Von: ka
Bozen – Daniele Borra ist der neue Spieler des FC Südtirol. Die Weißroten haben sich mit Ravenna auf die feste Verpflichtung der Spielerrechte des 30-jährigen Torhüters verständigt. Borra hat beim FCS einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026 unterzeichnet.
Borra wurde am 28. Juli 1995 in Chivasso geboren und begann seine fußballerische Laufbahn im Verein Canavese. Es folgten Stationen bei Barcanova Salus, Volpiano und Valenzana, bevor er im Alter von 16 Jahren in den Nachwuchsbereich von Virtus Entella wechselte. Nach einer Saison in Chiavari folgte eine Leihe zu Hellas Verona, wo er in der Primavera-Mannschaft zwischen den Pfosten stand. Anschließend war er mit derselben Transferformel für Lucchese und Taranto im Einsatz.
Die Saison 2015/16 absolvierte Borra mit der Primavera-Mannschaft von Virtus Entella. Zu Beginn der folgenden Spielzeit wechselte er zum Serie C-Verein Arezzo und sammelte dort seine ersten Einsätze im Profifußball. Nach weiteren sechs Monaten bei Arezzo wechselte er im Winter 2018 ligaintern zu Carrarese, wo er auch die Saison 2018/19 absolvierte, bevor er zu Virtus Entella in die Serie B zurückkehrte. Für die „schwarzen Teufel“ aus Chiavari bestritt er zwischen 2019 und 2023 insgesamt 81 Pflichtspiele, darunter 26 in Italiens zweiter Liga.
Zu Beginn der Saison 2023/24 kehrte Borra nach Arezzo zurück, wo er zwei Spielzeiten verbrachte. Im vergangenen Sommer wechselte er zum Drittligisten Ravenna, für den er in der Hinrunde drei Partien im Serie C-Pokal bestritt.
Neben den bereits genannten Einsätzen in der 2. Liga kann Borra zudem auf 141 Pflichtspiele in der Serie C (inklusive Playoffs), 13 Partien im Drittligapokal sowie eine Begegnung im Italienpokal zurückblicken.
Der FC Südtirol heißt Daniele Borra herzlich willkommen und wünscht ihm viel Erfolg in Bozen.

Giacomo Poluzzi verlässt den FC Südtirol
Giacomo Poluzzi verlässt den FC Südtirol und wechselt mit sofortiger Wirkung zu Ravenna. Die beiden Vereine haben sich auf einen festen Transfer der Spielerrechte des 37-jährigen Torhüters geeinigt.
Poluzzi wechselte im Sommer 2020 – nach Stationen bei Crevalcore, Carpi, Giacomense, Este, Città di Castello, Alessandria, Fidelis Andria, Spal und Virtus Francavilla – zu den Weißroten. Von Beginn an fühlte er sich in Südtirol wie zu Hause und entwickelte sich schnell zu einer tragenden Säule der Profimannschaft, sowohl auf als auch neben dem Platz. Nach einer starken Debütsaison im FCS-Trikot, die mit dem 3. Platz in der Meisterschaft und dem Erreichen des Playoff-Viertelfinals endete, setzte er in der darauffolgenden Spielzeit mit dem FC Südtirol zu einem wahren Meisterstück an. Die Weißroten gewannen die Serie C-Meisterschaft mit 90 Punkten, wobei Poluzzi in der gesamten Saison nur neun Gegentore zuließ. Den Höhepunkt seiner herausragenden Meisterschaft markierte ein sensationeller Reflex in der Nachspielzeit des vorletzten Spieltags gegen Padova: Im ausverkauften Drusus-Stadion vereitelte er auf der Linie einen sicher geglaubten Treffer der Gäste und bewahrte damit die Tabellenführung des FCS.
Auch in der Serie B erwies sich Poluzzi als sicherer und äußerst verlässlicher Rückhalt. Er gehörte zu den absoluten Schlüsselspielern des Teams, das seine allererste Zweitligameisterschaft auf dem 6. Tabellenplatz abschloss und sich bis ins Halbfinale der Playoffs vorkämpfte. Auf diese historische Spielzeit folgten in den letzten beiden Jahren zwei bedeutende Klassenerhalte, zu denen der Schlussmann erneut einen entscheidenden Beitrag leistete. In der laufenden Saison stand Poluzzi in drei Serie B-Partien auf dem Platz, wobei er unter anderem in zwei Begegnungen die Kapitänsbinde trug. Besonders in Erinnerung bleibt seine herausragende Vorstellung in Mantua, als er mit zahlreichen Glanzparaden den FCS zu einem wichtigen Punktgewinn führte.
In fünfeinhalb Jahren absolvierte Poluzzi insgesamt 186 Pflichtspiele für den FC Südtirol, stand 16.800 Minuten auf dem Feld und verbuchte dabei beeindruckende 79 „Clean Sheets“.

Sein Vermächtnis in Südtirol reicht jedoch weit über das Spielfeld hinaus. Neben seinen unvergesslichen Leistungen zwischen den Pfosten erwies sich Poluzzi auch abseits des Rasens als Führungspersönlichkeit und vorbildlicher Charakter. Als Leader in der Kabine und absoluter Fanliebling fand er stets die richtigen Worte und verkörperte die Werte des Vereins auf besondere Weise.
Der FC Südtirol dankt Giacomo Poluzzi für alles, was er für den Club geleistet hat, und wird ihm dafür ewig verbunden bleiben: Jack wird in Südtirol heute und auf ewig ein Zuhause finden.





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