Idee zum Adventkalender kam von Elias Frontull aus Zwischenwasser

24 Lichtgeschichten: Familien-Adventkalender zum Lesen, Basteln und Feiern

Mittwoch, 23. November 2022 | 16:22 Uhr

Lichtenstern – 24 Geschichten, ebenso viele Zeichnungen, Rezepte, Spiel- und Bastelanleitungen enthält der neue Adventkalender, den das Haus der Familie heuer zum ersten Mal ausgearbeitet hat. Die Auflage von knapp 4.000 Adventsets war in kurzer Zeit ausverkauft. In der kommenden Adventzeit gehe es nun darum, die Karten des mit „24 Lichtgeschichten“ betitelten Adventkalender gut zu nutzen, sagt Familienseelsorger Toni Fiung, der das Projekt geleitet hat. Die mutmachenden Geschichten aus aller Welt und die farbenstarken Zeichnungen von Elias Frontull aus Zwischenwasser sollen Freude und lichte Momente in Südtirols Familien bringen. Zwei Euro pro verkauftem Set gehen in den Hilfsfond „Bildung in Not“, den das Haus der Familie für Menschen und Familien eingerichtet hat, die sich Bildung nicht (mehr) leisten können.

Die Idee zum Adventkalender kam von Elias Frontull aus Zwischenwasser, der im vergangenen Sommer im Haus der Familie ein Praktikum gemacht hat und aufgrund seiner zeichnerischen Begabung mit dem Visualisieren verschiedener Themen beauftragt wurde. Der soziale Aspekt war ihm ein besonderes Anliegen: „Ein Adventkalender sollte nicht nur einen praktischen und heimeligen Charakter haben. Er soll Menschen zum Nachdenken bringen, sie genauer hinschauen lassen und auch andere sollen etwas davon haben.“

Toni Fiung hat die Idee als geistlicher Leiter aufgegriffen und das Projekt koordiniert. Das pädagogische Team des Bildungshauses hat Geschichten, Rezepte, Spiel- und Bastelanleitungen beigesteuert und die 24 Karten grafisch aufbereitet. Die 24 Adventkarten sind bei den Menschen gut angekommen. Jetzt steht die Adventbox den Familien als Begleiterin durch die Adventzeit zur Verfügung. „Wir möchten die Menschen nicht nur im Bildungshaus mit passenden Seminaren und Kursen unterstützen, sondern ihnen auch für daheim Anregungen für wertvolle Familienzeit geben“, erklärt Toni Fiung die Absicht des neuen Adventkalenders. Vor allem Kinder lieben die Wochen des Advents und erleben sie als schönste Zeit im Jahr. Auch viele Erwachsene freuen sich über die Bräuche, Symbole und Geschichten der vorweihnachtlichen Zeit.

Mit dem 24-teiligen Adventkalender wollen Toni Fiung, Elias Frontull und die Mitarbeiter:innen des Rittner Hauses der Familie vor allem die Sinne ansprechen, die eine emotionale Bindung an die Adventzeit erst möglich machen: „Für alle Familienmitglieder sind die nächsten vier Wochen eine Chance, miteinander stärker in Beziehung zu treten, gelingende Gespräche zu führen und eine gute Zeit zu erleben“, sagt Toni Fiung. Elias Frontull ist der soziale Aspekt ein besonderes Anliegen: „Ein Adventkalender sollte nicht nur einen praktischen und heimeligen Charakter haben. Er soll Menschen zum Nachdenken bringen, sie genauer hinschauen lassen und auch andere sollen etwas davon haben.“ Daher wurde aus dem Adventkalender der Startpunkt für den Hilfsfonds „Bildung in Not“. Zwei Euro pro verkauftem Adventkalender werden für Menschen in schwierigen Situationen zurückgelegt, die sich Bildung nicht mehr leisten können.

Viele Menschen sehen sich nach Pandemie und Ausbruch des Krieges mit enormen Energie- und Rohstoffpreisen konfrontiert und wissen nicht, wie sie mit ihrem Einkommen ans Monatsende kommen. Da werde schnell bei der Bildung gespart, erfährt Direktor Elmar Vigl in diesen Tagen. Das sei zwar verständlich, dennoch sei Lernen besonders in dieser Zeit sehr wichtig. Es gelte, die Menschen in ihrer Ganzheit wahrzunehmen, ihre Prägungen, Sorgen und Ideen aufzugreifen und weiterzuentwickeln. „Die Gesellschaft darf nicht noch weiter auseinanderdriften“, betonen die Mitarbeiter:innen des Hauses der Familie. Mit dem Adventkalender möchte das Bildungsteam von Lichtenstern einen Beitrag leisten.

Von: luk

Bezirk: Salten/Schlern

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