Anerkennung für Robert Schifferegger und das Amt für Gewässerschutz:

Tag der Fische: “Wenn der Lebensraum passt, geht’s den Fischen gut”

Samstag, 21. August 2021 | 19:21 Uhr

Bozen – Zum Tag der Fische am 22. August überreicht der Fischereiverband Südtirol eine Dankesurkunde an Robert Schifferegger, stellvertretend für das Amt für Gewässerschutz, als Anerkennung für das Engagement und die Bemühungen, den Wasserlebensraum und damit auch die Lebensgrundlagen der Fische zu sichern, rechtlich zu schützen und sukzessive zu verbessern.

Am 22. August findet jährlich der „Tag der Fische“ statt. Weltweit sollen mit diesem Aktionstag Fischarten ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden, die durch Überfischung und Lebensraumverlust in ihren Beständen bedroht sind.

Fischereiverband Südtirol

Der Fischereiverband Südtirol nimmt heuer erneut diesen Tag zum Anlass, um eine Südtiroler Persönlichkeit bzw. Behörde für ihre besonderen Verdienste um die heimische Fischfauna auszuzeichnen. Dabei greift der Fischereiverband Südtirol heuer das Thema des Lebensraumes auf. Mit der Verleihung der Dankesurkunde an Robert Schifferegger, den langjährigen Mitarbeiter des Landesamtes für Gewässerschutz, unterstreicht der Verband die grundlegende Bedeutung des Schutzes der aquatischen Lebensräume für die Fischfauna im Lande. Der Erhalt möglichst natürlicher, vielfältiger und vitaler Fischgemeinschaften in unseren Gewässern kann nur in einem intakten Lebensraum funktionieren.

Fischereiverband Südtirol

Der studierte Biologe Robert Schifferegger, seit 1995 im Amt für Gewässerschutz aktiv, hat in den letzten 25 Jahren maßgeblich den Gewässerschutz im Lande mitgestaltet. Unter anderem hat er an der Ausarbeitung des Wassernutzungs- und des Gewässerschutzplanes mitgearbeitet, der beiden wichtigen Regelwerke für den aquatischen Bereich in Südtirol. Dabei hat er beharrlich den Aspekt des quantitativen und qualitativen Schutzes der Ressource Wasser in die Pläne eingearbeitet und verankert, sich zugleich aber auch für den Schutz des Wasserlebensraumes als Ganzes stark gemacht. Der erst kürzlich verabschiedete Gewässerschutzplan wird seine Wirkung in den kommenden Jahren entlang unserer Gewässer entfalten und gibt dabei die Richtschnur vor, damit sich bis spätestens 2027 alle Südtiroler Gewässer in einem ökologisch zumindest guten Zustand befinden.

Fischereiverband Südtirol

Das Amt für Gewässerschutz ist für die Fischerei ein unverzichtbarer strategischer Ansprechpartner für die großen Themen im Zusammenhang mit der Ressource Wasser, wie etwa der hydroelektrischen Nutzung unserer Gewässer und der sich damit ergebenden Probleme für die aquatische Fauna, wie die ökologisch notwendigen Restwassermengen, den belastenden Schwallbetrieb und die verheerenden Stauraumspülungen. Mit der fachlichen Kompetenz und den entsprechenden Befugnissen ausgestattet, kann die Behörde den Konzessionären von Wasserableitungen mit entsprechenden Auflagen für eine ökologisch verträgliche Nutzung der öffentlichen Ressource Wasser sorgen – sowohl im Zuge der Genehmigung als auch im laufenden Betrieb.

Für das weit- und umsichtige Engagement sowie die alltäglichen Bemühungen, die blauen Adern Südtirols wieder Schritt für Schritt ursprünglicher, naturnaher und damit zu einem attraktiveren und wertvolleren Lebensraum für alle wassergebundenen Tiere und Pflanzen zu machen, bedankt sich der Fischereiverband Südtirol ganz herzlich bei Herrn Robert Schifferegger, stellvertretend für seine Mitstreiter/innnen im Amt für Gewässerschutz, und verleiht ihm zum heutigen Tag der Fische diese Urkunde. Robert, bitte weiter so!

Von: ka

Bezirk: Bozen

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4 Kommentare auf "Tag der Fische: “Wenn der Lebensraum passt, geht’s den Fischen gut”"


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Oracle
Oracle
Superredner
30 Tage 7 h

…. Fische schützen = Fischen verbieten…. die Fischer als Fischbeschützer? naja, so ganz kaufe ich es ihnen nicht ab, wenn man zur Freizeitbeschäftigung das Leben von Fischen beendet….und anderen Lebewesen z.B. dem Reiher die Futterquellen stört…

Roby74
Roby74
Superredner
30 Tage 6 h

@Oracle
Keine Sorge,ich bin zwar Fischer aber töte bei Weitem nicht so viele Fische wie Du meinst!Grau-bzw.Fischreiher haben noch weitere Futterquellen als nur Fische:Mäuse,Schlangen,Frösche und sogar so manche Schlangen die sie erbeuten.😉Nur durch Fischerei(die im Alpenraum schon seit Jahrhunderte betrieben wird)sind noch keine Fische ausgestorben,vielmehr durch Ufer-bzw.Gewässerverbauung,Umweltverschmutzung,Lebensraum-und Laichplatzverlust!

Roby74
Roby74
Superredner
29 Tage 19 h

@Oracle
Man muss das fischen nicht verbieten(nur gut das Du nichts zu sagen hast🤦🏼‍♂️🙄)
Zum Schutz der Fische gibt es Schonstrecken:da wird das ganze Jahr nicht gefischt.
Bestimmte Fischarten sind ganzjährig geschützt und somit darf man sie nicht fangen,die restlichen darf man nur von….bis….fangen,es gibt Mindestmaße,Stückzahllimitierung für fangbare Fischarten und eingeschränkte Fangmethoden bzw.Köder!!!DAS IST AUCH RICHTIG SO!
Glaube Du nur nicht man kann unbegrenzt Fische fangen,wann,wo man will und wie oft man will!😉

Roby74
Roby74
Superredner
30 Tage 7 h

Gut so!
Wasser ist Leben!👍🏻Naturnahe Lebenräume gewähren einen artenreichen,gesunden,sich selbst fortpflanzenden Fischbestand.🐟
Kanalisierte und eingeengte Flussräume sind zu renaturalisieren,Auenlandschaften die vielen Vögeln 🐦🦆🦉🦅auch als Brutstätte und Rückzugsgebiet dienen
(Ahr,Puni z.B.),sind zu schützen.Eine gute Maßnahme gegen Hochwasser,besser auf Sicherheit,Artenvielfalt und Lebensräume zählen als auf Stromerzeugung und Profit!

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