Gedenkfeier in Frangart der Schützen in Frangart

“60 Jahre Feuernacht – Holt sie endlich heim!”

Samstag, 12. Juni 2021 | 21:13 Uhr

Frangart – Anlässlich „60 Jahre Feuernacht“ veranstaltete der Südtiroler Schützenbund in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Heimatbund am Samstag, den 12. Juni 2021 eine Gedenkfeier in Frangart.

Trotz Einschränkungen durch die Corona-Maßnahmen nahmen über 200 Schützen und Marketenderinnen, sowie zahlreiche Zivilisten – darunter sehr viele Jugendliche – an dieser Gedenkfeier teil.

Der Abend begann um 18 Uhr mit der Frontabschreitung mit den Höchstanwesenden der beiden Bünde und Ortsvertreterin Monika Hofer Larcher. Anschließend begrüßte Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes, alle Anwesenden die sich vor dem Sepp-Kerschbaumer-Gedenkstein in Frangart aufgestellt haben.

© Südtiroler Schützenbund / Egon Zemmer

„Heute gedenken wir der beispiellosen Frauen und Männer, die ihr Leben selbstlos in den Dienst der Heimat stellten und für den Erhalt der Tiroler Volksgruppe in ihrer Eigenart ihre Freiheit, Gesundheit und sogar das Leben hingaben.“ betont Lang bei der Begrüßung.

Es folgte der Wortgottesdienst, der von Diakon Hermann Pirpamer zelebriert wurde.

Die Gedenkreden hielten dieses mal zwei Südtiroler Persönlichkeiten aus dem Schützenkreis. Historikerin und Leiterin des „Haus der Tiroler Geschichte“, Frau Dr. Margareth Lun sprach über „Die Frauen und Kinder der Freiheitskämpfer“. Sie erzählte über ihre zahlreichen Begegnungen und Gespräche bei der Ausstellung über den Freiheitskampf mit Freiheitskämpfern und deren Frauen bzw. Witwen.

Die Gedenkrede „60 Jahre Feuernacht – brennt das Feuer in uns noch?“ sprach Ehrenlandeskommandant Elmar Thaler.

„Statt euch für ihren Mut zu danken fabuliert man dann, ob denn die Anschläge wirklich hilfreich waren, sagt zum wiederholten Mal – Gewalt ist nie eine Lösung – oder bringt es sogar soweit, dass man sich mit satter Mehrheit im Landtag gegen eine Begnadigung ausspricht.“, bemängelte der Ehrenlandeskommandant der Schützen.

© Südtiroler Schützenbund / Egon Zemmer

Nach den Gedenkreden folgte die würdige Heldenehrung und die Kranzniederlegung. Die Ehrenkompanie „Sepp Kerschbaumer“ Eppan feuerte eine Ehrensalve ab. Im Anschluss stimmte die Musikkapelle Frangart das Lied des guten Kameraden und die Landeshymne ein.

Zum Abschluss der Gedenkfeier übergab Obmann Roland Lang den Landeskommandanten- Stellvertreter Renato des Dorides ein Portrait des Freiheitskämpfers Luis Amplatz. Das Bild wurde vom Eppaner Maler Hannes Tribus anlässlich 60 Jahre Feuernacht im Auftrag des Heimatbundes gemalt. So bekamen auch alle Teilnehmer eine Postkarte mit dem Bild von Luis Amplatz mit auf dem Heimweg.

Zum Abschluss sollen die Worte von Sepp Kerschbaumer als Vermächtnis bleiben.

„Wir dürfen nicht auf fremde Hilfe hoffen, wenn wir nicht alles getan haben, was in unserer eigenen Kraft liegt – mit diesem Bewusstsein gehen wir hinaus, entzünden morgen Bergfeuer und zugleich auch wieder die Feuer in unserem Herzen.“

Von: ka

Bezirk: Überetsch/Unterland

Kommentare

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55 Kommentare auf "“60 Jahre Feuernacht – Holt sie endlich heim!”"


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brunecka
brunecka
Superredner
1 Monat 13 Tage

Holt sie endlich heim??? Ja,aber ins gefängnis wo diese hingehören!!!! Terroristen!!!!

iwoasolls
iwoasolls
Superredner
1 Monat 13 Tage

brunecka@ du hosch woll in tusch nit keart! wenn de nit gewesn warn , hoasasch du ias nit brunecka sondern brunico!

brunecka
brunecka
Superredner
1 Monat 13 Tage

@iwoasolls

mit den könnte ich gut leben!!!!!

