Hilferuf auf Twitter

Eingesperrt im Lift: Reaktion nach sieben Monaten

Mittwoch, 14. September 2016 | 17:50 Uhr

Baltimore – Als die US-Journalistin Amanda Carpenter in einem Flughafen-Lift in Baltimore feststeckte, schickte sie per Twitter einen Hilferuf an den Betreiber Amtrak. Eine Rückmeldung des Unternehmens kam nach sieben Monaten.

In der Regel sind die Mitarbeiter der Social-Media-Teams in den USA von Unternehmen schnell und kundenorientiert. Das Unternehmen Amtrak, das den Zugverkehr in den USA regelt, scheint dabei allerdings eine Ausnahme zu bilden.

Im Februar kam die Journalistin in die missliche Lage, in einem Aufzug des Bahnkonzerns stecken zu bleiben. Prompt schickte die netzaffine Frau einen Hilferuf auf Twitter los: „Leute. Ich sitze in einem Amtrak-Aufzug am Bwi-Airport fest. Hilfe?“

Rund sieben Monate später hat der Konzern reagiert, doch Schweigen kann auch manchmal Gold sein. „Es tut uns leid, das zu hören. Sind Sie immer noch in dem Aufzug?“, heißt es in der Rückantwort auf Twitter.

Zwar wurde der Tweet bislang mehr als 2.000 Mal geliked, doch die meisten Kommentare lassen auf einen leichten Imageschaden des Unternehmens schließen. Ein User fragte etwa, ob dies der schlimmste Kundenservice in der Geschichte ist. Ein anderer bezeichnete Amtrak als „wahrhaft staatlichen Betrieb“.

Von: mk

Kommentare

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4 Kommentare auf "Eingesperrt im Lift: Reaktion nach sieben Monaten"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
sixxi
Neuling
12 Tage 6 h

Isch jo logisch… Bevor i telefonisch an Notruf obsetz tua i erster mol bissl twittern!!

Baduila
Grünschnabel
12 Tage 6 h

Jeder Lift hat eine Notruftaste die einen direkt mit dem Permanentdienst verbindet. Auch in USA! Aber das ist halt weniger spektakulär.

Mikeman
Tratscher
12 Tage 4 h

dumme Gänse gibts auf der ganzen Welt 😀

StreetBob
Grünschnabel
11 Tage 19 h

I tat als erstes in roatn Knopf druckn… Do nutzt Netzaffin a nix….

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