Ergebnis der Spontanbefragung

Nur wenige neigen zu Hamsterkäufen

Mittwoch, 18. November 2020 | 08:00 Uhr

Bozen –  Mit der Verschärfung der Coronaregeln wurde in Europa erneut ein Phänomen beobachtet, dass bereits schon aus der ersten Welle bekannt war: Hamsterkäufe. Neben Klopapier waren in Deutschland etwa Milch und Mehl der Renner. Bei einer Spontanbefragung auf Südtirol News gaben die Teilnehmer mehrheitlich an, dass sie keine Waren bunkern. 32 Prozent der rund 5.000 Teilnehmer meinten, dass sie schon etwas mehr als üblich einkaufen würden und fünf Prozent outen sich als hoffnungsloser Fall.

 

Im Kommentarbereich gingen die Meinungen ebenfalls auseinander. @Andreas1234567 hat schon etwas mehr zu Hause, als der durchschnittliche Normalverbraucher. Dabei tut sich aber ein neues Problem auf: “Gehamstert wird nicht, aber die große Kühltruhe ist immer gut gefüllt mit Sonderangeboten und Selbstgekochtem. Grundprodukte sind immer vorrätig, aber nicht warenlagerweise. Einzig denke ich seit Monaten über eine Notstromversorgung nach, was nützt einem die große Kühltruhe bei einem mehrstündigem Stromausfall?”

@Bergsteiga hortet nur gewisse Warengruppen: “Ja hauptsächlich Bier.” @zorro1972 scheint vom gleichen Menschenschlag zu sein: “Mein einziger Hamsterkauf wor vorige Woche, wenn der Wirt gsog hot: letzte Runde….”

Und @traurig ist da ganz gelassen: “Na sichr net. I kaf momentan ibrhaupt lei Brot ,Milch, Goggelen,Obscht und Gemüse. Zerscht werd amol olls aufgebraucht wos die Speisekommr und dr Gfrieschronk hergebm. I geh lei mehr 1 mol in dr Woch einkafn.”

 

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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12 Kommentare auf "Nur wenige neigen zu Hamsterkäufen"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Leonor
Leonor
Superredner
6 Tage 9 h

Wie denn auch, viele haben kleine Wohnungen und sie haben nicht mal Platz für einen groß Einkauf.

alpenfranz
alpenfranz
Superredner
6 Tage 8 h

….bei mir schaut die Garage aus wie ein kleines Geschäft. nicht wegen corona…aber einkaufen geht mir extrem auf den Sack. deshalb habe ich mindestens für 3 Monate die wichtigsten Sachen vorrätig. Nudel, Kartoffel, Olivenöl, Tomatenpassata usw, aber auch Tabs, Waschpulver, Küchencrep, Toilettenpapier….und man spart sich noch was. zB gestern 20 kg rieper Mehl 8 Euro gespart..

tomsn
tomsn
Tratscher
5 Tage 23 h

@alpenfranz sem gebats billigeres Mehl.

oli.
oli.
Kinig
6 Tage 8 h

Wir haben seit über 30ig Jahren immer einen Vorrat im Haus, so das wir bei Krankheiten etc. nicht rauskommen.
Aber wegen Corona würde nicht mehr eingekauft , ausser Batterien u Teelichter für Weihnachtsdeko .
In Europa wird soviel produziert, das man keine Hamsterkkäufe unternehmen muss. Geschäfte des täglichen Gebrauchs werden nie schließen.

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
5 Tage 22 h

@oli….hoffentlich regelmäßig verwendet und durch “frische” Sachen ersetzt.

nok
nok
Superredner
6 Tage 8 h

wahrscheinlich haben die meisten noch den Keller voll vom letzten Mal.

Nik1
Nik1
Superredner
6 Tage 8 h

Se isch mo in die leschtn Toge net vir kemm!

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Superredner
6 Tage 7 h

Des Deutschen “Über”lebenmittel: Nudeln.
“Im März 2020 wurden mit gut 36 600 Tonnen 72 % mehr Nudeln produziert als im Vormonat und 82 % mehr als im März 2019. Betrachtet man das bisherige Corona-Jahr 2020, zeigt sich ebenfalls ein Produktionsanstieg: Von Januar bis September 2020 lag die Produktion im Schnitt um 20 % höher als im Vorjahreszeitraum.”
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/11/PD20_N075_42.html

wouxune
wouxune
Superredner
6 Tage 3 h

Und Klopapier??😂😂 soll lecker schmecken nach 10min. kochen und etwas Salz

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
6 Tage 1 h

Es wird bei mir auch bei einem zweiten oder wievielten Lockdown keine !! 🐹 auf der “Speisekarte” geben….🤣🤣

Knedl
Knedl
Grünschnabel
6 Tage 39 Min

Mag keine haustiere weder hamster noch hund oder katze😅

prontielefonti
prontielefonti
Superredner
5 Tage 22 h

Olls schun augfillt.
2 Untergeschosse mit jeweils 100m² voll Lebnsmittl.
… 😂 😂 😂

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