Dokumentarfilme über Deutschland im Wandel

DocDay zeigt Neustadt-Trilogie von Thomas Heise in Bozen

Mittwoch, 14. Januar 2026 | 11:15 Uhr

Von: luk

Bozen – Im Rahmen der Dokumentarfilmreihe DocDay wird in Bozen die Neustadt-Trilogie des deutschen Filmemachers Thomas Heise gezeigt. Die drei Dokumentarfilme sind am Donnerstag, 15. Jänner, und am Samstag, 17. Jänner, im Filmclub Bozen sowie an der Filmschule ZeLIG zu sehen.

Die Trilogie entstand zwischen Anfang der 1990er- und Mitte der 2000er-Jahre und beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Umbrüchen in Halle-Neustadt nach dem Fall der Berliner Mauer. Heise begleitete über einen Zeitraum von 15 Jahren Jugendliche und deren Umfeld in einer von Perspektivlosigkeit und sozialen Spannungen geprägten Plattenbausiedlung. Der Regisseur, der 2024 verstorben ist, gilt als einer der bedeutendsten europäischen Dokumentarfilmschaffenden.

Das Rahmenprogramm beginnt am Donnerstag, 15. Jänner, um 9.30 Uhr mit einer öffentlichen Masterclass zu Heises Werk an der Filmschule ZeLIG. Am selben Abend werden im Filmclub um 18.00 Uhr „Stau – Jetzt geht’s los“ und um 20.00 Uhr „Neustadt Stau – Der Stand der Dinge“ gezeigt, gefolgt von einem Gespräch mit der Produzentin Katrin Schlösser und dem Kameramann Peter Badel. Der dritte Teil der Trilogie, „Kinder, wie die Zeit vergeht“, wird am Samstag, 17. Jänner, um 10.30 Uhr im Filmclub präsentiert, anschließend findet ein Gespräch mit der Berliner Filmemacherin Marie Wilke statt.

DocDay ist eine Initiative der FAS – Film Association Südtirol in Zusammenarbeit mit dem Filmclub Bozen und der Filmschule ZeLIG, unterstützt von der Autonomen Provinz Bozen. Weitere Informationen sind online abrufbar.

Bezirk: Bozen

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