Von: luk
Geesthacht – Auf der Elbe bei Hamburg sorgt ein ungewöhnliches Naturschauspiel für Aufsehen: Vor allem im Bereich Geesthacht (kurz vor Hamburg) haben sich massive Eisformationen gebildet, die sich stellenweise meterhoch hoch auftürmen. Ursache ist eine seltene Kombination aus starkem Frost und extremem Niedrigwasser.
Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) führten Temperaturen von bis zu minus 10,8 Grad und ein stark verringerter Abfluss der Elbe zu der außergewöhnlichen Lage. Teilweise flossen nur rund 300 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch den Fluss – deutlich zu wenig, um das Eis abzutransportieren. Stattdessen bildete sich sogenanntes Grundeis, das vom Flussbett aufstieg und die Oberfläche blockierte, berichtet BILD.
Seit Beginn des Tauwetters sind mehrere Eisbrecher im Dauereinsatz, um die Fahrrinne freizuhalten.
Das seltene und schöne Natur-Phänomen zieht zahlreiche Schaulustige an die Elbufer. Auf der Höhe von Hamburg ist das Eis zwar nicht mehr meterhoch, aber gerade im Abendlicht ein Augenschmaus.

Entspannung ist jedoch nicht in Sicht: Meteorologen warnen vor einer erneuten Kältephase in den kommenden Tagen, gegen Monatsende könnten die Temperaturen erneut deutlich unter den Gefrierpunkt fallen. Das könnte die Bildung von Eis begünstigen.








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