Aaron Smith kommt ein Quickie im Behindertenklo teuer zu stehen

All Blacks Rugbystar vergnügt sich mit weiblichen Fan auf Flughafentoilette

Samstag, 08. Oktober 2016 | 08:04 Uhr

Christchurch – Das wirklich männliche Mannschaftsspiel Rugby ist Neuseelands beliebtester Sport und die Nationalmannschaft All Blacks, die weltweit auch wegen ihres Haka-Rituals bekannt sind, ist ein Nationalheiligtum. Das sportliche Denkmal hat aber nun ein paar Kratzer abbekommen, weil sich ein Star des Teams auf dem Flughafen daneben benommen hatte.

Dem Gedrängehalbspieler Aaron Smith fiel nach einem Vorbereitungsspiel nichts Besseres ein, als sich mit einem weiblichen Fan in eine Behindertentoilette des Flughafens von Christchurch zu sperren und sich darin lautstark und für alle hörbar, zu vergnügen. Zum großen Pech des großen Rugbyspielers wartete ein Familienvater mit mehreren Kindern in der Nähe der Toilette und bekam die ganze Szene mit. Der Vater, der über das Verhalten der beiden Liebenden zutiefst empört war, machte in einem Leserbrief an den „New Zealand Herald“ seinem Ärger Luft. Er schrieb der Zeitung, dass die Geräusche, die aus der Toilette drangen, keinen Zweifel darüber ließen, was in dem Klo gerade vor sich ging.

Als der Vorfall immer weitere Kreise zog, wurde die Luft für Aaron Smith immer dünner. Nachdem mehrere Sponsoren und sogar Ministerpräsident John Key ihrer Enttäuschung Ausdruck verliehen hatten, half auch die tränenreiche Entschuldigung nicht mehr. Der zutiefst verärgerte Trainer und der Verband zogen die Konsequenzen und suspendierten den Rugbyspieler.

Aaron Smith, der bereits vorher kein Kind von Traurigkeit war, hat sich nach Ansicht der Kritiker gleich mehrerer Vergehen schuldig gemacht.

Das moralisch wenig erbauliche Vergnügen – Smith ist bereits mit einer anderen Frau liiert – fand erstens in einer Behindertentoilette, wo der Spieler sicherlich nicht hingehört, statt. Er trug zweitens beim Vorfall die offizielle All Blacks-Mannschaftskleidung, die von den Fans als heilig angesehen wird. Drittens gilt Smith als Wiederholungstäter, weil er bereits 2012 mit einem Nacktselfie negativ aufgefallen war und ein Ausgehverbot missachtet hatte.

In Europa hätte man über diese „Übertretungen“ vielleicht nur müde gelächelt oder es bei einer Rüge belassen, aber die Neuseeländer kennen bei solchen Vorkommnissen überhaupt keinen Spaß. Schon gar nicht, wenn man Rugbynationalspieler bei den All Blacks ist.

 

 

 

 

Von: ka