit war das Aus besiegelt. Die Partie endete mit 6:4, 1:6, 1:6 aus der Sicht von Golubev. Chazal trifft im Viertelfinale auf den Schweden Christian Lindell (ATP 396), der heute beim 6:1, 7:5 gegen Felipe Meligeni Rodrigues Alves (ATP 383) eine Top-Leistung zeigte. Ex-Davis-Cup-Spieler Lindell erreichte 2017 bereits das Halbfinale von Rungg. Das zweite Viertelfinale auf der oberen Hälfte des Rasters wird morgen zwischen Andrea Guerrieri, er besiegte Giuseppe La Vela, und dem Davide Galoppini ausgetragen, der den Tschechen Tomas Machac bezwingen konnte.

Sparkassen Trophy/Andrea Guerrieri

Ein Italiener fix im Finale

Ein Match mit Höhen und Tiefen erlebte Vorjahressieger Pietro Rondoni (ATP 502) bei seinem Achtelfinalmatch gegen Andrea Basso (ATP 482). Auf einen starken ersten Satz, den er dank eines Breaks mit 6:4 für sich entscheiden konnte, folgte eine Schwächephase. Schnell geriet Rondoni mit 0:4 und 0:30 bei eigenem Aufschlag in Rückstand. Doch dann drehte er die Partie wieder, machte 6 Games in Folge und verwandelte nach 2 Stunden und 11 Minuten den Matchball zum 6:4, 6:4. Sein Gegner im Viertelfinale ist ein weiterer Italiener, nämlich der 19-jährige Wild-Card-Spieler Federico Arnaboldi, der völlig überraschend die Nummer 6 des Turniers, Daniel Dutra Da Silva (ATP 677), in 3 Sätzen aus dem Turnier werfen konnte. Die zweite Viertelfinalpaarung auf der unteren Hälfte des Tableaus bestreiten morgen Bozen-Sieger Riccardo Balzerani (ATP 670) nach seinem Dreisatzsieg gegen Facundo Diaz Acosta (ATP 675) und sein Doppelpartner Francesco Forti (ATP 442), der den Brasilianer Wilson Leite (ATP 560) mit 6:3, 6:4 in die Schranken wies. Damit steht also schon jetzt fest, dass ein Italiener im Finale der „Sparkassen Trophy 2019“ stehen wird.

So geht´s morgen weiter

4 Viertelfinalspiele der Herren im Einzel und Doppel werden am morgigen Freitag in Rungg ausgetragen. Spielbeginn ist um 12 Uhr, der Eintritt wie gewohnt frei.

Von: ka

Bezirk: Überetsch/Unterland

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