Von: APA/dpa
Der Frühjahrsauftakt der deutschen Fußball-Bundesliga kann wie befürchtet nicht vollständig über die Bühne gehen. Wenige Stunden nach dem Aus für die Partie von St. Pauli gegen RB Leipzig wurde auch das Spiel von Werder Bremen gegen Hoffenheim gestrichen. Die Begegnungen können wegen der widrigen Wetterbedingungen mit Schnee und stürmischem Wind nicht wie geplant am Samstag stattfinden, wie die Deutsche Liga mitteilte. Wann die Spiele nachgeholt werden, steht noch nicht fest.
Der Betreiber des Millerntor-Stadions in Hamburg hat die Spielstätte nach Rücksprache mit den lokalen Behörden gesperrt. Grund dafür sind die großen Mengen von Schnee und Eis auf dem gesamten Stadiongelände. Betroffen sind davon auch eine Reihe an ÖFB-Kickern. Bei Leipzig sind die Teamspieler Christoph Baumgartner, Nicolas Seiwald und Xaver Schlager engagiert, bei St. Pauli stehen Jannick Robatsch, David Nemeth und Goalie Simon Spari unter Vertrag.
Sicherheitsbedenken in Bremen
Als Grund für die Absage in Bremen nannte Werder “eine erhebliche Glättebildung in den Umläufen, Zuschauerbereichen und Verkehrsflächen im Weserstadion sowie erhebliche Schneeverwehungen in weiten Teilen des Stadionareals”. Aufgrund der Prognosen könne nicht gewährleistet werden, dass zu Spielbeginn ein Zustand hergestellt werden kann, der den sicherheitsrechtlichen Anforderungen eines Bundesligaspiels gerecht wird. Auch in dieser Partie sind mit Bremens Romano Schmid, Marco Grüll und Marco Friedl bzw. Trainer Christian Ilzer und Alexander Prass aufseiten der Hoffenheimer mehrere Österreicher betroffen.
Das Sturmtief “Elli” mit neuerlichem Schneefall und stürmischem Wetter hatte zuletzt die winterlichen Verhältnisse in Hamburg sowie in Norddeutschland verschärft. Alle Bemühungen, das Spiel möglich zu machen, nutzten nichts. “Aufgrund der gegenwärtigen Witterungsverhältnisse mit starkem Schneefall und Schneeverwehungen ist die Sicherheit der Versammlungsstätte und die sichere Durchführung der Veranstaltung (…) nicht gewährleistet”, hieß es beim FC St. Pauli.




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