Von: apa
Österreichs Heim-ESC-Act Cosmó hat am Donnerstag seinen ersten Auftritt auf der Stadthallenbühne hingelegt. Die Idee hinter der Performance bestehe darin, das “innere Tier” loszulassen. In dem Unterfangen unterstützt wird der 19-Jährige u.a. von Gazelle, Löwin, Gorilla und Nashorn, wie der ORF am Freitag mitteilte. Cosmó selbst sprach nach der animalischen Bühnenpremiere von einem “großartigen Moment für uns als Team”. Die nächste Stageeinheit steht am Samstag an.
Man habe mehrere Konzepte gewälzt, wird Cosmó zitiert. Federführend an der nun in Umsetzung befindlichen Inszenierung seines “Tanzscheins” ist das “Creative-Team” um Dan Shipton und Ross Nicholson beteiligt. Der Auftritt soll “energiegeladenes Club-Feeling” vermitteln und “prägende Tanzepochen zum Leben” erwecken, “um sie unter dem blauen Stern der neuen Ära zu vereinen”. Das alles nun auf der großen Bühne zum Leben zu erwecken, löse bei Cosmó ein “Wow, das haben wir geschaffen”-Gefühl aus: “Ich freue mich darauf, das nächste Woche Europa und der ganzen Welt zu zeigen.” Der erste öffentlich verfolgbare Auftritt ist jener im zweiten Halbfinale am 14. Mai, wo Cosmó außer Konkurrenz Stage-Luft schnuppern wird können, bis es dann am 16. Mai im “Grand Final” ernst wird.
Tiere, Gitarre und “Tanzschein”-Choreo
Für das Styling zeichnen Adi Lozancic und Timo Reitbauer und für die kunstvoll gefertigten Tiermasken Birgit Mörtl verantwortlich. Gemeinsam begeben sich die Akteurinnen und Akteure – neben den “Tieren” ist auch Cosmó-Compagnon Sandro Humitsch als Gitarrist wieder mit an Bord – aufs Parkett. Ebenso aus dem “Tanzschein”-Video und der Vorausscheidungsshow bekannt ist die mittlerweile durchaus kultige Stehchoreografie im Refrain. Auf dieses Wiedererkennungselement verzichte man auch jetzt selbstverständlich nicht.
Getanzt wird in Kostümen mit schwarzem Leder und schwarzem Kunstpelz, die mit silber-metallischen Akzenten versehen sind. Die einzelnen Figuren repräsentieren jeweils verschiedene Clubepochen – von den 1970er-Jahren über die aktuelle Zeit bis in die mögliche Fortgeh-Zukunft. So wolle man “die Bühne in eine wilde, immersive Feier – als Metapher fürs Ablegen von Hemmungen” verwandeln, so Shipton und Nicholson: “Es geht darum, durch Bewegung, Rhythmus und kollektive Freude sein urtümliches Selbst wieder zu spüren.”
Wer mehr von Cosmó erleben möchte, hat ab heute auch die Möglichkeit, neuem Material zu lauschen: auf der EP “Lieber tanz ich weiter”. Darauf finden sich neben dem ESC-Track noch drei weitere Stücke, die stilistisch in eine ähnliche Kerbe schlagen.




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