Storch24
Storch24
Kinig
1 Monat 13 Tage

Wahrscheinlich hat ihnen ihr Opa, Oma nicht erzählt, was unsere „Alten“ mitmachten.

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

Wären sie nicht gewesen, schriebe niemand in deutscher Sprache bzw. gäbe es nicht einmal dieses Forum in deutscher Sprache. Mein Gott, wie kann man geschichtlich nur derart desinformiert sein.

Nik1
Nik1
Superredner
1 Monat 13 Tage

@brunecka befasse dich mal etwas genauer mit dieser Geschichte und zwar von Anfang an.

iwoasolls
iwoasolls
Superredner
1 Monat 13 Tage

@brunecka in napoli isch fir di untn sicher plotz

was bin ich
was bin ich
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

@brunecka hoi brunecka, worum huasch du die dou im Netz brunecka und net bruniciso? Mit sebm kennatn mio iz obo guit lebm. Bitte mache uns damit eine große Freude und wir denken an unsere Leute welche ihr Leben für die Heimat gegeben haben.

anonymous
anonymous
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

Würde mich auch sehr interessieren

brunecka
brunecka
Superredner
1 Monat 13 Tage

@iwoasolls

des sat olls la plärra

Italo
Italo
Superredner
1 Monat 13 Tage

@Storch24 Wos hobse dir epper für an 💩erzählt

Stolzz
Stolzz
Tratscher
1 Monat 13 Tage

Lieber Brunecka, die Leute handelten aus Idealismus und kämpften für eine bessere Zukunft. Ob es dafür nicht bessere Möglichkeiten als das Sprengen von Masten gegeben hätte, darüber lässt sich – vor allem aus heutiger Perspektive – trefflich streiten. Vor 60 Jahre mussten SüdtirolerInnen noch auswandern, weil es hier keine Arbeit für sie gab! Zugewanderte ItalienerInnen hingegen genossen viele Privilegien hinsichtlich Arbeit und Wohnung.

Savonarola
1 Monat 13 Tage

@ brunecka

du ghearsch a hoam, südlich von Salurn.

Alter Hase
Alter Hase
Grünschnabel
1 Monat 12 Tage

@Stolzz
Das ist der einzige historisch korrekte Beitrag, den ich hier lesen konnte.
Alles andere, bezogen auf die Lage Südtirols in 1962, ist pure Desinformation und Werbung.

The Hunter
The Hunter
Tratscher
1 Monat 12 Tage

@brunecka und du hosch koane Argumente für de Sochn wos do verkafn willsch. Du tuasch gegn Heldn hetzn, ihnen Stroftotn untorstelln wos nia bewiesen wordn sein obor die rechte in unspruch nemmen de mir lei donk ihnen gekriag hobn. Kurz und knop du mochsch die komplett lächerlich und kimsch netamol mit

inni
inni
Superredner
1 Monat 13 Tage
„60 Jahre Feuernacht – Holt sie endlich heim!” … und wos tien mit ihnen wenn sie do sein?…  Ihnen a Sozialwohnung gebm oder sie in an Hotel einquartiern? … Sie hobm do jo koane eigene Wohnung oder Haus. Sie warn do wia a Fisch außer Wosser. Hobm wohrscheinlich koane enge Beziehung mehr zu niemand noch 60 Johr Obwesenheit. I glab sie hattn lei furchtbores Hoamweg noch draußn, wo sie schun 60 Johr long leben und zem Familie gegründet hobm. Deswegn hobm jo sie a selber koan Gnadengesuch gmocht. Und do miaßetn sie olm mitn Risiko lebm, decht no wegen Mordes belangt… Weiterlesen »
Trina1
Trina1
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

inni, der Steger hot seine Schwester in Mühlen! Bin ganz deiner Meinung, de mechtn gor nimmer es isch zuviel Zeit vergangen!

Storch24
Storch24
Kinig
1 Monat 13 Tage

Auch die Rücksiedler von damals bekamen eine Wohnung. Wurden ganze Siedlungen dafür gebaut…

traurig
traurig
Tratscher
1 Monat 13 Tage

@ inni wer sog sell dass de nimmer hoam welln??
Dass de nimmer do lebm mechtn isch verständlich wenn sie Familie hobm. Obr lei amol af Bsuech kemmen und schaugn wies dahoam ausschaug mechtn de sichr ……

Nik1
Nik1
Superredner
1 Monat 13 Tage

Moansch net das de nö gschwischtrat hobm kannten ödo oanfoch neamo die Hoamat sechn well! Und Wieviel san durch de Folterungen gstorbm??? und wieviel homen durch de gonzn Folterungen körperlicha Gebrechen? Von die Seelisch Qualn amo ogsechn!!!

