Besuch aus Peru

Aktion Sternsingen – Hilfe zur Selbsthilfe

Dienstag, 18. Oktober 2016 | 17:43 Uhr

Bozen – Die Aktion Sternsingen ist die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kindern. Jedes Jahr überbringen in Südtirol an die 6.000 Sternsingenkinder Segenswünsche für das neue Jahr und sammeln Spenden für notleidende Menschen.

Hinter der Aktion Sternsingen steht die größte Kinderorganisation Südtirols: Die Katholische Jungschar. Gemeinsam mit dem Missionsamt der Diözese Bozen-Brixen unterstützt sie nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ jedes Jahr über 100 karitative Projekte weltweit, die von Partnerorganisationen in den jeweiligen Ländern konzipiert und durchgeführt werden. Im vergangenen Jahr wurden bei der Aktion Sternsingen rund 1,5 Millionen Euro Spenden gesammelt.

Besuch aus Peru

Ein regelmäßiger Austausch mit den Projektpartnern ist der Katholischen Jungschar Südtirols sehr wichtig. Jedes Jahr besuchen die Vorsitzenden deshalb eines der vielen Projekte, um zu sehen, wie die Spendengelder vor Ort eingesetzt werden.

Im vergangenen Jahr wurde ein Projekt in Huaraz/Peru besucht, welches Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung unterstützt. Die Projektleiterin Rosario „Charo“ Figueroa ist derzeit zu Besuch in Südtirol und hat der Katholischen Jungschar Südtirols am Dienstag, 18. Oktober einen Besuch abgestattet.

„Ziel unseres heutigen Treffens war in erster Linie ein Austausch. Wir sind sehr dankbar darüber, dass uns Rosario Figueroa regelmäßig mit Informationen versorgt. Neben Nachmittagsbetreuungsangeboten für Kinder, Therapieangeboten und Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung konnte mithilfe der Spendengelder auch ein Physiotherapeut angestellt werden, der die Kinder und Jugendlichen mit körperlicher Beeinträchtigung begleitet und behandelt“, erklärt Verena Dariz, 2. Vorsitzende der Katholischen Jungschar Südtirols.

Rosario Figueroa möchte mit ihrem Projekt vor allem Sensibilisierungsarbeit leisten. Menschen mit Beeinträchtigung haben es in Peru sehr schwer. „Es gibt kaum Möglichkeiten der Förderung und Integration, deshalb versuchen wir die Menschen in den Armenvierteln aufzuklären und ihnen zu vermitteln, dass Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung genauso wertvoll sind wie Kinder und Jugendliche ohne Beeinträchtigung“, erklärt Rosario Figueroa.

Das Projekt in Huaraz/Peru ist ein Partnerschaftsprojekt der „oew – Organisation für Eine Solidarische Welt“. Die oew bietet für dieses Projekt Solidaritätsbesuche an.

Von: luk

Bezirk: Bozen

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