Auch Kaffee und Wein sind dabei

Diese sechs Lebensmittel sind schlecht für die Zähne

Freitag, 23. November 2018 | 08:13 Uhr

Essen, das als gesund angepriesen wird, ist nicht zwangsläufig auch gut für eure Zähne. Die folgenden sechs Lebensmittel gelten für die Gesundheit der Beißerchen als eher bedenklich. Daher sollte man sie auch nur in Maßen genießen.

 

Zitrusfrüchte und saure Lebensmittel

Wenn eure Zähne einen Gelbstich aufweisen, solltet ihr eher Abstand von sauren Lebensmitteln nehmen. Die Säuren erweichen nämlich den Zahnschmelz. Mineralien werden ausgeschwemmt und der Zahnschmelz verliert an Dicke.

Ist die Schmelzschicht einmal weg, greifen die Säuren auch auf das Dentin über. Das kann dazu führen, dass eure Zähne auf Kälte oder Wärme sehr empfindlich reagieren.

Wer Zitrusfrüchte genießt, sollte eines jedenfalls beachten: Putzt eure Zähne nicht direkt nach dem Verzehr, damit ihr eure erweichte Schmelzoberfläche nicht einfach “wegbürstet”.

Kaffee verfärbt die Zähne

Kaffee gehört für viele Menschen einfach zum Leben dazu. Doch leider ist das Getränk auch für unschöne Verfärbungen der Zähne verantwortlich. Es lagern sich die Tannine auf dem Zahnschmelz ab, die für unschöne braune Flecken sorgen. Außerdem verändert die sogenannte Kaffeesäure den PH-Wert im Mund. Die Zähne werden empfindlicher.

Auch Tee verursacht Flecken

Wie Kaffee verursacht auch der Genuss von Tee unschöne Flecken auf den Zähnen. Grund hierfür sind ebenfalls sogenannte Tannine, die im Getränk enthalten sind. Der Unterschied zum Kaffee: Die Verfärbungen variieren. Bei Grüntee gibt es graue Verfärbungen, Schwarztee sorgt für braune Zähne.

Vorsicht bei Smoothies

Smoothies sind nicht nur lecker, sondern auch echte Vitaminbomben. Dennoch sollte man vorsichtig sein, denn die Fruchtmix-Getränke haben einen hohen Fruchtzucker- und Säuregehalt. Die Säuren entkalken die Zähne und machen sie empfindlicher. Aber nicht nur die Säure der Früchte, auch der Fruchtzucker ist problematisch. Denn die Bakterien im Mund bauen den Zucker wiederum zu Säuren ab, sodass im schlimmsten Fall Karies entstehen kann. Wer seinen Zähnen etwas Gutes tun will, sollte eher auf grüne Smoothies setzen oder säurearme Früchte verwenden.

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Please stop adding Raw spinach and broccoli to your smoothies. Spinach and broccoli have Phytates which prevent absorption of many nutrients. If you avoid red meat and only eat plant based / #vegan uncooked vegetables, mineral deficiencies can develop. Raw spinach can also cause some massive gut issues and discomfort so you’re better off cooking it slightly in butter or ghee to get rid of anti nutrients. In fact this way you’ll absorb some more of the fat soluble nutrients present in it. I’ve heard some really dreadful stories about raw food and I know smoothies have become staple for some of you. So just a quick word of caution..No raw spinach in your smoothies or salads please! Any of you heard this before or experienced it ? please add your comments below 🙂 #smoothies #rawfood #rawfooddiet #nutritionistdubai #nutritionistmumbai

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Spinat ist nicht die beste Wahl für Zähne

Spinat ist gesund, allerdings für die Zähne nicht die beste Wahl. Im Spinat sind nämlich Oxalsäure und Kalzium enthalten, das sich im Mundraum zum unlöslichen Salz Calciumoxalat verbindet. Das verursacht das Gefühl von stumpfen Zähnen, was wiederum bedeutet, dass der Zahnschmelz vorübergehend empfindlicher geworden ist. Oxalsäure befindet sich auch noch in Rhabarber, Mangold und Sauerampfer.

Weinsäure greift Zähne an

Nachdem wir euch bereits den Genuss von Kaffee vermiest haben, folgt nun auch noch der Wein. Ein Gläschen ist bekanntlich wohltuend für die Gesundheit, ist für die Zähne aber gar nicht so gut. Warum? Weil die Weinsäure den Zahnschmelz angreift und die bekannten  Tannine sorgen dafür, dass sich eure Beißerchen verfärben.

Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Experten haben herausgefunden, dass Rotwein ein gutes Mittel im Kampf gegen Bakterien im Mund ist.

Von: luk