The Hunter
The Hunter
Tratscher
1 Monat 13 Tage

Für de Heldn hon i olm a Wohnung frei und sel gratis!!! Des wos sie geleistn hobn verdieant viel mehr eia des

inni
inni
Superredner
1 Monat 13 Tage

… die Rücksiedler worn ober koane Attentäter. Ober stimmt schun: dass den Rücksiedlern Wohnungen zur Verfügung gestellt wordn sein, de sie später für wianig Geld kafn hobm gekennt, hon i olm schun als groaße Ungerechtigkeit gegenüber den „Dableibern“ empfunden, de in Sachen Wohnungserwerb eine ungleich große finanzielle Belastung in Kauf nemmen hobm miaßn, sofern sie sich überhaupt jemals an‘Eigentumswohnung leistn hobm gekennt.

Italo
Italo
Superredner
1 Monat 13 Tage

@Storch24 ober sicher net für T…… sell falat no

quilombo
quilombo
Superredner
1 Monat 12 Tage

sicher soll man sie nicht “heimholen”, aber es geht darum daß für sie Südtirol kein verbotenes Land mehr ist.

The Hunter
The Hunter
Tratscher
1 Monat 12 Tage

@Italo Ohne Argument groaße redn schwingen obor die Rechte wos lei donk ihnen hosch schian brav in unspruch nemmen.

Wundorn tuats mi obor net, dein Username sog olls aus, Mentalitätn ändorn sich net. I kon insore Vorfahrn olleweil mehr vastian

bon jour
bon jour
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

der Landtag hat eine demokratische Entscheidung getroffen. Das sollten die Schützen akzeptieren.

Diogenes
Diogenes
Tratscher
1 Monat 13 Tage

Si taquisses, philosophus mansisses. Für Dich: Hättest Du geschwiegen,wärst Du Philosoph geblieben.

bon jour
bon jour
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

tja, ändert halt nicht daran, dass unser Landesparlament den Rechtsaußen-Vorschlag abgelehnt hat.

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

@Diogenes Oder anders: Die wissen, reden nicht; die reden, wissen nicht.

Zugspitze947
1 Monat 13 Tage

Der Sepp Kerschbaumer wird immer ein Vorbild für mich sein ! Er und seien Mitstreiter sollen in Frieden Ruhen 😢👌😢

Piefke-NRW
Piefke-NRW
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

Das sind Südtiroler HELDEN!

schreibt...
schreibt...
Superredner
1 Monat 13 Tage

@Piefke-NRW Jemand, der andere Menschen auf dem Gewissen hat, darf niemals, ich wiederhole, NIEMALS als ein Held angesehen werden!

The Hunter
The Hunter
Tratscher
1 Monat 13 Tage

@schreibt… Du hosch keine Ahnung von dor Geschichte deswegn konsch delche redn schwingen

Und wenns dir des net pasdt wieso redschen nor in insorn L8nd 7n Deutscher Sproche?? Konsch jo noch Italien Auswondorn wenn dir Sproche und Tradition net passn

bon jour
bon jour
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

unser Deutschnationaler Missionar, der Dauer-Poster und Besserwisser.

bon jour
bon jour
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

@schreibt
eben

Nik1
Nik1
Superredner
1 Monat 13 Tage

@schreibt… Wieviele Menschenleben hat der italienische Staat auf dem Gewissen??.

Paladin
Paladin
Tratscher
1 Monat 12 Tage

Interessant, d.h. also die Attentäter des 20. Juli 1944 sind für Sie also keine Helden, sondern Verbrecher und Terroristen?

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

Diese alten Herren sollten wirklich ihren Lebensabend in ihrer Heimat verbringen dürfen – die rechtliche Aufbereitung der Anschläge ist ein juristisches Trauerspiel!
Wenn ein Supermafioso mit “100” Morden nach 25 Jahren freikommen darf, wäre es nur menschlich, diese Herren auch zu begnadigen!

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

nuisnix, ja glaubst du wirklich dass die alten Herren das möchten! Sehr jung mussten sie die Familien verlassen für immer.Jetzt wo sie Kinder Enkel und Urenkel haben sich ein neues Leben aufgebaut haben, glaubst du sie möchten den restlichen Lebensabend alleine in fremd gewordenen Dörfern verbringen! Das hätte keine Logik.

Italo
Italo
Superredner
1 Monat 13 Tage

@Trina1 Selberschuld wos dei Ungstellt hobm

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

@nuisnix
ja, sehe ich aiuch so.

Nik1
Nik1
Superredner
1 Monat 13 Tage

@Italo frog amolnouchn warm Sie des getun hobm! Obo se will do Italiener jo net sechn! Es hoast la olm de Terrorischtn obo noch die Hintergründe frogn die wianigschtn! Wenn’s de Mando net gebm hett war Südtirol heint net do wos isch.

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

@Italo ein umstrittenes Thema, glaubst du die Italiener damals waren heilig?

quilombo
quilombo
Superredner
1 Monat 12 Tage

@Trina1, darum geht es nicht.

sarnarle
sarnarle
Superredner
1 Monat 13 Tage

Eher sollte es heißen holt uns endlich heim. Italien betrachtet uns als Kriegsbeute sozusagen als Kollonie

Italo
Italo
Superredner
1 Monat 13 Tage

Heim in der Via Dante🥷

Savonarola
1 Monat 13 Tage

und du heim nach Lampedusa

Muahaha
Muahaha
Neuling
1 Monat 12 Tage

Nun ja, mit faschistischem Gedankengut kennst du dich ja anscheinend aus, wenn man deine Aussagen so anschaut… Besser still sein

wellen
wellen
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

Steger erst neulich in det BR Doku:” NIEMALS” würde er ein Gnadengesuch stellen. Also lasst diese alten Männer in Ruhe, die wollen gar nicht nach Südtirol zurück.

Staenkerer
1 Monat 13 Tage

nie a gnadengesuch mochn , mit betonung auf GNADE, hoaßt lei das er in “feind” NIE um gnade bettel werd …. sunsch nix!

quilombo
quilombo
Superredner
1 Monat 12 Tage

für was sollten sie um Gnade ansuchen?

bon jour
bon jour
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

Steger hat sich ins Knie geschossen mit dem Interview. Wer sich weigert, die Schuld einzugestehen, wer Mörder deckt wie er, kommt sicher nie zu einer Begnadigung.

Staenkerer
1 Monat 13 Tage

ob “heimholn” airklich es richtige war?
de sein jetz seit 60johr, oder fost 60 johr außer londes do se sem schun amoll entwurzelt wurden, domols als” junger baum” der, wenn der wille do wor, neue gwurzelnt hot und würden jetzt noch 60 Jahren wieder entwurzelt, jetz als “olter bam” der nimmer neu unwurzelt! ob des es richtige war?
ba ollen respekt wos se geleistet hoben, ober man muss bedenken dass sie genau wussten wie gefährlich ihr unterfangen war und das se do kaum gnade erwortn gekennt hobn, sondern horte strof oder eben flucht für immer!

Nik1
Nik1
Superredner
1 Monat 12 Tage

@Staenkerer du hosch sicher recht an oltn Bam konsch nimma vosetzn. I hon die Ehre kop mit oan zi redn wos do dobei wor. Und der wor a einige Zeit insperrt. Er hot mo kurz Episoden vo der Zeit dohzehlt. I galing wora komplett fertig und hot gemisst auhearn weilsn söffl mitgenumm hot. Es gib in Italienischen Stoot Leit wos weit aus mehra vobröchn hobm.

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

Hallo nach Südtirol,

das Land fördert das kulturelle Wirken und die Arbeit der Verbände um Brauchtum und Kultur jährlich mit einem sechsstelligen Beitrag.
Und wie bei der letzten einschlägigen Landtagsanfrage des Abgeordneten Urzi zu lesen hält die Landesregierung es für wohlangelegtes Geld und gedenkt keinesfalls diese Unterstützung einzustellen.

http://www2.landtag-bz.org/de/datenbanken/akte/angaben_akt.asp?app=idap&at_id=619532&blank=N

Zudem scheint es reichlich Nachwuchs zu geben, ein Aussterben erscheint utopisch.
 Derartige Veranstaltungen um Brauchtum,Tradition und Heimatverbundenheit werden also auch in Zukunft das Strassenbild mittragen ob das Heimatverkäufern und den Fans der Staatsform VillaKunterbunt passt oder nicht.

Auf Wiedersehen in Südtirol

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